Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 76-77 (2.10.1887)
- Date
- 1887-10-02
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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1403 über wenige mit dem Tode abgcgangcn feien, könne er nicht angeben, wie cS von Alters her mit dem Vcgräbniß zugegange», nur daß Einer, oder soviel ihrer, wiewohl gar wenig, gewesen, außerhalb der Stadt Aachen begraben worden. Dieweil es aber bei diesen beschwerlichen Zeiten bevor den Juden außerhalb der Sicherheit im Feld gar gefährlich sei, dürsten sie darin so wenig ihre Personen, als ihrer verstorbenen Tobten corj>ora mt leichtlich tränen, bevor daß deren eines vor etlich Jahren von den Freibeutern wieder aufgegraden und von ihnen mit einer guten Summe Gelds wieder gelöst worden, welches sie scheu mache, dergleichen auszu. sichen. Der eine Aachener Bürgermeister von Wilra sei mit dem Begräbniß an besagter Stelle einverstanden, ein gewisser Nachbar aber vergönne cs den Juden nicht, obschon er selbst vor wenig Jahren an selbigem Ort eine tobte Kuh begraben und etlich so tobte Rinder als Kälber dahinauSgeschlcifstt und hingeworfen habe, und verlange die Ausgrabung. 1629 wurden die Juden, deren Gelcitsgcld etwa 136 Goldgulden betrug, aus Aachen verwiesen. Hin und wieder wurden dann Inden vorgclcitet. Ihre Rechte und Pflichten sind in dem zwischen Aachen und Jülich 1660 geschlossenen Vertrage feßgesetzL: die Juden können in Aachen Bürgerrechte erwerben, doch werden sie vom Zülichcr Vogte rechtlich stets als Fremde betrachtet und behandelt. ES kann ihnen eine Grenze bestimmt werden, bis zu welcher sie mit Einwohnern der Stadt und des Aachener Bereichs Verträge abschließen dürfen. Mit der „sonderbaren Verehrung", welche die Juden alljährlich auf Johannis den Schöffen schuldig waren, sollte es abgehalten werden, wie mit den Lombarden; diese mußten nämlich ob usum iuris hastae 20 Goldgnlden, jedem Schössen 3 Pfund Zucker, dem Vogt 6 Pfund Zucker und besonders 2 Goldgülden entrichten. — Die weitere Entwicklung des Aachener JndengelcitS bietet nichts besonders Interessantes. Briefkasten der Redaktion. £vmt Jos. Brng. in Markersdorf: Cie wriiwn, daß twnn die Variante wTC richtig wäre, cä auch und nicht ■pys? beißen müßte; wir machen vtit wiederholt auf den Verl TiTN RT« (und nicht TT) ausmerlsam. Lttrhkigv Losungen snubkrn ein: Lehrer Schlesinger. Mergentheim. (sliaS Heeschmann» Hamburg. M. Kssenwald. Liricn. Rabbiner Salämoa Kulka. Poln. O»rau. Aron Schönfärber. Tornbeim. A. DavidisLn, Landsberg. Julius Hefielsohn. Braunjchweig. Wilhelmine Rind. Sodiesla». Marcns Sonnenschein. Verbog Ungarn. Joachim Popplcr. tSantor, örohlianowip. Michael Bruck, Prrrau. Isaac Resrmhs!. Breslau. D. u. M. Treykuß, Uiidrim. Isidor Rofene», Leeknry. Lehrer Schiff. Angenrod. E. M. Lachrach. Elmshorn. Zehuda dar Mayer. Gießen. z e r g e n. Für den folgenden Thcil ist die Redaktion nicht verantwortlich. -Minnasriiinen bester Construction Ivr Familien und Handwerker, zom Fassbetrieb ind, Yerschlnsskasten and sSmmtliebes Apparaten i 53 Hk. Unter Garantie, Iltastr. Cataloge gratis. <S»S Sticlmrd Jacolii, Berlin C., Kaiser-Wilhelrastr. 41. f&intm rLedrign» jungen Moane 7'-/ Qsr.) wäre Gelegenheit grdorrn. in r:n gutgehendes Srbninsaarrnxr;chäft issi Uele) eiazahnrathen. TeS Geschäft befinde sich in einem brrdsche» Städtchen BavernS und ergibt einen jährlichen Urberschuß von 3W0 Mk. Lfienru drlirve man unter t-hifire J S •*$$« ca die Gxped. bfS. Bl. zu richten. 3n ged. ior. Saa Frankfurt a. M. find, rin j. Wann oder j. Mädchen gute Pension bei maß. Preise. Näh. das. Hegclstraße 12, parterre. 4S36 Vstrger-Kesaed. Gin tüchtiger, selbstständiger Arbeiter (ISr.) wird;um soionigrn Ginrritt gesucht. iu»i\ 4M fr«f üfiMia(#if türtnert Eriche für sofort einen tüchtigen t5ommiS für mein Manufakturu. GonfcnionS- Gcschäftwelches am Caddat und Frirrragen geschloffen. Diejenigen. welch« der« A Serail gereist, erhalten den Vorzug. Photographie und Gebalrsanepniche untrr <- 1. IL 4932 an die Grp. dss. Bl. erd. 3ch fuLe für meinen Sohn von 18 Jahren. der das Mcvgcrhnndwrrk erlernt bar. sehr fleißig , willig und redlich ist. Stellung bei einem Viehhändler, der dem C*n rer geschloffen ist. Cntrtra unter 2lr. 4895 an die Gpped. b. Bl. erbeten. für einen kräftigen Jungen von ausrändiger gamilir, 14 Jahr« alt, wird in einer Mengerei, die Saddat und ^rirnage geschlossen ist. eine passende Stetlung a!4 Lebrling gesucht. Lehrgeld würde gezahlt. Näheres unter ‘Jtz. 4935 in der Innrh hf4_ W.