Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 102 (30.12.1886)
- Date
- 1886-12-30
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 1× ep/1046078
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48 Zeugung gewonnen habe, wie es tilr die Bewohner dieser Stadt als dringendes Bedürfnis* erscheint, ihren armen Kranken eine besondere Sorgfalt zuzuweiulen. Denn die zwei schon bestehenden Krankenhäuser sind ohne Kranke; auch die Apotheke des russischen geschlossen, seitdem die Missionäre unentgeltlich Arzeneien verabreichen. Desslmlb gebührt dem Verein wl?Kit” besonderer Dank dafür, dass er sich der Aufgabe unterzieht, armen Kranken Arzeneimittel gratis verabreichen zu lassen. Für dieses änsserst wichtige Unternehmen verwendet der Verein alle seine Einnahmen und hofft dabei auf den Edelsinn und die Unterstützung aller Glaubensgenossen, welche ausserhalb des heil. Landes wohnen. Ich habe mich nach dem Charakter der Männer erkundigt, welche an der Spitze dieses Vereins stehen und nur das beste Zeugnis über dieselben .erhalten. Sie haben mit der „Ohalukah“ und-ihren Widerwärtigkeiten nichts zu schäften.' Daher empfehle ich aufs Herzlichste dieses Unternehmen, welches auch der Stadt Safed zu besonderem Vortheil gereichen und die Einigkeit unter unseren Brüdern befördern kann. Die verehrlicfeen Vereinsmitglieder aber fordere ich auf, ihre Thätigkeit nicht nur auf Darreichung von Arzeueien an arme Kranke und hierdurch auf Verdrängung der Mission zu beschränken; denn gegen diese Sorte von Menschen muss auch mit geistigen Waffen gekämpft werden. Es ist vielmehr Eure Pflicht, jenen Schwächlingen, welche mit den Missionären Beziehungen unterhalten, die Augen zu offnen und das Schändliche ihres Leichtsinns ihnen vor die Seele zu führen. Kur aut diese Weise wird Euer Vorhaben wahren Erfolg nach sich ziehen. — Briefkasten. Anonvmus in Jernsalera. Ich kenne keinen a^j yviVT 2112» der heiligen Stadt, — da könnte ich lange rathen; Sie müssen mir also unbedingt Ihren Vor- und Zunamen angeben. haben nach meiner Ansicht diejenigen auf ihrem Gewissen, die unter der Vorspiegelung, dass p-j ,pe? DW 215? [\\% “nWn 221' ,1111.1 rai Gorrcspondenz- Büreans errichten, Briefe zu Tausenden versenden, beträchtliche Summen, die sonst allen Armen in p"nK zu Gute kämen, durch jene Vorspiegelung für sich erzielen und den frommsten und dürftigsten rTl dadurch den Bissen trockenen Brodes vom Munde wegstehlen. Ich kann mit Zahlen herausrücken, die dies in betrübendster Art beweisen, und hören die Correspondenz- Büreans, deren eines auch Sie zu haben scheinen, nicht bald auf, dann würde ich nolens volens mit diesem Beweismittel her vertreten müssen und es wird sich dann zeigen, wer den Kürzeren ziehen wird. — L. K. fr- B. 10 M. für die arabischen Flüchtlinge in Jerusalem verwendet. M. K. in 8. Sie haben den 35.60 M. die bestmögliche Verwendung gegeben, was mich sehr gefreut hat.. L. W. in Breslau. „Den kranken Rabbiner in Jerusalem“ kenne ich nicht, ich habe aber die 5 M., Ihrer Intention gemäss, einem leidenden Rabbiner dort znkommen lassen. N. N. in Höxter. 3 M. für Rubrik HI verwendet. M. F. in S. Da Sie von den 50.20 M. 3 M. für O. K. in S. bestimmt hatten, so konnte ich selbstverständlich in R. I nur 47.20 M. aufnehmen, was ich, uni eine Reclamation zu verhindern, Ihnen auf diesem Wege zur Kenntniss bringe. M. K. in Z. Es genügt, wenn sie halbjährlich die N^.i-Gelder einsammeln. Rabl). Dr. L. in R. Einer Sendung von Ihnen rufe ich stets einen ganz besonderen “!j$2.1 1112entgegen, in der Hoffnung, dass Ihre Sammlungen dadurch zu immer häufigeren und reicheren sich gestalten möchten; lassen Sie meine Hoffnung keine vergebliche sein! — J. R. in B. RIM 212*7', Sie dürfen darum im „Sammeln*4 nicht ermüden. J. 8. in G. Ich danke Ihnen für das in mich gesetzte Vertrauen, das ich vollkommen rechtfertigen werde. Man muss mit den Persönlichkeiten und Anstalten des heiligsten Landes aufs Innigste vertrant sein, um zu wissen, wo und wie man die für jene bestimmten Gelder zur Vertheilnng zu bringen hat, und was die Hauptsache.ist, wir wollen nicht blos für die Gegenwart bemüht sein, sondern auch an die- Zukunft denken. Ueber die dringende Nothwendigkeit dazu brauche ich mich wohl nicht weiter anszulassen. — Ungenannt in Jütland. 5 M. für den erblindeten Familienvater von sechs unmündigen Kindern verwendet. A. Rin Potsdam. 4.50 M. für R. XIH verwendet. ' OScawL^Hmann. Mainz.