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Der Israelit · 1902-03-10 · Heft 20 (10.3.1902) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 20 (10.3.1902)
Date
1902-03-10
Page
– (sequence 1)
Language
German
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48^ Jahrgang. ■ - V T.‘ -• / ' > :■ -V M 20. ftfSliiäS . ....... Ältt®® Kmtrat-Hrgan Kr das 'orWWe ZMWW Begründet von ®r. M-Ntag, de« 10. ML», 5662 (1902). F . - - > HUstnr. *1 5662 (1902); V! V «* Korr gegen LZi heut. Nummer liegt der dritte Bogen der »MuZaSsL «vLol ^sssok" Dr. Lehmann vei. Die beiden ersten Lieferungen können von uns kg von 43 Pfgnachbezogen werden. ®'.®: .■:y:-‘rfy-”T Rabbi^NoLch Lhaim Zwr^Berlin, SJaBBintr in Stej iiWetz! in äd Srn teialf a 3. §. S. Gedevkblatt z» Scheni im Allgemeinen- Todestage. 4. Adar 2"OPN.® Grundsatz lautetT- •enr iS - Wenn Volk, das seine Großen ehrt, eh^sich selbst, so ist dies im Judenthum eine besondere Wicht, der großen Männer, die zum Wohle und zur gütigen Hebung unseres Volkes beigetragen haben, an besonderen Gedenktagen pietätvoll zu erwähnen. — Ein ivlch Großer in Israel war Noach Chaim Z wi, der Verfasser der Werke .noonn pro ,0*080 ,o'2iobn *xr ,o*t*iK *2tr«' Er wurde im Jahre {“■atn> 1734 in Fürth geboren. Sein Vater Maier Berlin war Privatgelehrter, dessen Vater Samuel Sanwil war Rabbinatsassessor in Berlin. Mütterlicherseits stammte er von R. Jehoschua Heschel in Krakau, dessen Tochter des Ersteren Mutter war. (Siehe Fürst.) Er erhielt gemeinsam mit seinem einzigen Bruder-Lob Berlin, der Rabbiner in Bamberg und zuletzt in Kassel war, eine sorgfältige Erziehung. Sein Vater, der sehr reich war und keinem Broderwerb nachzugehen brauchte, widmete; sich ausschließlich der Erziehung seiner beiden Söhne, und war ihr Lehrer im Talmud. Chaim Zwi besaß eine seltene Fassungsgabe, die gepaart war mit immensem Fleiße, was ihm frühzeitig großes Ansehen verschaffte. Er verheirathete sich nach damaliger Sitte mit 18 Jahren mit Ela c^k) der Tochter des Vorstehers Elija Dow Schwabach, welcher ein Enkel des Frankfurter Rabbiner Abraham Broda, wie auch ein Enkel der ebenfalls berühmten Glückl Hammeln wqr. . Mach seiner Hochzeit wurde er Dajon in seiner Geburtsstadt Fürth, wo er die Fürther Ausgabe des Rambam Jad hachafoko edirte. (Gedr. ' nopn 1765 Fürth.) Später wurde er Rabbiner, in Breit und Peiersdorf. Dort verfaßteer sein erstes Werk Aze Almoigim, Erläuterungen zu.;<nrar mw - auf Hilchaus ni’^yV nwon ,jivt3Bt_ oiv ,on* 0^*02 ,;7.V . < - ' ' ' - .»_^ Jm- Jahre (o-vpri)1782 wurde erin- Mainx - als ® Oberrabbiner erwählt.- Dort gründete er eine Jeschiwo, ' wo sich alsbald eine zahlreiche Jüngerschaar um ihn sammelte. Er fand dort, wie er in der Vorredei zu .Aze Arosim berichtet, den geeigneten Wirkungskreis^zu - lernen und zu lehren, und. eine wahre Pflanzstätte des : Thorastudiums blühte unter seiner kundigen Leitung in Mainz empor. Er verfaßte in Mainz sein scharfsinniges und berühmtes Werk onirr *«, (1789 (vopni-ge-- druckt in Fürth). '. .. L{■: .-•4; .-'SO® Als im Jahre 1799 (v')pn) der hochbetagte Ra- .. fael Kohn s. A., Rabbiner der drei Gemeinden Altona, Hamburg und Wandsbeck, aus verschiedenen triftigen ® Gründen freiwillig sein Amt unwiderruflich niederlegte, richtete er zuletzt noch eine Bitte an den Vorstand der Drei-Gemeinden, daß derselbe den hervorragend-, / sten Rabbiner, der für diesen verantwortungsvölleni - Posten zu gewinnen sei, als seinen Nachfolger erwählen SS möge. Auf der. engeren Wahl standen nun: Noach - .; Ehaim Zwi-Mainz, Zwi Hirsch Samuscht-Glogau,^ S Salomon Cohn-Fürth, Lob Berlin-Kassel, R. EsrielSi aus Lublin, Meschulam Tusminiz-Preßburg und R.. Löb-Rotterdam. Fast einstimmig wurde nun Chaim Zwi im Jahre opn wn rar 1800 gewählt: Am 22.. Cheschwan v»pn trat er sein Amt an. Mit großen,. Ehrenbezeugungen wurde er hier empfangen: Seine größte Ehre und Freude^ war es aber, als Vormittag-, V;®:®' •. V. ■'-Wr

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