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Der Israelit · 1902-03-20 · Heft 23 (20.3.1902) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 23 (20.3.1902)
Date
1902-03-20
Page
– (sequence 27)
Language
German
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If. 543 JTiUr. Allevl-r Neue Funde aus dem alten Susa. Die reichen Ergebnisse der französischen Ausgrabungen in Persien, ln« unter Leitung M. de Morgau's vorgenommen wurden, sollen, wie aus Paris berichtet wird, vom Mai bis Juni dieses Jahres im Grand-Palais zur Ausstellung gelangen.; Schon im Jahre 1894 hatte Frankreich das Monopol der archäologischen Ausgrabungen in der ganzen Ausdehnung des persischen Reiches von Schah Nassred-Din erlangt, wobei die Halste der Alterthiimer Persien, die andere Hälfte an Frankreich zufallen sollte. Als der jetzige Schah nach Paris kam, Unterzeichnete er einen neuen Vertrag, nach dem alle Funde im Süden des Reiches und von denen im Norden die Hälfte an Frankreich fallen sollten. Morgan, der 1897 nach Persien geschickt wurde, hat seine Ausgrabungen an der Stätte des alten Susa vorgenommen. 600—1200 Arbeiter waren dabei beschäftigt. Eine ungeheure Anzahl epigraphischer Dokumente, die die Namen der Herrscher Susa's bis etwa in's dreißigste Jahrhundert enthüllten, wurden zu Tage gefördert, und es ist Aussicht, wenn die Arbeiten noch weiter vorgeschritten sind, noch weiter zurückliegende Alterthumer zu erhalten.- Die Citadelle Susas lag auf einem 60 Meter hohen Hügel und war, wie. die ganze Stadt, aus gebrannten Ziegeln gebaut. In dieser Festung, Memnonion genannt, bewahrten die gr. Könige ihre Reichsinsignien auf, Alexander der' Große fand hier bedeutende Schätze. Neben diesem Hügel befindet sich auch ein Tempel, der nach der Legende die Grabstätte des Propheten Daniel ist. Die Stätte der Akropolis Susas ist eine wahre Fundgrube für Alterthumer; sie ist 200 Meter breit und 400 Meter lang. Die Zahl der Ziegel mit Inschriften und endlosen Listen der Könige ist sehr groß. Die Sprache der Elamiter, die jetzt zum ersten Male entziffert wurde, ist die des Volkes, das seinen Namen von Elam, dem fünften Sohne von Sem, herlenkt und dessen einer König, ein Zeitgenosse Abrahams, auch in der Bibel erwähnt wird. Morgan hat auch über zweitausend ThontafelcheU, die mit Texten bedeckt sind, gefunden; es sind Kontrakte zwischen Privatleuten, die in Schriftzeichen geschrieben, sind, die in der Mitte zlvischen den primitiven Hiroglyphen und der Keilschrift stehen. Ein Grab aus der Zeit der Achämeniden endlich, Vas durch Münzen in den Anfang des vierten Jahrhunderts zu datiren, barg einen wahren Schah, Armbänder in massivem Golde, die mit Edelsteinen incrufiirt sind, Halsbänder, von Gold und kostbaren Steinen und Juwelen aller Art. / ' Die Hagäda schel Pesach-Beilage zu einer der jüngsten Nummern Ihres geschätzten Blattes veranläßt/ mich. Ihnen eine Lösung der Frage: Warum in der i . Hagada dem D2ri das osrat nicht verübelt e wird^ während das Ovbden Frager zum Mth stempelt. zu senden. Dieselbe ist von dem Mährischen Oberlandes-.' rabbiner bi PB’njnö dt« ", 5rwn pion und wurde mir / von seinem Söhne, meinem verewigten Freunde und Verwandten, Seligmann Trebitsch, mitgetheilt. Sie . lautet: Der v2n, ein geistvolles Kind, hat schon, als kleiner Knabe das Verständniß, daß er noch nicht in - - dem Alter steht, wo er die Verpflichtung hat, die Gottesgebote auszuüben; er kann daher zu den Erwachsenen mit vollem Rechte sagen: vmbu 'K-'ntit *,pk d27!x. Der ypi der schon in dem Alter stehen muß, in' welchem er für seine Handlungen verantwortlich ist, - sonst könnte er ja nicht als vVi bezeichnet werden, schließt sich mit seinem 22^ aus der Gottesgemeinde aus, er mißachtet offenkundigdas Gottesaefetz! Ist diese einfache Erklärung nicht vollkommen richtig? Prag, 14^ März 1SE/' S. Kahn. < -..M„ „ — ■ > .,■■■. . Iu unserem Vilöe. Ein weiser Rabbi.— so möchten wir den Typus nennen, den ein fein beobachtender Künstler trefflich versinnlicht hat. Aus dem klugen Gesicht spricht, etwas von jenem Scharfsinn, in dem sich tiefe Lebensweisheit und systematisch geschultes Denken vereinigen. - Für den folgenden Theil ist die Red action nicht verantwortlich. Die gehcrtien mrtrrnfmrat niemals ritte Prüfung in Seflg auf die rituelle Znverlasstgitett der angevriefenen Ma ren- Ale Sestetzer haben, wenn fte in dieser Ainsicht gesichert fein «ollen, die Anpreisungen, Beferenitn etc. seivst einer Controle fl unterwerfen. tdjlng der Iuseratenannahme isi siet«: für die tUontagsuninmer. Sonntag Früh 0 Uhr. für die Aonneraagsnumuer, Mittwoch Mittag 12 Uhr. nfer Matt gelangt rrgrlmäsils Wontag nnd Honnerstag in den Abendstunden flm tzerfaudt. Reciamationen «egen fl wüten Eintreffen» b» ebe man bei der betreffenden Postanstalt,n machen. (Offerten auf Chifferannoncen werden tSgiich. mit Anrnth ne non Kamstag nnd Konntar, weiterbekSrdert. Inrlitut, 1» Eenen, bei Traatrtart ttt. frleaserg_ Programme kostenfrei. Prüfungs-Kommissar. i. Sewewe-Msarmie für Maschinen-, Elektro-, Bau-lngenlenrs and Baumeister, 6 akademische Korse. ii.-CccbniHHta (mittlere Fachschule) für Maschinenand Elektro-Techniker- 4 Kurse. ”03 Seite offerirt Fuldaer Seifenfabrik, Stern ft Nutzbau«, Fulda. [6884

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