Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 78-79 (13.10.1887)
- Date
- 1887-10-13
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Safed 1× ep/1046078
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20 Minuten trifft man eine niedrige verwilderte - den heissen Monaten nicht kleiner wird, leistet Palme und gleich hernach folgt ein üppig dees für die Befruchtung der südlichen Gennewachsenes, au den See stossendes Plätzchen, j sarebene jedenfalls grosse Dienste. Auf sei- Kinige stattliche Feigenbäume fielen mir durch j nem Laufe durch lockeres Terrain namentlich ihre ungewöhnlich grossen Blätter auf, deren j oben in Hatten wird es verunreinigt, hat darum einzelne, den Stil inbegriffen, 37 cm. in der j auch einen Üblen Geschmack. Trotzdem tum- Lange Massen. Die Früchte waren zahlreich, t mein sich viele kleine Fische darin. Sidubüsche von beträchtlicher Gröse und bereits ziemlich j umrahmen sein Bett. Eine Quennauer sperrte reif; doch lagen ihrer viele am Boden und i einst das Thal, deren Reste uns alsbald entandere noch am Baum sitzenden, schien ein i gegentreten. Felsblöcke, Mauerstücke undQua- Gleiclies bevorzustehen. Wahrscheinlich von Inj der liegen da und dort in der Thalsohle, wie secten herrührende Verletzungen Hessen sie ab- J auch am Abhang. Offenbar stürzten sie von den sterben. Die ebenfalls stattlichen Granatbäume j befestigten Höhlen herab. In der Nähe von standen,damals (am 2. Mai) noch in prächtigster Medschdel wird das Wasser durch einen Blüthe. Einige Aprikosenbäuinehen zeigten keine Seitenkanal auf die Gurkentelder gelenkt. Die Früchte, dagegen waren die Sidrsträucher Hauptrinne bleibt trocken. Was dort nicht seine mit ihren hellgrünen Beeren voll behängen. Verwendung findet, sammelt sich in Vertiefungen Blühende Oleander besäumten in Gemeinschaft j der Ebene zu Tümpeln, welche ganz geeignet mit dem gewöhnlichen Schilfe das Ufer. Was I sind, durch allerlei Miasmen die Gegend zu einer dieses kleine, übrigens etwas verwilderte Paraj ungesunden zu machen. dies besonders interessant macht, sind einige j Ein anderer Wasserlanf kommt von Norden (Quellen oder besser gesagt. Pfützen, die I her. Er dient ebenfalls zur Bewässerung der früher ohne Zweifel in ordentlichem Zustande! Felder. Mehrere prächtige Getreldeäcker mit sich befunden haben. j ausserordentlich vollen, schweren Aehren erin- Kehren wir auf die Strasse zurück. Den j nerten mich an die altberühmte Fruchtbarkeit 11 adis/it/zi-as hinauf führt ein ziemlichbegangej der Gennesarebene. Aber bald hört die ner Weg. U. a. s«ih ich einmal eine Truppe | Cultur auf. Man schreitet noch eine Weile auf itwtzc- Beduinen ihn einschlagen, welche mit \ dem Wege, welcher, den Abhang bestreichend, vielen hunderten von znm Verkauf bestimmten; am directesten nach Safed führt. Zur Rechten Karneolen aus ihrer Heimath durch Palästina! begleitet uns das oben erwähnte Bächlein, dessen nach Aegypten zogen. Kurz zuvor hatten j Wasserfülle grösser wird, je mehr wir uns ihrem sie dieselben lange in der Gennesarebene j Ursprung nähern. Auf ihrem Wege gegen weiden lassen. Auf Befragen sagten sie mir Medschdel wird sie durch künstliche und «lass sie von ihrem Wohnsitz bis znm See 15! natürliche Ableitung stark gemindert. Manche Tage gebraucht hätten. Ich erkundigte mich! grosse Fische, Huscht, treiben ihr Spiel darin auch bei mehreren nach dem Preise eines jungen; Eine leichte Viertelstunde, nachdem wir den starken Thieres und erhielt stets die Antwort, j Wadi Jlamam verlassen, hören wir ein Rauschen dass es nicht unter 30—40 Itijal losgesclilaj aus einer üppigen Baumgruppe dringen. Wir gen werde. j tolgen dem Bach und stehen alsbald an der von Steigen wir nun direkt in den Wadi <7 > Feigenbäumen, Sidrsträuchem und hohem Schilf Ilamam hinunter. Die Tauben, welchen er seit eingefassten Quelle cl-Jlfudauzvara. Ihr grosses nen Namen verdankt, sah ich nicht so zahlreich, rundes Bassin zeigt kein tiefes Wasser. Die wie die hässlichen Aasgeier, welche in Schaaren Temperatur desselben betrug nach meiner Mesdie geschilderten Höhlen besetzt halten. Der snng 28* Cds. Bach hatte ziemlich viel Wasser. Wenn es in j (Fortsetzung folgt) -•-<a>*=»€±>s§o«=*<>--- Aufruf rta nonnbi Theure Glaubensbrüder und -Schwestern! In meiner Nachbargemeinde Czecze (Unj die Mittel zur Ausstattung und die nöthige gam) verschied im Herbste v. .1. nach vierzig- { Mitgift. jähriger segensreicher Berufstätigkeit mein j Theure Brüder und Schwestern in der Nähe Amtsgenosse Rabbi Lippiuann Tauszky * und Ferne, deren Herzen teilnahmsvoll schlagen .?"£?• seine trauernde Familie in drückender Noth ' für Eure bedrängten Mitmenschen und an die zurücklassend. Dessen Tochter ist mit einem I man nie vergeblich appellirt: Helfet einer armen religiösen jungen Manne verlobt, allein es fehlen \ Rabhiner-Wittwe zur Versorgung ihrer Tochter*