Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 72 (15.9.1887)
- Date
- 1887-09-15
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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184 .Warnungen* meinerseits, trotz des Aufdeckens j seines schwindelhaften und lügnerischen Gebahrens in Nr. 182 dieser Blätter in dem Artikel! .Das Correspondenz-Büreau von J. L. G. in Je- | rusalem*, leider nocli immer Leute genug, die i seinen Briefen Glauben schenken und ihm nicht unbedeutende Summen zukommen lassen. Mit schwerem Herzen habe ich demselben die ihm von Ihnen angewiesenen 5 XL übermittelt; hoffentlich jedoch wird dies die letzte Gabe gewesen sein, die Sie lür G. bestimmt. Wir haben fUr die ohnehin sehr spärlish fliessenden Spenden für weit bessere und dringendere Verwendung. — Die 10 M. für R. Xlll habe ich mit besonderer Freude verbucht — A. K. in IV. Ihren geehrten Wunsch habe ich mit Freuden erfüllt ob jedoch die.beabsichtigte Wirkung dadurch erzielt wird,-bezweifle ich sehr; die Hartherzigen schämen sich nicht. Arafraaf! Suwalki, (Russland), im Ab 5647. Durch die einander überstürzenden Aufrufe in Folge der in diesem Sommer leider so zahlreich aufgetretenen Feuersbrünste, ist mein vor einiger Zeit in der .Jüdischen Presse* erlassener Hilferuf wirkungslos verhallt Derselbe galt einer in grösstem Elende sich befindenden, aus einer edlen, jungen Wittwe und vier verwaisten, unmündigen Kindern, denen ihr Ernährer und Versorger — der sehr fromme und hochgelehrt Rabbiner'eines polnischen Städtchens — in de Blüthe des Lebens plötzlich entrissen worden Von der unbeschreiblichen Noth dieser Unglück liehen tief ergriffen, appellire ich wiederholt », meine edlen Glaubensbrüder, denen die Ton] und deren wackerste. Träger warm am Herzei liegen, sich dieser unglücklichen Rabbinerfamili zu erbarmen. Jede, noch so bescheidene Gab wird dankbar entgegengenommen; des Himmel reichster Segen wird den edlen Spendern d&füi zu Theil werden. Hillcl Liebschitz, Rabbiner in SuwalkL Ich brauche diesem ergreifendem Aufrufe wohl kaum hinzuzufügen, dass ich freudig bereit hin, für die fromme, edle und so schwer bedrängte Familie Spenden entgegenzunehmen und Herrn Rabbiner Liebschitz zu übermitteln. Ich eröffne die Sammlung mit zehn Mark; möchten diese bald auf das Hundertfache anwachsen! Dr. A. Stalvendi. Bericätipn^. In Nr. 208, Seite 142, Columne 2, Absatz 2, Zeile 9 muss es statt „beide Schüler des Rai* — .beide Schüler des Rabbi* heissen. -- » ■ ich W i Hur auf triefrm UDege! nsran rg® Affen theueren Freunden, affen lieöwerlhen Äekannlen in der Nähe und Ferne wünscht aus Serzensgrund ein recht glückliches neues Jahr Dürkheim, Mine sa»r 5647. Familie Dr. SuluenLi.!§ m inif von Cic&r £<}aaait, Mainz.