Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 50 (30.6.1887)
- Date
- 1887-06-30
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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151 Grab tob Beb E&hsft, welcher tos ihnen ein Schüler Bafs genannt wird und ans Bagdad nach Tiberias gekommen sein soll, am hier zn sterben. In der Nähe sucht man ferner das Grab eines Bab Jirm ije, der stehend beerdigt' worden sei (?). . Wenden wir uns C-n wieder den Bädern za. Im neuen Bade mass ich die Temparatur des Wassers an der Stelle, wo es ins Bassin Eintritt, und fand 59 ’/, * Celsius. Einige Schritte bergwärts, im Zulaofskanal, zeigte das Thermometer 60 */* *. Das Wasser des alten Bades wies an einer offenen Steile der Leitung unmittelbar hinter dem Gebäude 58 * Dagegen hatte in der Nähe eine Quelle, welche stark Blasen trieb, ohne indessen viel Wasser abzugeben 63 °. Noch an einigen anderen Stellen quillt die Flüssigkeit aus dem Boden, erreicht jedoch nirgends eine höhere Temparatnr als die zuletzt angegebene. Eine Flasche dieses Wassers nahm ich mit und es wurde dieselbe von Herrn stud. ehern. K. Lepetit unter Leitung des Herrn Prof. Lunge, Vorstand des chemisch-technischen Laboratoriums an dem eidgenössischen Polytechnikum in Zürich, einer quantitativen and qualitativen Analyse unterworfen. Obschon die Menge der Probe gering war, sofern für die Gewinnung ganz exacter Resultate 20 Liter erforderlich seien, Hessen »ich doch die wichtigsten Bestimmungen vornehmen. Die Zusammensetzung des Wassers ist demnach folgende. Auf einen Liter kommen 33761 Milligramme Rückstand bei 110®,- - 25 Eisenoxyd, 3343 9 Kalk, 5970 „ Kalk als Carbonat, 619 ' „ Magnesia, 18640 Alkalichloride, 30 „ Kieselsäure, 236 „ Gesammtschefel, 122 Schwefel als Schwefelsäure (8. O.1) vorhanden, 306 „ Schwefelsäure, 21598 „ Chlor, 145 „ Alkalinität als Kalkcarbonat Der Glührückstand konnte nicht ermittelt werden. Ein Gehalt an Thonerde ergab sich nicht. — Au den Flächenwänden hatte sich eine starke schwarze Haut abgelagert. Das liltriirte Wasser war schwach gelblich, der Geruch faulig. Doch nicht nach Schwefelwasserstoff die Reaction neutralL Schwefelwasserstoff wurde weder in freiem noch gebundenen Zustande gefunden. Dagegen zeigte sich ein zimlich starker Bromgehalt. Da der Gehalt an festen Bestandteilen durchschnittlich demjenigen des Meerwassers gleichkomme, so könne das Wasser als eine wirkliche Saizsoole bezeichnet werden. Obige Zahlen weisen auch ein bedeutendes Quantum an Kalk, Magnesia und Chlor auf. Ein grosser Theil des Kalkes und der Magnesia sei jedenfalls als Chlorcalcium, resp. Chlormagnesium vorfanden, was die sehr grosse Hygroscopidtät des Rückstandes verursache. Obgleich Schwefelwasserstoff und Sulfiden fehlen, sei dennoch beinahe die Hälfte des Schwefels nicht vollständig oxydirt und als Hyposulfit oder Sulfit vorfanden. Ferner wird der relativ grosse Eisengehalt bemerkenswert genannt. . (Fortsetzung folgt) M. F. in H. 5 M. für Rubrik XIII verwendet Lassen Sie mich bald wieder etwas hören? “ -» ff'g in Nentershausen. Ich bitte Sie höfiiehst um gütige Angabe Ihrer werten Adresse, um Ihnen hie und da wichtige Mitteilungen p“nK betreffend, zugehen lassen zu können. —' . >' R. in K. Das „Unterstützungsgesuch“, das Sie von der betreffenden n*uin erhalten haben, hat diese an jede aus den „Spenden-Vezeichnissen* ihnen bekannt gewordene Adresse gesandt, ein Gleiches tun alle anderen Vereine und selir viele in J.; wem von all’ diesen wollten sie nun Ihre Sammlungen zuwenden?! Lassen Sie darum all’ diese Gesuche auf sich beruhen und überlassen Sie gütigst mir die Einteilung Ihrer Sammlungen für p“nK* — Rabl», vr. D. C. in W. Es bekömmt Jeder das ihm in meinen Blättern Angewiesene, nur ist es beim Erscheinen der letzteres enthaltenden Nummer gewöhnlich noch nicht in den Händen der Bedachten; die Reclamation der Betreffenden war darum ungegründet — M. Z Rosenbaum in Posen. Eine Ihnen jüngsthin gemachte Sendung kau» mit der Postbemerknng „unbekannt* wieder zurück; die von Ihnen s. Z. erhaltenen 21 M> sind in Nr. 203 der „Spenden-Verzeichnisse“ veröffentlicht , X. X. in Coppenbrügge. Von den 15. M. je 5 M. für den „fCt? '*,ö,,Ei*-Verein in Breslau, den erblindeten Familienvater von sechs unmündigen Kindern und den Verein „Freunde der Taubstummen* in Fürstenwalde verwendet Erfreuen Sie mich öfter mit Ihren werten Zuschriften!