Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 83 (27.10.1887)
- Date
- 1887-10-27
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Wfrtheia. Sammlung bei der Hochzeit de# Issck Straass von Hardheim mit Karolln* Sulzbacier von Iggersheim $.70 M. Gesammtsamme abz. Porto* und anderer Auslagen 292.63 M.. wovon 10 M. für R. TL je 5 M. tür die R. TV, VIH, IX. und je 3 M. für »*■£. 7*2 v2ä die r*2- Kit freundlichstem Dank für alle edles Spider verbinde ich die herzlichste Bitte, mich »ach fernerhin mit zahlreiches Sendungen erfreaea za wollen. ‘ ’ -'. w . . 4. Tischri 5648. . »Mbaeh, 2» Sptte._lSS7: ' ‘ Dr. I<öwezistem, Bezirks-Rabbiner. Erster Bericht des Vereins "ZVTw fwy „ in Jerusalem pro rsrw: Generalversammlung — -«toxr; Per Tereinssekreiär erstattet des Versammelten den BeciesscLaits!*rncht über die Zeit vora 20. Cheschwan 5646 bis zcm 20. Ij&r 5647 mit nachfolgender Ansprache: Geehrte Anwesende! Kit frohem Herzen lerer wir Ibsen unseren F;e-~her;s~b*ftsbeneht über die seit unserer letztes Eechnnngsablage verflossenen sechs Kotste vor. Wohl war dieses jüngste Semester eis viel schwereres ihr ms. als alle vorhergehenden. I»er Winter war sehr streng md hart für die Armen Zions, die Arbeit lag darnieder. Hunger. Aalte rad Mangel nahmen allenthalben überhand. Tnser Verein jedoch linderte das Elend auf aller. Seiten, ohne dass wir darüber die sonstigen Vereinszwecke ans dem Auge verloren. Wir gaben viele Knaben zn Handwerkern in die Lehre, wir unters: ätzten arme Handwerker, die keine Arbeit fanden, sowie Arbeiter nnd Taglöhser. die ohne Beschäftigung waren: wir beizeiten die in das. Garn der Mission GeratLeneu. die ihren Veberrrtts schwer bereuend. ms fei-endlich traten, säe ihrer Helinon md ihrer Familie wieder zuzufuhren. Wir gewähnett ihnen die uöthigen Heisekosten. damit säe Jerusalem verlassen und unserer Stadt nicht weiter zur.Last fallen möchten. .Armen Fremden vom Auslände sowohl, als auch ans den heiligen rtädten. die nach Jerusalem rekommen waren, um ihr.XKnüsl hier aufzuscHageu. ans verschiedenen Gründen jed->ch es wieder zn verlassen genötHgi waren, verhaltet wir nach unseren Kräften und nach ihren Verhältnissen zu den Hörbiger Eeisemitirln. Iben Flüchtlingen aus Russland. Exmärier. Bulgarien und anderen Ländern, sowie drt armer Wirrwen und Waisen unserer Stadt, deren Bürrtirkeit aufs Höchste gestiegen war. ga'r^u wir momentane Unterstützung. vielen derselben mehrere Errate hindurch: der sich von ihrer Hände Arbeit Ernährender hebet wir Geld am 2$. Ijar 5647. mit der Bedingung. es ratenweise wieder zurückznerstatten. Während der strengen Kälte vertheüten wir Kohlen an arme Familien, an beut äugte Wirrwes und Waisen. Zum r^r-Feste venheüten wir an 4-50 Arme, die.es besonders söthig hatten. unentgeltlich *«y;. sowie Fleisch und Wein zn den r'Z'Z "“fv 1 den übriges Stadtarmrn;.an tausend arme FamiEes) verkauften wir 7*^ zu massigem Preisse. Ueber Alles legen wir Ihnen die Belege und Quittungen zur Einsichtnahme und Prüfung vor. Per Tendenz unseres Vereins gemäss machten wir bei den I~ntersrützuurtr nicht den geringsten Enterschied zwischen Aschkenssim und Se f arüim. zwischen Moghrsbim und Temanixa; die Dürftigkeit und Würdigkeit der Petenten allein waren für uns bestimmend. — In Folge einer im verSossenea Jahre erlassenen kaiserlichen Verordnung, nach weicher unsere St&dtbebörde nicht mehr befugt ist. zcm Basen auf ausserhalb der Stadt liegenden, der Regierung angehörenden Grundstücken cie Erlaubniss zn t-nhenen, ohne vorher die Genehmigung der kaiserlichen Regierung in Kc*nstautisopel dazu eingeholi zn haben, sind wir irider vorläufig ansser Stande den zwanzig Armenhäusern. die wir am Fasse des Gelberges errichtet haben. noch mehr hinzazufugea. Unser hochgeehrter Pascha beförderte unser Gesuch an die Oberbehcirde nnd befürwortete dasselbe dahin, dass uns erlaubt werde, noch dreissig Häuser zn erbauen. Dank dem Aligüdreu. dass die inzwischen eingerangtnt Antwort von der Baubehörde in der Residenz das Erhalten der Erlaubnis? ausstr Zweifrl st . ht. nur verlangt dieselbe, dass wir den Bauplan einsenden und uns vetp-fichreu machten, an die kaiserliche Regierung iähF'ch den ^Zehnt“ von dem abzutragen, was das Terrain im Falle des Bebauen? — nach Schätzung —