Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 70 (1.9.1902)
- Date
- 1902-09-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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hrr-~ 43. Jahrgang. M 7S. AenLrat- Mr das orthodoxe iv;. t::.' Begründet von '?. Mr. WshsttÄrrri in 'UMw. 7-’ä'J Montag, den 1. September 5332 (1802). <<S< Eglah arufclh>Z>> (Zu paraschäch Schaustim). ' In nv«i2 Kap. 45, V. 27, führt Raschi einen seltsam klingenden i.121 emo am - . Als die Brüder Joseph's ihrem . Vater die Mittheilung machtendaß jener noch lebe, da glaubte er es anfangs nicht. Doch als sie ihm alle Worte Joseph's. -berichtetendie er zu ihnengeredethatte.uüdals er , die Wagen sah, die Joseph geschickt hatte, um ihn aufzunehmend da lebte der Geist Jacob's, ihres Vatersauf. - Hierzu bemerkt Raschi: psw nn noa enV .ivv sv'v nt uv? iokjv im nDror nbxt nviB2 :,iäö.. vi'vvo nnD nbv iv« idkj rr^i -pidt» rb& iv« nb&n „Jacob hatte seinen Söhnen ein Merkzeichen überliefert; er sagte ihnen nämlich, daß er sich (mit. Joseph) mit dem Abschnitte von neny nbv beschäftigte zur Zeit, da er sich von ihm. trennte. Das ist's, was der Vers sagt: „Er sah die Wagen crnbM?), die Joseph.geschickt 4citte, es steht nicht, die Pharao geschickt hatte." Es ist klar, daß wir es hier mit vDA, '121 ‘Dijmti zu thun haben. Versuchen wir es, an der Hand v. S. R. Hirsch's Pentateuch's-Erklärungen diesen räthselhaften viiv zu beleuchten. (S. 28d.) Die nain soi’ sagt: minn bs iZ'2« cn-cx o«p n ie» Kawno 21 10« 131 '!np2 0112« VOV IV« 2pn 10X2V .1^12 '«ZV '21V Ü’BX 1Z'2X 0.112« v"j) V« 21 :nv bp2& rmn nnxi 2N32V rmn nnx 'nun „Raw sagt: Unser Stammvater Abraham hat die gmtze Thora gehalten, denn es steht geschrieben: Zum Lohne dafür, weil Abraham meiner Stimme Gehorsam entgegen brachte". Ferner sagte Raw, einige meinen Raw Aschi: „Abraham hat sogar Erufel Tafschilin beobachtet, denn es steht geschrieben, „weil Abraham beobachtet Meine Gebote, Meine Gesetze und Meine Lehren." Es steht nicht 'nun, meine Lehre, sondern 'nun meine Lehren, das bedeutet: die schriftliche und die mündliche .. Lehre." fe/ I Unsere. Weisen, meinen hiermit ' gewiß nichts anderes, als daß unsere 'Stammväter/ vnp.1 rni2 . in den \ Geist sämmtlicher mnm nvw eingedrüngen sind und die aus diesem Geiste sich ergebende Gesinnung zur Richtschnur ihrer Thaten und Handlungen gemacht > haben. Darin bestand ja die Größe unserer Stamm-, väter, daß sie vor niin jnv durch mp2inn durch find- / liche Hingabe ihrer ganzen Persönlichkeit an Gott, eine , jo:, hohe Stufe der Menschenvervollkommnung erreicht^, Haben, .was'denspäteren Geschlechtern erst durch. den; :geDeMartxnAillen.Döiies/'am.Ve Versuchen wir, dies durch ein. Beispiel zu, erläu- , 4ern7 indem-: wir''.'.HmH»' herausgreifen, Dieses Gebot soll uns unser Haus . als einen . .dem Dienstes Gottes geweihten und dem .Schutze Gottes empfohlenen Boden zu betrachten lehren, als eine Stätte, wo Gott weilt und wo wir unsere. Kinder und alle unsere^ Fa-. . milienangehörigen zum Gottesdienste erziehen sollen,, so. daß sie, von Gott durchdrungen, nach Gottes Gesetz leben und streben.undzum Segen der Menschheit.' werden. "ii'f,\j \.. ..... Wie herrlich hat unser . Stammvater Abraham dieses .nnm - Gebot, durch Thgten erfüllt," ./Ist das. Zelt Abrahams nicht eine Stätte gewesen, wo die Menschen der Erkenntniß Gottes nahe, gebrächt würden? Es wurde da. Gastfreundschaft in großem Style geübt, um die Gott entfremdete Menschheit wieder, den Weg zu ihrem Vater im Himmel finden zu lassen./ Es wurde da den Gästen neben der ausgesuchtesten körper- , lichen Nahrung eine herzerquickende, herrliche, geistige - Kost gereicht/ so. daß jeder, der Abrahams Haus verließ, von der Ueberzeugung durchdrungen, daß Abrahams Zelt ein Gott geweihter, heiliger' Boden ist, begeisternd aüsrief: „Gelobt sei der Ewige,, der Gott Abrahams, der Schöpfer des WeltallS."'Ä'/'. In dieser Weise.' erfMte'düch.Abraham/die.- epn solche Gesetze, welche insbesondere lehren, von welcher Art. der Gehorsam sein soll,, den wir Gott gegenüber 7^ Licscs Mattes^Äed 5ier3U denk Leitartikel in der Beilage