Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 17 (27.2.1902)
- Date
- 1902-02-27
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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392 über die Erweiterung der Thätigkeit des Bundes mit großer Majorität abgelehnt. Zu der Frage der Einberufung des Gemeindetages hält nach kurzer Begründung des Antrages durch den Antragsteller. Rechtsanwalt Holz-Königsberg. Justizrath Landau- Berlin eine Statutenänderung nicht für nöthig. da das Statut dem Gemeindebunde zu wandern gestattet. Für den Antrag spricht nur Bergma n n - Chemnitz; Rechtsanwalt Dr. Friedländer, Schiff-Frankfurt a. M. und Prof. Philipps o n bekämpfen die statuarische Festlegung der Bestimmung. Zum Schluß der Debatte wird folgende Resolution Vogel stein-Stettin zum Beschluß erhoben: „Der Gemeindetag erklärt es für wünschenswerth, den Gemeindetag in. kürzerer Frist als nach vier Jahren einzuberufen und ihn auch an anderen Orten als Berlin stattsinden zu lassen."." Zu Gunsten dieser Resolution wurde der Antrag Königsberg zurückgezogen. Zum letzten Punkt der Tagesordnung werden auf Antrag Dr. Karpeles -Berlin die ausscheidenden Mitglieder des Ausschusses und die Revisoren durch Akklamation wiedergewählt. Der Vorsitzende, Dr. Lachmann -Berlin, dankt dem Vorsitzenden des Ausschusses für die rege Vorarbeit, die es allein ermöglicht hätte, die Tagesordnung zu erledigen und bringt auf Prof. Philipp son ein Hoch aus, in welches die Versammlung lebhaft einstimmt. Prof. P h i l i p p s o n hebt einerseits die Verdienste der anderen Ausschußmitglieder rühmend hervor und bittet die Versammlung, zum Dank und zur Anerkennung für den die Verhandlung leitenden Vorsitzenden und das Bureau sich von den Plätzen zu erheben. Damit schloß der IX. Gemeindetag um 5 Uhr Nachmittags. vermischtes Wien. Die.Narodny Listv" ersäbrl aus vollständig verläßlicher Quelle, das; an der Nachricht von einem angeblichen Geständnisse Hilsncrs kein' wahres Wort ist. Auch die Staatsanwaltschaft hat krine Schritte in dieser Beziehung unternommen. Christiania. <Das Grundgesetz.) Der Rabbiner der hiesigen israelitischen Gem inde. Dr. M. Aschtanaze, hat das Grundgesetz auf hebräisch übcrseyt. eine Arbeit, die vom Professor in sewitiscl'en Sprachen an unserer Universitär, Alexander Seippel, sehr anerkennend besprochen wird. Briefkasten der Redaktion. 1 Dr. 31. in P : Bewußten Brief haben erhalten. Zerium uni) Mcheu WtlW Üpicint WltWizkeitsstiftiiug. Aufgabe der Stiftung ist: a. Die Förderung und Unterstützung von Einrichtungen und Veranstaltung n für Erzi.hungS . UntcrricktS-und WohUhätiglerlszwecke, sowie sonstiger gemeinnütziger Zwecke innerhalb des Judenthums. b. Die Unt-rilützunghilfsbedürfligr iSraelirischerGlaubcnsgenossen jedoch nur sofern die Gewährung im mittelbare» und unmittelbaren Interesse des gefammten JudenthnmS iss. Andere Unter» nützungsgesuchc können nach d<nr Ctistungsstatute keine Berücksichtigung finden. e. Die Verbesserung der bürgerlichen Stellung der Juden. Die Verbeicheidung der Gesuche, welche bis spätestens Freitag den 28. März l. Z. an die unterfertigte Cultus- Verwaltung einzur.ich.n sind, geschieht ohne Rücksicht auf Ort und Land der Petenten. München, 25 Februar. [1701 Ae Pmoaltung Her israelltWe« bsljllsgtüMe: Der 1. Vorstand: Der Sekretär: Ofner, Rechtsanwalt. M. Guggenheim. MM M n r e t s e n. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. ft» fitactteB nnUtntmmt xltmal* eine Prüfung ln Lepr» traf die rttucUe tzaveriäsfigNeU der angrprlrstnen Maare«. Pie Srrirhrr habe,. wenn ste in dieser Ainstcht gesichert sein wollen, die Anpreisungen, Aeferenrrn etc. ftlbU einer Controie ra nnterwerfen. Schluff der Faleraienannahme lg stet»: für die Montagannmmer, Sonntag Früh v Uhr. für die Nonnerstaganummer, Mittwoch Mittag 12 Uhr» Luser tziaN gelangt regrlmäfftg Montag und Donnerstag in den Abendstunden rum Versandt. Prrlamalionen wegen ja späten Eintreffen» b» u»d» «an bei der drtressendrn PosiausiaU r« machen, vsferten auf Lhiffrrannoncrn werden täglich, mit Ausnahme von Samstag wetterdrfLrdert. Letzte Heuheit „Suchard’s Milka“ Voll - Rahm - Cbocolade. ln Tafeln und in Rollen. ü # lieber all käuflich. #