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Der Israelit · 1887-06-16 · Heft 46 (16.6.1887) · page 28

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 46 (16.6.1887)
Date
1887-06-16
Page
– (sequence 28)
Language
German
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144 sene Halde über, die man erklettern kann. Auf | diesem Wege gelangen wir zu einem schmalen > Plateau, welches eine starke Mauer trägt. Noch i eine kleine Strecke schreiten wir steil bergan und befinden uns nun auf der höchsten Kuppe I des Herodesberges. Wenige Schritte bergwärts! treffen wir einen soliden runden, gemauerten i Schacht. Sein äusserer Durchmesser beträgt 2.30 i rn., der innere 1.50 m. Die 40 cm. dicke Wand ' hat drei Rinnen. Die Tiefe des Schachtes Jiess i sich nicht ermitteln, da er bis auf IGO m. mit Steinen gefüllt ist. Derselbe scheint mir eine Cisterne gewesen zu sein. — Westlich davon! macht sich ein Bassin bemerkbar. Ks bildet ein; Viereck und hat noch eine Tiefe von 2 m. Wie hoch der Schutt seinen Grund bedeckt. ist frag- ) lieh. Die Länge einer Seite, welche noch intakt , geblieben, misst 7CO m. In ihrer Mitte tritt ' eine Art Strebepfeiler hervor. Der Mörtel an; den Wänden zeigt sich noch gut erhalten. Unmittelbar hinter dieser zweiten Cisterne steigt - ein die ganze Breite des Berges einnehmender Damm bis zur Höhe der vorderen Kuppe an- Auf demselben Betreu Steine zerstreut. Unter dem Schutte finden sich kleine Thonscherben, Glasstückchen und Mosaikwürfelchen aus Kalk- , stein. — Noch weiter gegen den Berg zu folgt ein ziemlich tiefer Einschnitt mit meineren Stuf-; fein, hinter welchem sich dann das Terrain jäh zutn felsigen Rande des grossen Plateaus ard cl ' hammo einporzieht. Dieser sogenannte llerodeshe rg. welchen wir nunmehr verlassen, wurde mir von den Araber» hasr bint cs-suihm genannt. : Andere sprachen von einem Schloss der Königin : „1 Jenas*. Die .luden glauben, Salomo habe > eine Burg darauf gebaut. Hierher verlegen sie j auch Maon. den Wohnsitz Nabals.*) Od'enbar gab diese Meinung den Anlass, das Grab jenes Mannes in der nahen Dschami zu suchen. Kar- . mel, wo Xabal sein Gewerbe trieb, soll die ganze Gegend zwischen Tiberias und Haifa; bezeichnen. Wir haben hier wieder ein interessantes Beispiel vor uns. wie die späteren Juden; biblische Orte in die Nähe ihrer geistigen Haupt-; stadt. Tiberias versetzten.; Begeben wir uns auf die Strasse und vor-! folgen wir sie vom jüdischen Friedhöfe au nach I Süden. In der Nähe des letzteren lallt ein nie-; driges, unförmiges Gemäuer auf. Zur Linken i des Weges, hart am See. findet sich ein anderes von beträchtlicherer Höhe. Weiterhin kommen zwei dünne, quer über die Strasse führende , Mauern zum Vorschein, welche senkrecht auf i eine dicker«* laufen. Po se lässt einen halbrunden.? festgebauteu Vorsprung gegen den See hinaus- S treten, ln denselben ist ein länglich rechtecki-; ger mit Mörtel au>gestriehen«T Trog eingesenkt, I •) Sam. 1. 25, S. XruJ con Csccr welcher an ein Badebassin erinnert. Nachher wird die Strasse noch mehrmals von Mauern gekreuzt, die jedoch alle einen geringen Durchmesser besitzen. (Fortsetzung folgt.) Briefkasten 31. W. In X. Es bekommt Jeder das ihm Gesandte, nur vergehen in der Regel mehrere Wochen darüber, bis nämlich der Cyclus abgesclilossen und die c'TfF wit den ungleich die auf sie entfallende Quote erhalten. J. H. war heim Eintreffen Ihres werthen Schreibens am ruy bereits im Besitze der ihm zugewandten 3 M. L. X. in 31. Ich bitte Sie höfiiehst, in Zukunft rU'i* deutsch geschriebene Speuden-Verzeichnisse. einzusenden! Es wird mir dadurch nicht bloss das zeitraubende Umschreiben der Listen erspart, sondern letztere erscheinen dann auch fehlerfreier, da die hebräischen und die deutschen Eigennamen sich nicht immer decken. — H. W. in W. 4.30 M. für R. XIII verwendet. A. C. in S. Desgleichen. .1. K. in G. Der Intention der beiden Spenden gemäss habe ich die 6 M. der bei allen Nothfallen in Jerusalem helfend eintretenden *CTT?: rr.‘>» mzn ungewandt. Lassen Sie öfter von sich hören! Könnten Sie nicht in G. nVn-Mchschen einlühren? rxr r wVT! - ' A. W. K. in F. Warum nur von einer Frau das n^\~-Ge!d, und warum so gar selten? Ich bitte um gütige baldige Auskunft! J. F. in C. Sie werden die Von Mechernich aus mir zugesandten 5 31. in Rubrik III veröffentlicht finden. F. W. H. in A. Auf Ihren geehrten Wunsch hin habe ich 6 31. von 11.50 31. dem betreffenden Zwecke zugewendet; die ganze Sache ist jedoch vorläufig ein -£“t und hätte die Spende darum eine weit nutzbringendere Verwendung finden können. — Berichtigung. In der Antwort an „Rabb. Dr. X. in F * in Xr. 204, Seite 127b. muss es statt „vervus reruni* — liervns rerum heissen. Bitte!^ Von meinen dem »Israelit* beiliegenden »Spenden-Verzeichnissenfehlen mir zur Completirung d«*s Exemplars: Xrr. 1—9 (erschienen vom Juli 1S77 — Februar 1S79), Xr. 91 (erschienen im Juli 1884) und Xrr. 97 und 98 (erschienen im Oet ober 1SS4). Ich würde Jedem zu aufrichtigem Danke mich verpflichtet fühlen, der mir diese Verzeichnisse, oder auch nur einzelne derselben, gegen Bezahlung über- Dr. A. Salvendi cT^nana, Mainz. 1

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