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Der Israelit · 1887-01-13 · Heft 4 (13.1.1887) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
28 (1887)
Issue
Heft 4 (13.1.1887)
Date
1887-01-13
Page
– (sequence 22)
Language
German
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100, Hugo Feder, Magdeburg 10, 31. Pinner,! 31. Heyraaun, Sotheim. SammL 19.80, J. Wittels- Birubanm 20, Corporations-Vorst. Meseritz 24,; Köter, Floss 22.40, Oberrabbiner Dr. Horowitz, Lehrer 3Ieyer, Samml. Lehr 43, Landrabb. I)r. j Crefeld 20, Jüdische Corporation, Sehmiegel 15, G. Rülf, Brannschweig 100, S. Eichengrün,; Louis Rosenblum, Salzwedel 11.50, Synagog.- Tangermunde 4, Jacob Buch, Saninil. Hungen j Ofem. Anken, 21,30, Mathias Herz, Crefeld 10, 24.70, S. Fnnkenstein, Sannnl., Margonin 22.30. \ Israelit. Gern. Ribnitz 20. -•-—7-- Die Kolonisation Palästina’s. ----fr* i , Schreiben des Vereins in Jaffa an den Herausgeber. Hochgeehrtester Herr Rabbiner! Wir beehren uns. Ew. Ehrwiirden hierbei j die zweit« Veröffentlichung des Vereins ergebenst zuzusenden; dieselbe enthält i den Bericht über die Thätigkeit des Vereins! während vier Monaten seit Gründung desselben, ' sowie den Rechenschaftsbericht über seine Einnahmen und Ausgaben. Ew. Ehrwiirden weiden aus den Leistungen j des Vereins seine Bedeutsamkeit ersehen. In der j That verwundert sich ein Jeder, der die Verhält-! nisse unserer Stadt kennt, darüber, dass es in i so kurzer Zeit uns ermöglicht wurde, einen solj dien Verein zu gründen, der heute schon einer j starken Eiche voller Zweige zu vergleichen ist,; in deren Schatten sich die armen Pilger, Kranke i und Gedrückte zu bergen vermögen. Wie der J Verein keine Mühe gescheut, die vielen Hinder- | nisse zu entfernen, die aut seinem Wege zur Kolonisation Palästinas beizutragen, sich aufgethünnt, so ist es ihm gelungen, bezüglich der neuesten Anordnung der Regierung, dass die russischen . und rumänischen Auswanderer sich in Palästina j nicht ferner ansiedeln sollen, eine milde Praxis j zu erzielen.! Aus dem Berichte über die Einnahmen er- | sehen Ew. Ehnvürden, dass wir den Verein , r*?>r unr in der Hoifuung zu gründen \ vermochten, dass uns auch von auswärts Hilfe i und Unterstützung zu Theil werden wird. Wenn j auch unsere Brüder in Jaffa und den umliegenden Kolonien, trotzdem sie arm sind und selbst; von Unterstützung Anderer obhängen. sehr viel i an Mitgliedern und freiwilligen Beiträgen zur ■ Vereinskasse beitragen, so können sie beim besten , Willen nicht alle Anforderungen erfüllen, die; tagtäglich au die zur Unterstützung der : Reisenden, der Kranken und Beschaffung der \ 3!edicin gestellt werden. Wir sind desslialb genöl higt. uns an Ew. Ehrwürden, der Sie in so hingehender Weise allen . Jaffa, 12. Cheschwan 5647. palästinensischen Angelegenheiten Ihre Hilfe angedeihen lassen, mit der. ergebensten Bitte.zu wenden, dass Sie den edlen Glaubensbrüdern. die soviel fürs heil. Land thun, airsHerz legen möchten, auch dem Verein TT!?*» ihre Unterstützung zuzuwenden, und leben wir in der festen Hoffnung, dass Ew. Ehrwürden mit zur Erhaltung und Förderung unseres Vereines beitragen wird. Hochachtungsvoll Der Vorstand des Vereins rn»J?»: I)r. Stein, E. Rokeach, Vorsitzender. Secretär. Zweiter Bericht des Vereins Die Generalversammlung sämmtlicher 3£itglieder des Vereins “7x*r' ^und am 18. Tischri im Vereinshause statt; sie werde von simmtliclien 31itgliedem des Vereins besucht und vom Vorsitzenden desselben, Herrn Dr. Stein, geleitet. Der Secretär, Herr llokeach, eröffnete die Versammlung mit der Vorlesung des folgenden Berichtes über die Vereinsthätigkeit, sowie Einnahmen und Ausgaben in den Monaten bis und vom —jrri **is zum Tage der Versammlung. Lange vor Gründung des Vereins haben wir an uns selbst die Xotüwendigkeit der Gründung eines Hilfscomites in Jaffa empfhnden. J a ffa ist der bedeutendst« Hafenplatz für Palästina. und von dem Tage an, an dem der Gedanke zur Kolonisation Palästinas im Herzen unserer Brüder im Auslande Wurzel fasste^ wurde Jaffa das Herz, der Mittelpunkt der Bewegung nnd der Hauptplatz für alle die Kolonisation betreffenden Angelegenheiten. Jedes unserer Gemeindemitglieder wusste, dass ein

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