Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 97 (15.12.1887)
- Date
- 1887-12-15
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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38 Die Schreiben der Kolonisten auf m“w an den Herausgeber dieser Blatter. *) Hochverehrter Herr Rabbiner! j diesem Jahre wird derselbe wohl etwas geringer Indem wir Ihnen unseren herrlichen Dank sein, denn wir konnten diesmal nur auf kleineren für Ihre wohlwollende Theilnahme für uns hier- } Flächen das wertbvollere Getreide, Weizen etc. mit aussprechen, beehren wir uns gleichzeitig, j säen, weil hier die Felder abwechselnd mit ver- Ihrein geschätzten Wunsche nachzukommen und j schiedenen Getteidearten bestellt werden über die allgemeinen Verhältnisse auf unserer 1 müssen. — Kolonie zu berichten. Unser Besitzthum, welches j Wir erlauben uns nun Ihnen, hochverehrter uns der edle Herr J. M. Pin es im Dorfe nv?2 | Herr Rabbiner, im Einzelnen dasjenige anzuerworben hat, beträgt HOCK) D u n a m und wurde; geben, was für das Gedeihen der hiesigen Kolonie in 25 Theile — entsprechend der Anzahl der | dringend nothwendig ist. Kolonisten—parzellirt. Zwei Drittel des Bodens j I. Vor Allem brauchen wir einen grösseren sind gutes Ackerland. Nur wurde das Land von j Grundbesitz. In unserer Gegend ist recht deu vorigen Besitzern desselben gar zu schonungsj viel Land zu haben. Das geeigneteste Stück los ausgenützt, so dass es jetzt gedüngt werden; scheint uns eine Fläche, die an unsere Kolonie müsste. Der dritte Theil unseres Besilzthnms j grenzt. Dieselbe umtasst circa 800 Dunam. deren ist gebirgig und eignet sich ganz besonders für j Preis ungefähr 16.000 Francs betragen würde. Obst-Cultur und zwar aller jener Sorten, { Xach diesem Stücke sehnen wir uns sehr, denn die im heil. Lande überhaupt gedeihen. Sie bej dasselbe würde sowohl durch seine Lage an lieben schon aus diesen Angaben zu ersehen, dass! unserer gegenwärtigen Grenze, wie auch durch wir, um zu einer halbwegs behaglichen Existenz j die vorzügliche Bodenl>eschaffenh«t desselben Edle tragen. Sobald wir also die Lrlaubni»; auc|l Hälfte von dem Grundbesitz, den jeder ilo^ai nrlon/Tim «*in >1 ziti Kfiinnnn nrrohon I _ _ _ ... ... ' * _ . _ . „ mm . . | ] *» UUU UUcUt KvUCUtVU V*iÜUUtU30i UUU cltu UUcvl uns circa 13 Dunam dung«-n; souel \\ud woln - er ^unehmen und uns zu dem obenangegebenen - Ed in diesem Jahre gedüngt werden. Der j verhelten sollten, wir m. G. H. hier glüddich Bodenertragdesvongen Jahres hat hmgereicht, um | jev(en könnten und dem heiligen Lande würde unseren Bedarf auf fünf Jahre zu decken, m { Ort erblühen, in welchem sich Jehudim und *) Aus Hutgel au Baum unlieb vertätet. D. Red. [nur Jehudim von ihrer redlichen Arbeit ernähren