Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 37 (7.5.1902)
- Date
- 1902-05-07
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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S»M»«WV»MWWN»»»»W . ■ 8io ■ - Oetztzn wir nun zum eükopiiisWn Rtttzland Über, «.toji ' wi/ jutjm,HtÜMhen auHschliehlich hesassen wollef». so .sthtkkaschl Uns sofovt die T ba t su che, daß sejne- .'ntchtjüdische Bevölkerung mit 07, l.74,"Seelen ii>u "ü»ft87-2 junge Männer im Aller.von Li Jahren Hane, wahrend yheA^H!ch«»> Juden- 56H-«t"1vlche junge' ■ Xtm/m, milirÄrpfÜchtis«» AltersMvrmgen könnten. - stiechne!,' iiiqn 'diese .Zahlen, genauer qm, so ersstyrt man, Laß, dal- ,Einwohner .die- Richtjuden nur .MtU>,.,Mt,„„,JuLest.dagegen: .IMZW„Alliti tUruf lichtige Ittttm, : Um im 'Ju.hr.e-,! B8,l, da die jetztmililärpkllchiig * ',gtlpsrdkm,.Mueralj^u^Mbm«n7>önrdL.,UovN,.LllnZkr,.rr,-,. , rMk$tü jß>, Mamil.:ij#liirii.Mt.Judtn.vmuaLMreiL^ .„H.ft'LMF/^LeettmKflrt.Wöesen..,üe,..na,ch„' iM«,.r.ö«Jfett.iff.<rjrt, .iäif. ..ftifefi.ll:,, Jghrc spakrnicht.die! >j tm 5 MllivtM zahl len..' tUan - m'itßte,zu derubsuMn.Ännahmt.. tiiiei.oöjMtniefl7 ... K,>,i>dersft,rdllchtej,i, 'unter.l^y....i.j5l^ijii.t>.i.jF.dyen....>-Bettöiljeru,ng. „-istußtantzs wdev zu „Mt: tfanfp üAmafdteih.Itii>cn/ilr: t lä r u ng öein e- Zu f l uch! ne hmt n,die jiidischeB^völteriilig :W.ußland,shabe in de» 17 Jahren, trotz dernatürliche!! Vertiiehrung, um fast eine Million abgenümiiieii. An , Mriisullßbleibt .zwischen den.AngMeii der XUilij-ii stat.istit hmD Di’ii Äefkliaieii feer IBoitsAäijluriti ejne jiii , , tcheebrüllbare Atluft bestehen....., .„,,,.. ■ , Ein Vergleich der .Zahl der von den Inden, und Nichtjuden g es o r d e r t e n 'Toldaien ' ergibt;U'r Evidenz,-aus ivelcher Beile-hier der Irrt hum twrliegl. ,V«'n ' Erfteren .ivurden l8,5i'K), von'-Letzteren nur 25.'t,/."t Ooldäien gefordert. ' sind die an sie Gstelllen, Ayspriich« . ohne besondere Anstrengungen beftitdigM zu'tonnen, müßten'die Juden/nicht wie die V„Il'sMn . iung ergeben lMite, 8,0X Mill., auch nicht, wie die Mil!' tärbchörden Mi Jcslsteljnyg der Zahl „der Mischen. Miliiärpslichtigeu offenbar irrthümlichcrlveise .äuge nöinmen Halle, 5,,06 "Will,, sondern ivett mehr, nämlich üMei.lMj Deelen zählen: Hier' widersprechen, si'chj die Angaben, der Mil!tärhe.hörden selber, wodurch sie'beide als völlig unziiverlßffig erscheinen.,' ch . , - ' Ein weiterer.Blick in die vom 'Minister des Jntrern vorgelegien-Zahlen.belehrt daß hier.kein li»u& lidu begangener Irrt hum, sondern ein Akt reinster Mssliir vorliegt, von - den-Militürbehörden mit. »oller.Absicht nerM, um die Zahl der jüdischen Golda'fen über §k\' - t'iihr u> erhöhen, 'Berechnet mgn nötnlich hie Zahl her f»n- ,ft . Hausend, tzWWWpftich'titzsn üuSgeftchknen- 'Haidateti, ' so kommi ntan-auf W ganz überraschende Mifti-che, daß hie.russische Militärbehörde hier 'Mit tweierlei Maß mißt. Während sie dop It Tausend rnilU larpMchtigen jungen nichtjiidischen. . Männern ' nux. '''H,41 dein ustchen Heere eiWerleibt, werden von ihnen, v'ktin sie Juden sind, je %MM zum UlifilÜr Wnommen, Die ruffisckm, Inden, die bekanntlich nicht»./längen, sncrden1 also -. doch sehr bryMWt, ivehn.man Sens« 'braucht,.um.Thron.is'nv AkUech'Anise r.WstZlaftfAnd in venheihige». Mcht her HMen'tskitz ihm #evU(fc? tXM.sttM.MA.Mt.ZHhHeM.stMt8rMMiHw.jM-est/.; Heute, einzig und allein der Wille der Behörden ist bei der Bestimmung der Zahl..der von den russischen Juden "uillMjrilch 'zuZtellenven Goldateo nmstUbend.'