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Der Israelit · 1887-12-15 · Heft 97 (15.12.1887) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 97 (15.12.1887)
Date
1887-12-15
Page
– (sequence 18)
Language
German
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m 1740 halt bedeutet *). weil zwar in (Annagelung regierungsseitiger Austage oder amtlicher Autorität die Beiträge, vorläufig wenigstens, immer noch freiwillige fein mimen, bei den „ZionS* aber durch den beim Eintritt in die Bruderschaft auserlcgten Förmlichkeiten und Pflichten, die sich mir jedem höheren Zions-„Grad" steigern, ein gewisser Zwang herrschend ist, endlich weil die Zionisten tros der Vcrschicdenartigkckt ihrer Eharattcre :c. eben durch ihre symbolische Vcrfanung einen einzigen und einigen, einen homogenen Üörvcr bilden, wie die in Bezug aus Einheitlichkeit zu beneidenden Spaniolen. Tie Art Gemeinden bilden zu wollen aus einer freien Bereinigung der vielen Synagogen, sowie der Wohlthätiglcus-, Bildung»- re. Bereine und eine öyentlichc Einladung zum Anschluss für Jedermann ist durchaus verfehlt. Bcrfcblt well in Bezug auf Beiträge absolute Freiwilligkeit naturgemäß ist, während wenigsten» ein relativer — in E-rmangclung eine» anderen: ein moralischer — Zwang in Rumänien erste Bedingung ist. Verfehlt aber ganz und gar, weil eine solche Art Vereinigung schon gleich im Anfang Reibereien im Gefolge hat und zu einer Vereinigung c» gar nicht erst kommen lässt' durch die kindischen, bei ausgewachsenen Menschen ganz erbärmlichen Rang-, Vertretung«- und dgl. Forderungen. **) «Gewöhnlich will krin Meirich darüber naLdenken, daß B. lOl'rntimcs täglich indirekt, mehr sind, clä angenommen JO planes jäbtlicü dirrkr, —. ron welchen an die Beiträge steigend normin werden könnten —. odwed! gan; augenscheinlich H* Centimes täglich ptes. jährlich auSrnachcn. 20ie icbr oder direkre Beiträge;urn 2>onhcile der Zahlenden gereichen würden, ergib! üch aus selgendern Beiipiele. welche ich in allen ä heilen aan; niebrigfi berechnen will. Angenommen: ein Heiner Haushall verbrauch! nur eine Vitra plcijch täglich. Bei einem äaraufschlag von 20 baut (O'rtttimes) pro Cta (circa 2' , T-innd) würde die rnonatliLe Ausgabe J prc. .»0 «'tmimrs, jährlich 1K Pres, betragen, diejenigen aber die viermal soviel verbrauchen, nämlied eine Cfa räglich. zahlen jährlich an rare 72 Pres, indirekr. Oine direkre («irrtahlung würde bei derselben Bertchrungsklasie narürlich die Höbe von 72 picS. jährlich nichr erreichen, ederiiowenig wie beim ersten Beispiel ir> prcs. r^enn während eine Vitra das geringste C.ucntum Pleiich ist. welches wvdl jeder Arme verbraucht, ist eine V ka ungeiäkr der Mittelstand. gibt aber;. B. Harrdwerkersamilien. die, zahlreich an Bestanv. auch mebr als eine Lka täglich verbrauchen. aber lroxdem sie indirekr mehr zahlen. direkr einen so hohen Betrag, wie oben ausgereckner. nicht entrichten könnten, jedeniall» nicht wollen werben, täte würden also bei direkten Beiträgen ganz bedeutend niedriger und notorisch Arme schon gar nicht — besteuert werden müssen, namentlich, wie schon geragt. irr analoger Höhe mir ihren Staats-- und .stommnnalsteuern. —) Z. B. finden Leute es bedauerlich, da? während ^andere Bererne;u einer Ltertrerung im Ausschuß eingeladen werden. die p u g e n d (I) beim InSlebenruien einer «Gemeinde rgnorirr wird" und sie rühren namentlich an: den .Betern der Zeituugsuachrichte« und Correspoudeuze». Deutschland. Köln. Dem Rechenschafts-Bericht des Vereines des jüdischen Lehrer-Seminars in Rheinland zu Köln für 1886, das 20. Fahr seines Bestehens, entnehmen wir: Unsere Anstalt hat numehr ihr zwanzigstes Lebensjahr zurückgclegt und darf mit einiger Genuglhnung auf die Vergangenheit zurückblickeu und mit Gonvertraucn der Zukunft entgegenschen. Seit unserer vorjährigen Berichterstattung haben wiederum 0 Zöglinge die staatliche - Prüfung als Elcmcutarlchrer bestanden und.sind in den Dienst der Jugenvvilduug getreten. ' " Tie fast ausnahmslos erfreulichen Berichte, welche wir über das vilichttreue Verhalten nnd die segensreiche Wirksamkeit der au» unserer Anstalt her vorgcgaugcnen Lehrer enipfangen, sowie die zahlreichen Lchrergcsuchc, welche von Gemeinden in allen Thcilen unseres Vaterlandes an uns gerichtet werden, bestärken nn» mehr und mehr in der Ueberzeugung von der nachbaltig heilbringenden Wirkung des jüdisch-religiösen Geistesauf die Eharaktcrbilduug der unserer Führung und Belehrung anvcr- Iraurcu Jünglinge. — Mil dem Beginne des Wintersemesters war cs uns wiederum vergönnt, 10 neue Aspiranten die Pforten des Seminars zu erschlicssen; so dass die Anstalt nunmehr von 30 Zöglingen besucht wird. Wir bitten unsere Freunde wiederholt und dringend, uns die Mittel zur Errichtung einer Präparenden-Anstalt zu gewähren, in welche die Zögl. in einem früheren, bildungsfähigeren Alter cintreren kölnucn, um für das Senliuar und im Sinne desselben nach einheitlichem Plane unterrichtlich und erziehlich vorgcbildct zu werden. — Mögen insbesondere die Reichsbegüterten in Israel sich selbst oder ihren Heimgegangenen Angehörigen zu ihrem ewigen Scelcnhetle ein bleibendes, ehrendes Andenken unter ihren Glaubcnsbrüdern erhalten, indem sie unsere Pflanzstätte altjüdischer Frömmigkeit und Glanbcnswiffenschast durch fromme Stiftungen bedenken. Medizin fiudirrndeu Jugend' f.) und den „AuStrxwbeningäPeTfin' (!) Aus diesem Schmerzensschrei kann man ersehen, «er erlleS im Rarhe der Bölker. wollte sagen irn Rothe einer israelitischen i^emetnbe in Rumänien mit zu fixen sich berechtigt glaubt.

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