Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 77-78 (28.9.1886)
- Date
- 1886-09-28
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
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Lrlppcrchcirtt. Drll'ch Nalban Sfleil! Leop. £üf)it: ilimi den Schiilem des Mnl^m\t}miirtfimii‘3: M. l'ipsm'tt, H. Hauser und N. ii. Weilt 5 M. 5kro»heim. N. Bonne lo M. Ladrnburg. Herz Kaufinann lo M. M. io M. Nanmbnrg. Miscr-Blülh-Sohn 5» M. Paterfon (Amerika). Leopold Malier: Geschenk bei der ^'ier seine-) cifincburciicn Sohne) I Dollars ~; ‘JO M. Zlnttgart. Frau D. VI. (Mntunimt .'t M. T-i». Th. I!. 50 M. tkSlar. Joseph likahlbera 4 M. ^Vc!,. .1. 8. 20 M. W-h. H. 8. :;o M. Hi© IS©l©nisa.ti©ii ZP&läsfeiii&’s. Schreiben des Kolonisation!;-Vereins 'iTIhT ’jB, zu plj in Jti’3. •mm bniw’ ’jai n*nrr :2 isapji „Und es sammeln sich zumal die Söhne Jada’s und die Söhne Israels.“ (Hosea 2, 2.) Jeder Jehudi, der es treu mit seinem Gotte meint, in dessen Herzen das religiöse und das Xalionalgefühl sich regt , in dessen Seele. die Liehe zum heiligen Lande, dem Erbe unserer Väter, der Stätte seiner Ahnen Platz gegriffen; jeder Israelit', der einigen Antheil nimmt an den Leiden seiner bedrängten Brüder und an der Erniedrigung des heiligen Landes, wird freudig autjauchzen beim Anblick eines neuerstrahlenden Lichtes auf dem Boden Israels, das, der Morgenröthe gleich, in dieser düsteren Zeit als ein Verkünder des Heiles erscheint, zeigend, wie der Herr in jetziger Zeit wieder von Neuem Seines Volkes und Seines Landes mit Wohlwollen und Erbarmen gedenkt und die Zeit herbeiführt, das Wohl des Landes zu fordern, das Er sich; zu Seinem Sitze erwählte. Wahrlich! diese erhabene Idee der Kolonisation des heiligen Landes lässt den Gedanken nimmermehr in uns auf kommen, als sei es unsere eigene Kraft, durch die wir die verheissene Rückkehr nach unserem heiligen Lande herbeifilhren wollten. Wohl wissen wir, dass diese nur auf Gottes Geheiss zur bestimmten Zeit ihre Verwirklichung finden wird; nicht desto weniger erkennen wir in diesem erhabenen Kolonisationsgedanken ein geistiges Band, da» ganz Israel in dem Bestreben einigt, zur Hebung des heiligen Landes aus seinem niedrigen Standpunkte mitzuwirken und die Lage unserer dortigen Glaubensbrüder zu bessern. Viele, die bisher von Almosen lebend, sich zu diesem Gedanken nicht zu erheben vermochten, raffen sich auf, um sich nunmehr durch ihrer Hände Arbeit zu ernähren. Wir selbst streben mit aller Kraft, das Ansehen des heiligen Landes durch ackerbauende Bewohner zu erneuern, um unseren übrigen Brüdern, die in Palästina wohnen und Kraft zum Arbeiten haben, als Vorbild zu dienen und mit Gottes Hilfe allen Freunden Zions den Weg zu bahnen, Zuflucht und Schutz zu finden auf den Gebirgen Israels. Wir haben bereits bekannt gemacht, dass wir mit Gottes Hilfe ein schönes, gutes und geräumiges Grundstück erworben haben, und zwar in der Provinz: PIX/ jS^/ in jenem Landstrich, den Gott Seinem Volke Israel zuerst in Besitzgegeben hat. Gehen mir nun zu den Einzelheiten über: 1) Der Ort liegt südwestlich von der Stadt (-*-) rr.n'l'Z' in einer Entfernung von etwa 1 */. Stunden, und steht auch unter der Regierung dieser Stadt, über welcher wieder die Herrschaft der syrischen Provinz steht, in der etwa 12 Stunden davon entfernten grossen Stadt prsT Grenzen: Der Berg “c>^XS Süd-