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Der Israelit · 1902-06-26 · Heft 51 (26.6.1902) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 51 (26.6.1902)
Date
1902-06-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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4S. Jahr««» JK 51. Kenlräc-Hrgan für das orthodoxe Iudenthum. Begründet von vr. Dehrnsnn in Wtslnz. Donrrerftag, den 26. Juni 5662 (1992). Da mit dem 1. Juli 1902 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir unS, die ge- 1 . "—ehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonne-' ment frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. In der Postzeitungsliste pro 1902 eingetragen unter Nr. 3792. Neu eintretende Monnenten (Postabonnenten gegen Vorlage der Postquittung) erhalten das Blatt bis Ende dieses Monats gratis. Ae MiW ics UWen Mar Sutra. Von Rabbiner Dr. Bondi. y--. -;_r- 'Main-,^2S.Lunix.r,.„.^ Gegen Ende des Seder Olam Süta findet sich folgender Bericht: „Und R. Kahana starb und nach ihm stand auf sein Bruder R. Huna Mar, R. Acha von Diphte, S. d. Chanilai war sein Chacham, als er starb, stand nach ihm R. Huna der (Sohn des) Bruders seines Vaters, S. R. Kahana's, auf, R. Mari und Mar Chanina Rabba waren seine Chachamim. Durch ihn gingen die Angehörigen des Davidhauses zu Grunde., Das geschah folgendermaßen: Die Frau des Exilarchen N, Huna war die Tochter des Schulhauptes Mar N. Chanina. Dieser R. Chanina war ein bedeutender Mann. Einst ging ein Richter des Exilarchen nach dem Amtssitze des R. Chanina, um dort Vortrag zu halten, der Resch Metibta wollte es aber nicht zugeben.' Als jener dieses dem Exilarchen meldete, ließ er den Resch Metibta vor sich bringen. Die ganze- Nacht ließ er ihn an den Thoren der Stadt bleiben, am andern Morgen befahl er, ihm den Bart auszureißen und ihm keine Herberge zu geben. Der Resch Metibta ging nun in die Synagoge und weinte, bis eine Schale voller Thranen war, die er trank. Da brach eine Seuche im Hause des Exilarchen aus und Alle starben in einer Nacht. Nur der damals noch nicht geborene Mar Sutra blieb übrig cnträa Kien' io b>bi) In derselben Nacht, hat Mar R. Chanina einen Traum, wie er in einen Cederpark ging, eine Axt nahm und alle Cedern, die darin waren, tödtete (fällte)'. Nur eine Ceder blieb unter der Erde übrig. Als er nun die Axt . hob, um auch diese zu tödten, kam ein alter, - rother Mann und sprach zu ihm, ich bin David, der König von ' Israel, dieser Park gehört, mir, was hast Du mit ihm, daß Du ihn tödtest? Dannschluger^hmaufdasGenick,^ "so daß er" ihm das Gesicht verdrehte.' Äls er erwachte, war sein Gesicht verdreht. Er sagte dann zu den Ge-, lehrten, ist Einer vom Davidhause übrig geblieben? Sie-, sagten ihm, kein einziger Mensch ist übrig geblieben, außer Deiner schwangeren Tochter. Er ging nun und . wachte an ihrer Thür bei Sonne und Regen, bis sie geboren hatte. Dann kam sein Gesicht wieder, in die na- . türliche Lage. Das Kind nahm er dann zu sich und machte es zu einem bedeutenden Manne. Das Davidhaus hatte.einen Schwiegersohn mit Namen R. Pochda. Als dieser sah, daß das Davidhaus ausgestorben war,, gab er dem Könige Geld und Bestechung und dieser, machte ihn zum Exilarchen. Äls Mar Sutra 16 Jahre alt war, ging er und der Resch Metibta zum Könige, und dieser entsetzte den R. Pachda seiner Würde. Dem ' R. Pachda setzte sich eine Stechfliege in die . Nase, er / wurde krank und starb. Daher haben die vom David- Hause eine Stechfliege im Siegel. Und Mar Sutra war 20 Jahre Exilarch mbi »n man ia *\-n) . (niv. wiew. Mar R. Chanina, R. Sama . und R. Jizchak waren seine Chachamim. In seinen Tagen , wurde der Resch Metibta R. Jizchak erschlagen. An. diesem Tage ging . ...... (Hier.folgt im Text eine räthselhafte Stelle cnaavbVn iib irr fru ma . oder «2i n' o pv 2 . «vi' ,'«iaa2ij| Es; erschien ihm ( dem Mar Sutra, wie auch die Uebersetzung' des Juchasin sagt) iine Feuersäule und es zogen 400

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