^Bitl an/' . ders-geht^es' in.Persien oder bei.der oosi den .tiitkischeif Aeamteu v'vkgenonimenen Aichhebungekl - unter den Allache'n in ZnvieN'und Mesopotamien auch nicht zu. / .'Durch' Me'.Erhöhung 'der Zahl, ihr« Biellungs'. . pflichtigen, ßllf W,M gegen öltz.18 hei den Hchtjiihen ' wurde die.Zahl..der lOUI zur Erfüllung ihrer Militär Pflicht VmderufeittN ,Juden um volle 8,742 2,5w' 2n l ha teil höher/ infolge der Erhöhung der von 58,4.1«; jndisctW. SlellungMftichtigen auszuhebenden?oldaim non 292,47 pro Mille auf. Ä4,litt, erfuhr die Zahl der, -von den Juden zu stellenden'Soldaten eine-weitere Er höyu.ng 'UM-, .»alle 2, UNs, Im.Ganzen.wurde' den ’ In. den Rußland».nnc im Vergleich;n ihren mcht'üdiichcn ' Mitöiirgern." erhöhte ' Militärlast von 47Ä, Tolduten ' anferlegt! Wie es die Behörden anfalMn, wen armen .Inden Aue so mierschwingliche Biutstcner auszuerlegen, wiro;u,n Tl)cil wohl ihr eigenes Gelnimnitz sein. Von v.n , oeideil Jaktore», durch welche in Piißland die Zahl de-, van einer geivisscn Religionsgeineinschäst zu stellende Soldaten üeffinunt wird, liegt der eine, nämlich die ü> den Vlatrikelbüchern feststehende Zahl der jungen Man ner int militärpflichtigen Alter von 21 Jahren, we-!n taum!m Machtbereiche der Behörden. Tie ktinsttiche steiger,isig der 'Zahl , der stelsustgspflichligen Juden iyürpe .daher in irgend nenneiiSlverthem Grape völlig, aiisgeschlvsseu bleiben, hätten.die Juhen. durch' ngchlässige Jähruiig per Mairikelbiicher nicht selber den Behörden die begnemsle Hand Ham dazu geboten. Ii*' Geburten werden wohl, wenn auch häufig sehr ve, späiR und aufMcireihen der indessen großjährig gewol' oenen Reugeboreiien selMr, schließlich doch immer ringe .tragen. Ahel die Berstörbencn werden sehr oft., nicht, 'di,® den Listen, det'.HOkndtn gestZchen,/' und,wenn k«e' «mchkein Weilet böte rnehr hesmsucht und .keji, Bsl!-/ . zählet sie in das Verzeichniß her „oriSanwesendrn B« völkerung" einirägt, die Militärbehörde yergißi ilicer . nie und rzift sie, wenn hie, Zeit^ gekommen Ist, zur Er 'süllung ihm, 'Militiärpslicht.ausj Auch die aus P.üs; land. auSgewanderten Juden Bleiben vielfach in /den Matritelbilchern stehen und helfen' so. 'die Zahl' Wer NiIlilärMchjigen.Aöub«.nÄgen.ssse»''!» Bep ftiihettli.: .heinOth'' i^s llngemessent exhöhen, Die Behörden ' kennen diesen Vachyerhali ganz MNatt,,ste wissen, daß . viele Tailftnde zue Eesiillung Wer Militärpflicht auf. ger'iisene..Jud«n schau lÜWst'unv'uuf imnm BK.gesegneM'/GeftiM: - M, OistoeiungsttyotzK. 'verlassestD'hö», Allein sie'haben yv„-ltzr«m MoK«st.D'Mr»Aofioi-d'öch das Ane-.gelern!,'daß.,.man,'Wirr'llmstßchen/kiuch mii «tudtDMeOni ein ziemlich lukrutiSe» Geschäft, machen ' , kann, 'W-spHeiUdie/im Dienste.des^ russischen Kriegsini.MkriPu4''.'stelMd«n.L.schftschikowr.die cherstorbemn - gMt die rchendM'Juwn dschs.. j