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Der Israelit · 1887-09-22 · Heft 73-74 (22.9.1887) · page 26

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 73-74 (22.9.1887)
Date
1887-09-22
Page
– (sequence 26)
Language
German
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i:;«4 wichtigen (Gründen die ihm inzwisckcn angeborene Ttcllrrng Zurück und nahm die Berufung als TradtrrndLandradbincr noch Tarms: adt au. Hier haue er dir heißesten Kämpfe gegen die Reformer zu bcstehcrr. bis er I.*r>7, bciicgl oder nicht geschlagen. Las Feld den Ttürnrem der Reform räumen urnstte. Von da zog er sich als Privatgelelmer nach Franknrn zurück, wo er mit unbeschreiblicher (futiagung sechs Fahre laug mir einem Kleine, der seines (Gleichen sucht, nicht aus dem rwr Tr t.tx „Zelte der Thora" wich. und. wie er sich selbst ausdrückte. „mir Benützung des Werkes von Rabbi Nathan Adler erst recht lernte*. isr.:t berief ihn. auf Vorschlag des Herr» :Hab* biucr I>r. Lcduranu zu 'Mainz. die itzcmciude Halbcrstadt als Rabbiner und wählte zu ihrem Tcputirtcn Rabbi Joseph Hirsch, der beschall» eigens nach Frarrksnrt reiste. Tic leeren in Halberüadr verlebten nenn Jahre gab A. selbst für die glücklichsten sciucs Gebens aus, nach uiclcn trüben fahren leuchtete ihm hier das t^lück und die Freude, wie er sich solche wünschte. Turch Verheirat!,ung zweier feiner Anw'ocr verband er sich ans'» Innigste mit der Familie des tlkabbi Forcph Hirsch, wodurch das glückliche Familienleben, welches durch die seiner wahrhast würdige fromme tHani». sowie wohlerzogene gottcsiürchtigc Binder schon io schön begründet war. noch herrlicher gestaltet wurde. Mehr aber noch wohl waren cs die IjöIutcii geistigen Freuden, die ihm in Halbeinadl seine längst gehegten sehnlichsten 3i?iimd)e befriedigten. (yr haue das ölliid rrn 2*v2rr7 r pre zu sein „unter würdigklt Lchülcrn Thora zrr verbreiten*, seine bedeutenden literarischen Werke zu vollenden nrrdthcilweisc zu cdircu. seinen Rainen und scincu Ruf “**r. „Meistern der Thora* bis lies in Rußland hinein bcigcscUt zu sehen, was ihn um dcßhald mit so großer Freude erfüllte, weil er dadurch so viel (Gelegenheit halte rz~r~;-r-7 „seines Wiffens Rcichthum Anderen iu Theorie uns Praris zugänglich zu urachen*. Wir zähle» im folgenden die dem Drucke übcrgcbencu literarischen Arbeiten aus: Als Rabbiuat?- caudidat edirtc er l.*N Fest vr e d igtru (Marburg bei (i-lwcn-, eine der erste» Lammlungen von südifcheu Predigten, mit archäologischen Bemerkungen. Ticscri folgte I s:;7 ein Heit „Predigten, in der Tnrragoge zu Tarmstadt gchalttir* (Tarinttadr, bei Pabn): ferner urchrcre einzelne Gelcgcnhcrtsrcdcn. thcils separat, tbeils in Zeitschriften gedruckt. l*:;u erschien tTarmstadr. bei Papst: zweite Auflage 1*5:;, wichen, bei Harber) sein „Lehrbuch der israelitischen Religion.* das erste und vielleicht noch jetzt einzige jüdische Rcligiousbuch. das. nach pädagogischen ('Jnniöiäuni ausgearbcitct auf echt traditionell-jüdischem Tkaudpurcktc stehend, den (^esammtinhalt unserer heiligen Thora in prägnanter Kürze umfahr luro durch dcu Rcichthum der bcigesügtc» Anmerkruigcil eine Fundgrube für r77rt und p auch dem gelehrten Neuner ist. Hierzu kommt noch während feiner amtlichen Wirksamkeit in Tarmstadr vor! f>7 eine ziemlich ausgedehnte literarische Thätigkcrr in der Ausarbeitung von Artikeln für verschiedene Zeitschriften, besonders den „trennt Ziorrswächrcr.* „*ie aUgcurciue ätircheuzcitung* :c. Arrs dcu fahren seines Privatlebens in Frankfurt am M. stammen folgende Lchrmen: „errax rrc '7 oder die Vcschncidurrgsfcicr* «Frankfun a. M., bei Kannnraun l*7<», 2. Aufl. 1 rss4> mit einer crusfühi licki-'n lirerar-historischen (Einleitung, durch welche er irr: .Meise der ersten Kenner der jüdische» Literaturgeschichte ein wohlverdientes Aufsehen erregte: er trat darin mi! Resultaten iu einem Forschuugsgebictc auf. das lauge als die aus'chlicßliche Tomä«e veformifxifctjcr (belehnen angesehen wurde. l*6l erschien ril'i«!.» „nirsn *m 77 rz’-zr.,* wohl die gründlichste und gelehrteste Arbeit, die in dem Hirsch-Frarrkcl'schen Streit über den göttlichen Ursprung der mündlichen Lehre veröffcutlicht wurde. Für folgenden Fahre <1*62 veröffentlichte er fein *y>a r;rr,* eirrc Lammlung von Bemcrkurrgcn und (5rklärurrgcn zu den 6 Thcilc» der M'r'fchnaü in Anknüpfung an die von Rabbi R. Adler handschriftlich seinem ^rr-^rcmplar zngc- . fügten Rvlizcn. Zrrrrr große» Bedauern oller Talmud-Gclchncu ist;*-» r;r2 nur auf dcu Tedcr r;-.: zirm Drucke befördert worden: Vorarbeiten für die übrige» Thcilc befinden sich im Nachlaß. Lein Hauptwerk, in das er die ganze Fülle feines allgemein ancrkanrrten Wrffensschatzes und seiner scharssiunigen Forschungen uicdcrlcgte. *7777*77 wurde zum großen Thcile rroch in Frankfurt a. M. ausgearbeitcl: cs erschien tu drei Theilen fHalberstadr. 1*67- 6U>: zu.- einem vierten Tdeile liegen noL zahlreiche Vorarbeiten vor. Heber den Werth dieses Mar V«n$f. und «^>inki:inLk:gc». $::6 if: dem xarend« cm jcksnes L'Ud. wclckes de» '»rinne der ron!>c:n ibnrgULc« Rrnbrnirn v-üinsun «Rabbi r>a««nann» ndaurrn und vor einig«: 7adlkn prLLng xv;.-.v:r.uv. 'cr ^vnagogc darncUr. beitzeardrn. r zrrznt 57 7 iT '“.••7N“ 'T 777» 'TTTT: 7277777

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