Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 28 (7.4.1902)
- Date
- 1902-04-07
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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¥ 612 laufenden Ausgaben figüriren daneben extra' mit'ca. 2000 Pfunds Woher da für jede völlbezahlte Aktie, wie es in der Berichtigung heißt, mindestens der volle Gegenwerth vorhanden sein kann, verstehen wir umsoweniger, als. .die Bank, ' trotzdem sie bereits Geschäfte -machte außer wenigen Prozent Zinsen feinen Gewinn eingeheimst hat. Nach den obigen eigenen Angaben der Bank - erzielte sie in 3900 und 1901 Pfund 6695 und 7403, bH. bei einem von den Aktionären eingezahlten Kapital von bäaren Lstr. 225,894 nur 2% bezw. 3l/i 3)Ct> Zinsend. . n Es wird uns eine aufrichtige Genugthuung gewähren, wenn es der Bankleitung gelingen sollte, unsere .Bedenken durch präzise Nachweise über den Verbleib und die Verwendung der Gelder, sowie über die Sicherheit ihrer Anlagen zu zerstreuen. Sie würde damit -gleichzeitig sich selbst und ihrer Sache den größten -Dienst erweisen. ,, , , - - . vermischtes. . : Bukarest, 29. März. Um einer allmgroßen Schwächung der für die materiellen und culturellen Gefammtmtereffen des rumänischen Jude nt hum s bestimmten Fonds durch A u 8wanderun gszufchüffe vorzubeugen, bat die Alliance Jsraelitc die. Gewährung von Ordern zur Emigration vorläufig susvcndirt. Camberg, 1. April. Ne^chstagsabgeotdneter Dr..Ernst Lieber, der Führer der katholischen EentrumSpartei,- ist riefe Woche nach langem Leiden verschieden. Auch wir Juden bcdanren in dem Heimgegangenen ein von religiöser Duldung erfüllten, jegliche religiöse Ueberzeugung schtrndrn Mann, der wiederholt mergisch bei den Schlichtdebatten und sonstige» Anlassen uns im Parlamente kräftig zur Seite stand. Friede seiner Asche.. London, 5. April. Ce eil Rh ödes, der eine Reihe großer Vermächtnisse für Stipendien machte, knüpfte an die Vollstreckung seines Willens die Bedingung, daß bei den zu bedenkenden Studenten ohne Rücksicht auf Raffe und Religion verfahren werde. CMi dem herrlich gelegenen ThUrimcer Stahlbade Lieben* cO ateln wird wieder ein rituelle» TyeiseNau» errichtet, nachdem nach Eingang der ebem. Wett'schen Restaurants, fast 7 Jahre lang ein solches dort nicht bestand. Charakteristisch dabei ist.- daß. die Idee, das Restaurant dort wieder erstehen zu lassen, von derKnrverwaltnnL ansgeht, welche, nachdem durch Nichtbestehen eines is* raelit. Restaurants der Zuzug orthodoxer Anden in Liebenstein nachlich. dadurch denselben fördern will. Traiteur des Restaurants ist der Besitzer des iüd. IIotel-ReHtanrant Sand°r auS Eoburg, ivelcher am Verlangen nähere Auskunft erthellt. Wie bereits feit ca. Sv Jahren, so brenne und versende auch in diesem Jahre auf NOv, rmter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr» Frank in Köln meine rühmlichst bekannte gebrannte Kaffee'S. Gossmcmn, Köln-Deutz, ßaffeeiSiöfierei fnt ©rofc6etrief>e. Versandt franco Fracht und freie Emballage durch ganz Deutschland. [2180 "Edle Glaubensgenossen! Die Existenz des Deutsch-Jsr. Bikur Cholim Hospitals, in welchem seit 42 Jahren Tausende von Kranken aus der heiligen Stadt und allen iüd. Ansiedelungen Palästinas Heilung gefunden, ist infolge einer bedeutenden Abnahme der llnterstützungsgelder in unst __; (vieler iüb. Eaynlien. , Darum ergeht an Euch, edle Glaubensgenossen, an die mau - r nie Vergehens appelliert, wenn eS gilt, der Nöth zu steuern, unser -.Hilferuf. Erbarmet Euch der armen Kranken-der heilig. Stadt und ' sendet ihnen Euere Hilfe von der Verne. Gedenket der'erhabenen' :• > Worte unseres großen Aichterkönias N2So dk* > In der. verzweiflungsvollen Lage haben wir vor kurzer Zeit an die » geehrten Vorstände-unserer SchwestergeMeinden e. Aufruf erlassen, i - welcher jedoch bislang leider zum größten Theil unberücksichtigt ge- " blieben, ift: Das schone Pehachlest naht nun heran, an welchem. ,?e.-qltsmmlt«n Sitte gemäß, jeder g?setzestr?ue Jehudi Yn rnfl?»' für die Armen und Leidenden gerne etwa« gießt, und den geehrten Vorstehern.bietet^srch in'diesen-Tagen eine passendeGelegenben. die ». .AufmVh'amkLit ihrer Gemeiudemitglieder ausrhas heilig?-Werk in ‘ der jüdischest Merrdvol^zu lestkem indem sie in .den Synagogen eine N-ibesoichHe Sammelbüchse sür-dl?sen'Zweck.ausstellew:Auchdiejenigen ^.SLnaoogcn.Aovtehcr^,die unsere-Äusrufe nicht erhaltest haben ^>follkE"viiÄnEir..iiälÄhalb-rkhrö'r!GLmelndÄÄtie DÄectefür das rldSsflrms büvtzrsmotn/ttosr lisMÜtlttvrsr .'rzwfi<irtm5#nf27M Baden-Baden. Jjötel Warmhäuser. Renommirtes Haus. — Bedeutend vergrüssert durch eine mit allem Comfort der Neuzeit (elecir. Licht, Aufzug) ausgestattete Dependance, wodurch in der Lage, auch den weitgehendsten Ansjrrücken zu genügen,. In den letzten Jahren, auch iciihrend der ^Frühjahrs- und Herbstsaison, stark frequentirt. Besitzer; S* Cah/n* Für Pesach bitte um Vorherige Anmeldung.; : 2538] "‘■W" ' ... Nerostraße Nr. 7. Wiesbaden. Nähe deS KochbrunnenS. - -. .^irschberger's Hotel-Nestaurant »tm ZMschey Hof". Mfliiia bch tfBBöitL—©tjr. 1867.-S«raMer35l Table d’hote 1 Uhr, k la carte za jeder Tageszeit. Nachf.: Bernh. Meyer. Einzige Hotel *m Platze o. Aufsicht Sr. ghrwr. Herrn Rabb. Dr. sämige, aus einer aufgelösten Sstnagogen-Gemeinde? üdbj> uoinjuene :.. ..: . 12825 Iüd: gesetzestreues. gewiffenh. frräülem. ‘tT* rr!;•• •*.-»it; chrisdund in' ai/tifn .mir sch'onör auS^üt^WiM epr. Wider* iJichve im — ujüd. HIT GeHno todt. <!PfOl|).., ., D. Strlrsdtrgrr. “ ■' ,-v.< - " -,v . u