Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 63 (16.8.1887)
- Date
- 1887-08-16
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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174 Frankfurt a. M. Frau Mainz 10, Os. j Ae t hon 18, Ung. 50, J. 8. Posen 9. Montagige- Seilschaft 13, X. X. 100, H. B. 10, Frau Gen. I Consul Stiebei 50, Ross. Comite 1500. X. X I 20, zu Emanaels Genesung 20. X. B. Goldschroidt! 12, Meyer 10. H. B. 16, M. Mackenbach 20, Xeue Synagoge 67.30, L. BaUenwie-ser 20. Leop. | Goldschmidt 50, A. Kuhn 100, Frau Levisohn j 20, 8. M. Goldschmidt 30. A. Geiger 20, 8. und : M. Goldschmidt 50, L. Ellinger 25 31.! Jerusalem. J. Xabon 50, Synagogenj spende 25 M. * .! C. Für die Externen-Kasse. j Dürkheim a. d. Haardt. Durch Be-; zirks-Rabbiner Dr. A. Salvendi 70 M. { Höchst. Frau Wormser 1.50 M.! Turin. E. ben Aharon 10 Francs.! Freie VereinioDng für die Interessen » i mit dem Sitze in Frankfurt a. 31. I I p. P. j Die freie Vereinigung für die Interessen - des orthodoxen Judenthums hat in den Kreis! der von ihr wahrzunehmenden Zwecke auch die! möglichste Fürsorge für Unterbringung von Stellesuchenden in solche Geschäfte, welche ihnen die Heiüghaltnng des Sabbats und der Festtage gestatten, aufgenommen. Zur erfolgreichen Wirksamkeit für diesen wichtigen Zweck ist es dringend erforderlich, von eintretenden Vacanzen in solchen Geschäften baldthnnlicnst Kenntnis» zu erlangen. Sicherlich wird in vielen Fällen zugleich auch den Herren Prinzipalen durch Nachweisung von Arbeitskräften gedient sein. - Ueberzeugt, dass auch Sie gerne bereit sind, diesen Zweck durch Ihre Mitwirkung zu fordern, gestatten wir uns das höfliche Ersuchen an Sie zn richten, im Kreise Ihrer Bekannten gefälligst dafür wirken zu wollen, dass von eintretenden Vacanzen in solchen Geschäften alsbaldige Mittheilung unter näherer Angabe der Branche etc. an den Unterzeichneten gelange. Um womöglich ein gleiches Ersuchen an die Geschäftsinhaber direkt richten zn können, gestatten wir uns noch das höfliche Ersuchen, die Adressen solcher Geschäfte Ihres Wohnorts, welche ihren Angestellten an Sabbaten und Festtagen freigeben, uns gefälligst mittheilen zu wollen. Unter verbindlichem Danke für Ihre gefl. Bemühung Hochachtungsvoll CommiKslon für Stellen-Xach Weisung: Theodor Homburger, Ostenstr. 10. .» .— Mittlieilnngen aus den Kolonien. A. aus ,Tpn nr.2- Vs- Die Gerstenernte ist bald vorüber, die Weizenernte beginnt demnächst, die Kolonisten sind äusserst thätig und gewährt es Jedem wahrhafte Freude, der die fleissigen Menschen die schwersten Feldarbeiten mit eigenen Händen ausfnhren sieht. Der bekannte Wohlthäter der Kolonie, Herr Baron Edm. v. Rothschild hat zur abwechselnden Benutzung den Kolonisten eine Mähmaschine zur Verfügung gestellt; das ist bereits die zweite, denn ausser dieser befindet sich auf der Kolonie auch eine von Rabb. Frumkin geschenkte Maschine. Grössteniheils zur Herstellung von Mehl wurde von Herrn Ch. Hausdorf der Kolonie eine kleine Handdreschmaschine übergeben. Vergangenen Freitag brach hier Feuer ans. Zum Glück war vor kurzer Zeit von dem bei kannten Wohlthäter am hiesigen Orte ein neuer | guter Wasserbrunnen geschaffen worden. Ver- | mittels seines Wassers gelang es der Geschick- - lichkeit der Kolonisten, die alle thätig mitanj griffen, das Feuer auf den Dachstuhl eines Hauses zn beschränken. Bei Wassermangel wäre I die ganze Gerstenernte ein Raub der Flammen | geworden. Das theilweise niedergebrannte Haus j gehört einem Herrn Wolf, derselbe ist schwer i geschädigt und wird nunmehr die Unterstützung | edeldenkender Menschen in Anspruch nehmen I müssen. I Einem jungen Manne fielen, während er auf | dem Erntewagen Gerstengarben lud, 6 Gersten* I kürner ins Ohr. Dem Koloniearzt Dr. Stein j gelang es, nach einer einst findigen Operation! die Körner aus dem Ohre wieder zn entfernen. i! » f*\ Heute ging uns die Mittheilung | zu, dass unser Wohlthäter, Herr Baron Edm-