Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 24 (24.3.1887)
- Date
- 1887-03-24
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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94 «.So, L. Hauser 0.50, Hcrrmarm Dessauer 0.50, Mühle« a. N. Durch Max Sfein: Ion Moses Harburger Wwe. 1, Jacob Elsätzer 2, - sich 5, Lcop. Ltein Wwe. 5. Berth. Sfein WM. 2. Marx Elsäncr 3, Sußmann Ltciuharter 1, I. Gaij Joseph Levi 2, Stcgmunb Lcvi 1, Lippmann Klein lingcr 0.50, Fcrd. Levi 0.5«, Jos. Löwenlhal 0.50,! 1.50, Jos. Weil I, Luis Bloch 2, Jos. Hilb I, au? Alben Burger 1, Hirsch Feigcnhcimer 0.50, No-; dem Wohlthäligkeils-Lcrein io, abz. Potto 30.20 M. scnheld Wwe. I. zus. abz. l M. für den einsamj melden Gemcindediener, 44.60 M. ------ Die Kolonisation Palästina’s. Der Verein fHTJ-, in Jaffa, gegründet im Jahre VDHm. A. Ziel um! Zweck des Vereins. Das Band, das sieb um das gesammte Israel schlingt, seitdem es seine staatlich. Selbstständigkeit verloren und in allen Erdtheilen zerstreut lebt, ist nur ein geistiges. Der Geist der Tor all, der Geist seiner Geschichte, der Geist seiner Selbst eikeiintniss. der Geist seiner Zusammengehörigkeit und der Liebe zur Tugend ist es. der dem Körper der f.« eine belebende Seele, unserer Nation eine ewige Dauer verleiht und die Hoffnung in uns erweckt, dass für Israel noch nine schöne Zukunft erblühen werde; dass Gott Sich wieder über Jakob erbarmen und es im Lande, das Er den Vätern zum Erbtheil gegeben, ruhig und sicher wohnen lassen werde. Jede einzelne Gemeinde in Israel wird, wenn sie eine nach jüdischem Brauch und jüdischer .Satzung wohl geordnete ist. indem sie ihrer Dürftigen sich annimmt, lür die Erziehung ihrer Kinder Sorge trägt etc. etc., als ein thätiges Glied des Gesammtkörpers betrachtet und besitzt die Kratt. demselben hilfreiche Hand zu leisten. Alier sowie ein Unterschied ist zwischen den Gliedern, Muskeln und Nerven im Körper, von welchen einige nicht nur für sich selbst, sondern auch für die übrigen Glieder zu wirken haben, so giebt es auch Gemeinden in Israel, denen die Pflicht obliegt, nicht nur zum Besten der Annen in ihrer eigenen Stadt zu sorgen, sondern auch für die Förderung des jüdischen G esatnmt w o h 1 s nach Kräften bemüht zu sein. Dieser Pflicht kann sie sich selbst dann nicht entziehen, wenn diesell>e ihr auch schwere Opfer auferlegen sollte. Die heilige Stadt Jaffa ist eine Stadt, die an der Meeresküste liegt, und da dieselbe der wichtigste Hafen in Judäa ist und diejenigen, die nach Jerusalem reisen, dieselbe passireu müssen, so ist sie gewi»ermäs>en gezwungen, Ihr das Wohl unsrer Brüder, die in das heilige Land kommen, zu sorgen, ganz besonders in der Gegenwart, in welcher das Interesse für Palästina in den Herzen Vieler unserer Brüder ein regeres geworden, und die Meisten der hierher Kommenden die Absicht haben, nicht nur sich selbst z« ernähren, sondern auch den Fleiss und die Arbeitsamkeit ihrer Brüder im heiligen Lande neu zu ' beleben. Da nun mehrere jüdische Kolonien rings : um unsere Stadt Jaffa sich befinden, so haben sich mehrere Edelgesinnte hier veranlasst gefunden. die zahlreichen Steine des Anstosses lür die Einwanderer soviel als möglich aus dem , Wege zu räumen, und so wurde durch das Bemühen der Herren: Dr. Stein. E. Rokeach und dessen Binder B. 8. Rokeach der Verein gegründet, der sich folgende Zwecke zum Ziele seiner Bestrebungen v«»rgej stekt hat: 1) Den Ankommenden gleich bei der Landung im Hafen Beistand zn leisten, damit Linen weder Seitens der Schiffsleute, noch Beamten, denen sie ihre Legitimationspapiere vorzuzeigen haben. Schaden und Unrecht zugefugt werfe. Hierdurch haben die Ankömmlinge einen bedeutenden Vortheil. Denn bedeutende Summen gingen schon den mit den hiesigen Verhältnissen vollständig unbekannten Fremden dadurch verloren, dass sie. in Ermangelung redlicher Kommissionäre, gewinnsüchtigen Maklern in die Hände fielen, die sie weidlich ausbenteten. Der Verein wird dämm eine Anzahl Wagen am Landungsplätze bereit halten nin darauf die ankomnieiiden Fremden sammt ihren Effecten nach Je rasa lern zu befördern. Er wirf ferner mit verschiedenen Schifisgesellschaften in Unterhandlung treten und durch Vertragsabschluss einen massigen Normal-Fahrpreis zu gewinnen suchen. Auch wirf derselbe die Unterstützung und den Schutz der Regierung für die fremden Ankömmlinge zn erwirken suchen, so dass Alles unter; möglichst sichere Aufsicht gestellt wirf. 2) Ein Hans herzurichten für ETn*X in welchem Anne untergebracht werfen sollen. . die die Mittel nicht besitzen, in den Gasthäusern