Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 28 (1887)
- Issue
- Heft 16 (24.2.1887)
- Date
- 1887-02-24
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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i Ä to.*/> JiM'«•‘■fl irt i i 79 $ 4 4 dürfnisse dienen, auch könnte ihnen ein giös- >,-rer Antheil aus der rChalnkah<‘ gewährt werden. sodass sie mit Leichtigkeit ihren Lebensunterhalt finden. Die Einwendung, die man gegen diesen Vui schlag machen könnte, dass man durch dessen hValisirung die Menge derer in Palästina, die nicht durch eigene Arbeit ihr Ilrod verdienen, noch vermehren würde, ist hinfällig. Wer sich mit der Frage je beschäftigt hat. wie ein wüstes Land zu bevölkern ist, der weiss es, dass die ersten Bewohner eines solchen Landes Leute j sein müssen, für deren Unterhalt aus irgend einer (Quelle sicher gesorgt ist. Diese Leute müssen der Grundstein der Bevölkerung sein, rings um ihn erbeben sich dann immer mehr S..]rhe, die von selbst hinzukommen. So ist es j in Jerusalem selbst gegangen. Man kann fest j and sicher behaupten, dass Palästina gegenwärj tiz überhaupt keine jüdische Bevölkerung haben j würde, wenn nicht zuerst die Empfänger der! -Oialukah-4 dorthin gekommen wären, und wenn j au<h jetzt noch mehr der Letzteren sich finden als derer, die von eigenem Verdienste sich eri nähren, so sind wir doch der zuver- ) Irrigsten Hoffnung, dass schliesslich die Zahl j d-r .emsigen Bienen“ die der lässigen weit i ii’w-rsteigen, und deren Honig dem ganzen Lande Segen gereichen wird. Und wenn dieses j JMspiel nicht genügt, so gieht uns ein Blick! auf das Treiben der anderen Religionsgenossenschaften den besten Beweis für die, Richtigkeit unserer Behauptung. Seit langer Zeit bemühen >ich die Katholiken die christliche Bevölkerung d*s Landes zu vermehren. Und was tliun diese? ■ste kaufen sich eine Strecke Landes und bauen darauf — ein Zufiuchtshaus für Nasiräer. Allmählich kaufen sie an dem betreffenden Orte j Mder und Weinberge und siedeln dort Glau-; bensgenossdn an. allmählich sammeln sich dort j und in der Umgegend Handwerker und Ge- J »häftsleute an, und die Bevölkerung nimmt imj mer mehr zu. Die Stadt Ramalah z. B. ist i 2*-?eüwäriig fast ganz im Besitze von Christen.; Efid so glebt es noch eine ganze Anzahl von ' Nadten. die in gleicher Weise entstanden sind, j 'eshalb sollten wir nicht in ähnlicher Weise j ' erfahren tonnen? I Menn wir behaupten, dass die ersten jüdi- | ^-hen Bewohner sogenannte sein müssi te«, so verstehen wir darunter nicht nur solche, : oie von der ^Chalukalr* leben; es glebt noch , JOfc Art von für die es viel besser .dTt- ^we der lYovinzialstädte des heiligen I sich zn ihrem Wohnorte zu wählen, als | *«nde Hilfe angewiesen zn sein. Dies sind i Irl« * j Vermögen nach Palästina komi kli Un i -von fürem festen Einkommen leben ■ nilwen* ^esen kann man jedoch ohne Weiteres I Zureden, dass sie in Orten sich niederlasi sen sollen, wo keine Juden wohnen; sie suchen einen Ort, wo sie in Ruhe ihre Tage verleben wollen; uud da kann man es ihnen nicht verdenken. dass sie nicht solche Plätze wählen, wo sie gar keine Gesellschaft für sich vorfinden. Wenn jedoch diese Ortschaften in erster Reihe | durch die „Chalukah“ empfangen, und j durch Handwerker bewohnt werden, dann wer- 1 den auch diese Leute gern dorthin kommen und! ihnen sich zugesellen, und so würde allmählich die Bevölkerung von selbst zunehmen. — Briefkasten. A. V. K. in Wien. Für Ihre mir s. Z. zugegangene liebenswürdige Einladung bestens dankend, wäre es mir äusserst angenehm, über die Wirksamkeit des Vereins seit seinem Bestehen einen gut abgefassten und nicht zu umfangreichen Bericht zu erhalten; vielleicht eignet er sich dann auch zur Veröffentlichung in diesen Blättern. 31. A. in H. Die 5 3L vom p.1 jviB habe ich dem erblindeten Familrenv ater von sechs unmündigen Kindern zugewendet, die übrigen GO 31. sollen die bestmögliche Verwendung finden. J. II. in E. 3L D. E. bettelt seit seinem neunten Jahre und ist jetzt noch sehr jung; die sich täglich häufenden Bettelbriefe aus dürfen absolut nicht von den allgemeinen Spenden berücksichtigt werden. — Dt. I). B. in Pf. 24.72 31. richtig erhalten , die baldmöglichst veröffentlicht werden sollen. L. K. in K. Es sind gar viele Andere in J., die es weit nüthiger haben, wesshalb ich, auf Ihr gütiges mir Anheimstellen hin, dem betreffenden 11. nur 2 3L von den 11 zugewendet habe. — 31. K. in 8. Die ,-j^jf-Büchschen habe ich mit Freuden sofort nach JL gesandt. Die 3 M. nrn-Seld habe ich dem segensreich wirkenden Verein " ^-7-» in Jaffa zngewendet, die anderen 20 M. weiden Sie in den Rubriken 11 und XIII veröffentlicht finden. Erfreuen Sie mich fernerhin mit Ihrer wohlwollenden Förderung meiner Bestrebungen! F. in b. ppr-2 c; '.zu m$:b f:n (.1, 2*Z ’hzrz) Wenn der gute Anfang entsprechende progressive Fortsetzungen finden möchte, dann wird Ihr 1. Sohn ein TZ’bzZ npis rrr> werden. — E. H. iu I). Ich bin mit den „six membres** ganz und gar nicht zufrieden. Es stünde sehr schlimm um die Alliance, wenn Sie überall jährlich 33 °/* ihrer Mitglieder verlieren sollte, dann wäre sie — nach Adam Riese —