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Der Israelit · 1902-02-20 · Heft 15 (20.2.1902) · page 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 15 (20.2.1902)
Date
1902-02-20
Page
– (sequence 20)
Language
German
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35Z uM die. zum Theil aus Prinzip, das ganze Jahr hindurch leine Synagoge besuchen, die ein solches Bedürfnitz selbst am Rosch Haschonoh und Jom Kippur nicht empfinden. Was soll diesen Herren eigentlich die Orgel in der Synagoge? Haben die sonst recht vernünftigen Herren lein Gefühl für die Komik, die von ihrem Standpunkte aus in ihrem Verlangen liegt? Oder halten die Herren irgend einen Unbetheiligten für so naiv, zu glauben, batz die Schreier nach der Orgel an den Feiertag-Abenden im Winter um 4, 5 oder 6 Uhr mitten aus ihren Berussgeschäften hinaus in's Gotteshaus eilen werden, um dort ein Stündchen den Klängen der geliebten Orgel zu lauschen, oder dieses etwa am Samstag Morgen inmitten ihrer wichtigsten Geschäftszeit zu thun? Das wird den Herren, wer ihre religiösen Anschauungen und Lebensgewohnheiten i kennt, kein vernünftiger Mensch Zutrauen, und das;vagen sie selbst auch nicht zu behaupten. Bleibt also nur eine Caprice, eine Liebhaberei übrig, die allerdings bei verzärtelten, gelangweilten Modedämchen eher am Blähe wäre, als wie bei sonst in geschäftlicher Hinsicht erfahrenen und praktisch gesinnten Männern. Oper sollten noch andere psychologische Beweggründe für deren seltsames Thun und Gebühren matzgebend sein? Cs wird sich der Mühe lohnen, auch diesen Beweggründen nachzuforschen; für heute aber möchten wir den betreffenden Herren Reformern nochmals die Devise der Kölner Narrenschaar, die so viel echte Lebensweisheit enthält, in's Album schreiben und um deren Beherzigung bitten: „Allen wohl und Niemand weh'!" » Her fcobcs* Mittag 12 U^R. »reigen. Mr den folgenden Theil ist die Redactton nicht verantwortlich. •" 's! S&IbI der vllsrratenanuahme iß litt»: für die Jxlontßj>en«mmer, Sonntag Früh 0 Uhr, für die SounerstksrssLrsrrr. Mrttwoch Mt« VSftr Lt»tt arlangt regelmäßig Montag «ud Zonuerstag in den Abendstunden rum Versandt. Neriamatiour, wegen m spaten Dintrelstn»-- Ucbc mw dn der detrelstudeu ^istaustaU r» machen. Dffertea auf Thifferaunonrr» werde» »aguch, mit Ausnahme von Samstag wrUerdrstrderß. PkltmmWmg. Rout. Eisenhändler, Israelit, Badenser, :io Jahre alt» in der Branche und sämmNichen Eomptoirarbeitcn durchaus vertraut» sucht passende Stellung:. Spätere kausliche Uebernahrne de» Geschäftes, event. Klnliciratliune: nicht ansgrschloüen. Cffcttcu unter Rr. Cito an die läcschästssteUe diese» Blattes. tuchen für die hiesige Gc- —o meinde euren jungen unver- Iirinitlielen. geprüften Cantor und Religionslehrer nur einem Firum Gehalt von 1000 Mark, event. Nebenverdienst von 4 bis 500 Mark. t [ISO Isr.GemeindeZülpich. ür eine vrth. Bereinigung. in >iner grüneren Stadt Süodent'ctiands gesucht. Derselbe inusntreng nth. sein, gute musikalische Bii- >ung besihen und über eine kräftige.' ang'enehnve Stimme »erlügen. Gepr. Lehrer bevor,n>gr. besuche mit Zeugnigabschrnten. >nclche nicht rctvnrnirr werden, linter Ehiisre 1M4 an die Geschäftsstelle dieses Biattes. c>ür eine Stadtgemcinde wird n ein hervorragender tomt& der rr?sp vvn anerkannten Antvritäten ^i. mehrjährige Braris besiht. gesucht. DaS Einkommen belauft sich auf ca. Mark 2000. Bewerber wollen sich unter Em rcichllng ihrer Zcngnine und genauer Angabe ihrer Personalien unter Chiffre o. K. 1140 an die Geschäftsstelle b. Blattes lvenden A.'ir inchrn für ttnscr Manmac ^15 tuv* und Modewaaren-Gcschätt per 15. April. längstens l. Mai einen bebrlinK tnit guter Schtübiidnttg. SantStagS »nid Feiertage gefchlvncn. » .Rothschild & Simon, ÜL J Hanau am Main. t!370 Wische Gemtillljt zu ^hMtsliurg. Die jüdische Gemeinde zu^ Johannesburg beabsichtigt, einen ortOodoxco Habbioer zu eugagiren. Derselbe mutz im Besitze von Diplomen von wohlbekannten europäischen Rabbinern sein und befähigt, in freiem Bortrage eine englische und deutsche Predigt zu halten. Anfangögehalt £ 1.000 (M. 20.400) per Jahr und freie Wohnung. Die Gemeinde ist bereit, einen Bertrag auf fünf Jahre abzuschlietzen und dem erfolgreichen Bewerber entsprechende Reisespesen zu vergüten. Bewerber wollen beglaubigte Abschriften ihrer Diplome (keine Originale) und sonstige Zengnißabschriften, sowie Photographie, letztere wird nicht zurülkgegeben, und Bewerbungsschreiben an den Herantig* berd „Jewlgh World“,90, Chit*w«*ll Street, Loudou, B.C., einsenden. 114ol Die vor einigen. Monat«» in unserem Verlage erschienene £uad\fürdas3al\r19ö2~19ö3 enthält durchgehend in dem Kalendarium neben jedem Tagesdatum, das vor 13 Jahren entsprechende deutsche Datum angegeben. hierdurch ist der Bar-Mizwah-Tag und Sidra aller in diesem Zeitraum Bar- Mizwah werdendest Rnaben (bis Sept. (890 geboren) aufgeführt. [«56 S Lehrberget Cie., Miflljtiin. <^sr. Cultusbeamten wird v durch den Verkauf eines Familienbl. hob. Verdienst zugesichert. Nah. durch deu Verl. Gustav Niebling Co., Geestemünde. [8141 Stelle gefackl zum Ertheilen von Unterricht in Bibel, hebräischer Grammatik, Religion sichre, ReligionSgeschichte. jüd. Geschichte. Rasch!. {n'umzX) D'poisn dh?, :c., u»t. den denkbar befcheid. Ansprüchen. Ders. eignet sich auch sehr zu Verwalter, Aulseher :c. Vorzügl. Res. von orthod. 9kabbinern. Off. unt. 21. 8703 an die Geschäftsstelle dieses Blattes erbeten. :jLMdie per. Litern oder auch früher einen Lehrjungen für meine Bäckerei. Auaust Ftlfenlhal. 1701 Hoppstädten bei Birkenfeld.

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