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Der Israelit · 1887-07-14 · Heft 54 (14.7.1887) · page 28

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 54 (14.7.1887)
Date
1887-07-14
Page
– (sequence 28)
Language
German
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160 «rammt deren Belage worden sorgfältig geprüft and der vierteljährige Abschluss einer jeden Kasse von dem gesummten Comite mit dem Entlastungs- Memel, Ende April 1887. Vermerk versehen. Ausser diesen ordentlichen haben noch eine Anzahl ausserordentlicher Sitzungen je nach Erforderniss stattgefunden. Das ständige Hilfs-Comite für die Nothstände russischer Israeliten. Babb. Dr. Rülf, 8. Bloch, Vofutrendaf 4 Sdiul-Vorsteher. Vwwaüer der Unterstütturgj-Kajse. L. Hillelsohn. Leiser Lewy. N. Margulies, Verwalter des Xrankenhaiaes und seiner Kasse. J. M. Schapiro. Beobachtungen vom See Genezareth (17132 0'). (II. Fortsetzung.*) Südlich vom Warmbade hören die Trümmer ziemlich auf. Nichts scheint darauf hinzudeuten, dass solche in dem höckerigen Terrain verborgen liegen. Nur in einer Entfernung von 20 Minuten begegnete ich nochmals einem kleinen Wall aus Basaltsteiimn. «lie irgendwie künstlich zusammengetragen worden sein müssen, ur.d nahe dabei einem unbedeutenden und kaum kenntlichen Gebäuderest. Treten wir die Rückkehr nach dem Städtchen längs dem Strande an, so fallen uns zuerst gegenüber dem neuen Bade einige Säulenreste auf, zunächst ein dickerer, aus weissem Kalkstein bestehend, dann vier eine kleine Anlände einfassende, welche «aufrecht in den Grund gerammt sind und ganz nahe gefunden worden sein sollen. Nicht weit davon schauet» zwei basaltene Säulenstücke von geringem Umfang aus »lern Boden, und zwar horizontal gerichtet. Bald folgen wieder drei dünne Säulen aus Basalt, welche nur wenig über «las steinige Terrain ragen und deren Länge desshalb nicht ersichtlich war. Die Juden erblicken darin die Trümmer von Rab Arne (und — S.) Rab Asse’s Schulen. Andere Fragmente gleicher Art lagen int Wasser des Sees. Zwischen «1er Stadt und der Stelle, wo der Weg «lein .See nahe kommt, linden sich noch zwei unansehnliche Gebäudereste. Fügen wir. bevor wir mit Tiberias abschliessen, zu «len archäologischen noch einige physische Bemerkungen. * Wahrem! der ersten Hälfte des Monats Mai las ich Vormittags eine durchschnittliche Temperatur von 22, für den Mittag eine solche von 25 und für «len Nachmittag eine von 22® Celsius ab. In der Sonne zeigte das Thermometer morgens 9 Uhr *35—36 °, mittags stieg es bisweilen auf 45®. (Fortsetzung folgt.) •> 8. Sr. 210. Briefkasten. Frau I)r. R. in C. Vielen Dank für Ihre liebenswürdigen Zeilen! Aach ich erhoffe für die heilige Angelegenheit das Beste in C. und bin vorläufig mit der ersten Lese sehr zufrieden. Haben Sie innigen Dank für Ihr edles Bemühen! 8. A. X. in C. Bedenken Sie gütigst in Zukunft auch die Ruhr. II—III und XI—XIII! X. L. in Sch. 5 M. richtig erhalten und für den angegebenen Zweck verwendet. Mir gegenüber war die Anonymität nicht nüthig, im Gegentheil, sie macht es mir unmöglich. Ihnen von Zeit zu Zeit besonders wichtige Mittheilungen zugehen lassen zu können. — Erfreuen Sie mich bald wieder mit Ihrer werthea Zuschrift! K. B. in 31. Wenden Sie sich an Herrn Leopold Hamburger in Frankfurt a. Main, Uhlandstr. 56. Frau E. C. in ö. Ihren Auftrag habe ich bestens besorgt; ich hoffe, bald erfreuliche Nachricht von Urnen zu erhalten. — Lassen Sie nicht bloss bei solch’ besonderen Veranlassungen von sich hören! X. R. in C. 3 M. für die arabischen und russischen Flüchtlinge in Jerusalem verwendet. Frau 31. K. in U. Ihren sehr berechtigten geehrten Wunsch habe ich mit Freuden erfüllt. Nur die Anonymität kann gegen das Ueberflttthetwerden mit Bittgesuchen schützen, von denen bei dem traurigen Umstande, dass das Betteln von Vielen gesekäftsmässig betrieben wird, jedes einzeln auf die Wahrheit seines Inhalts genau geprüft werden müsste, wozu mir nicht bloss die Lust, sondern noch weit mehr die Zeit fehlt. —!; N I i>;f ‘ « t'Mfc Iniä coa Oscar Lehman». Mainz. ^H33s^^55SE5S5§2

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