Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 77-78 (28.9.1886)
- Date
- 1886-09-28
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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Die Jyvaii lieft sich mir schwer beschwichtige,,. ,ubci! Sliiflfiiblitf vernieime sie, die herannaheuoen igrusdarmen zu Innen. Durch ihre fortwährende Angst wachte sie ihren Manu äugsttich. £robben, war dieser nicht zu bewegen, Haus und Hof, die ein schönes Stück Geld wen!) waren, im Stiche;u lassen. Wenige Tage nach den erzählten Ereignissen kam ein reicher Lauer, Namens Kourad, in das Wirthshaus. „Wo ist Lieschen?" fragte er. „„Wir haben sie"", antwortete Jyraii Gotthelf, indem sic den verlangten Schnaps einschenkte, „nach Tongern in den Gasthof zum Löwen geschickt, damit sie dort lerne, wie man die Gäste ordentlich bedient."" „Und nun seid Ihr ganz allein? Warum haltet ihr Euch keine Leute?" „„Meine Frau und ich,"" sagte Gotthelf, „„haben nicht Lust-, uns mit den Dienstboten herumznärgern."" „Ihr seid gegen Euren Vortheil. Das Wirthshans har eine gute Lage, und Ihr könntet ein glänzendes Geschäft machen, wenn Ihr Euch ttnerijte und Mägde hieltet. Im Sommer könntet Ihr manchmal ein Tanzvergnügen veranstalten, und ganz Tongern würde heranslommen, um sich hier in dem schönen Walde zu erquicken." „Das isi nichts für mich; ich habe es überhaupt satt, länger den Wirlh zu svielen und die Leine zu bedienen. Wenn ich das Hans sammt .Zubehör verlausen könnte, ich würde es billig hergeben." „Ich wusste Euch einen Däuser. Mein ältester Sohn übernimmt meinen Hof, mein zweiter Sohn hätte Lust, eine Wirthschaft auzufangen." Gotthelf und seine Frau hätten laut aufjnbeln mögen, als sie den Lauer so reden hörten; aber sie unterdrückten ihre Freude. „„Ach was"", sagte Frau Gotthelf, „„ich leid'S nicht, das; Du daS Geschäft verkaufst."" „Ich werde Dich wohl erst um Erlaubnis; fragen solleir," entgegnete Gotthelf. „Wenn Kourad ein anständiges Gebot macht, so werden wir bald "handelseinig sein." Und Kourad machte ein anständiges Gebot. Da er bereit war, den Kaufpreis baar zu erlegen, so griff Gotthelf mit beiden Händen zu. Schon nach wenigen Tagen verlies; er mit seiner Frau das HauS, und der neue Wirlh zog ein. AlSKaufman ankam, war der Vogel bereits ans seinem Käsig entflogen. Man sagte ihm, Gotthelf habe die Absicht geäußert, sich irr Antwerpen niederznlassen. Es blieb dem jungen Mann nichts anders übrig, als nach Antwerpen zu reisen, uni dort den Räuber anfzusuchen. (Fons. f. in der nächsten Rümmer.) E w | e i 0 e rr. cccccccccccccccccccccccccccecccmccccccccoccccc^cccccccccxxxxxxx^ccccccca Für den folgenden Theil ist die Nedaction nicht verantwortlich. S ch o ch e t. AÜr einen Schocket ist in hiesiger iremeinte Gelegenheit geboten, ein gmes Äuskonunen:u finden. ^ualis-cine Personen, r-'k!Le v.&;u diesem Beduie hier nieder- :e„en »rollen, werden ersucht, sich;u wen- NN J»Ö5 (4i)t»5 Israel. 5;irchcnvorstcheramt 111 in. <*BinxsSöunten«":«Ue in unserer <?c- .'"v' meinee als SLocher, vorderer u. »ebrer f'' 'Um l. Januar 1^67 :u fceiesea; <?e- ^11750 M. 'liilcntinismmm circa 4<X> Hl. 4ü>:i7 Goldap. Der Vorstand. anS Marokko soeben eingerronen. A. Goldschmidt, 4533) Buchhandlung, Hamburg. S)*ti Adolf Gohn. Berlin W., r.'n<ow- ■V srrüras-e (in ,>ranffun a. M. lei I. Kausfmaün vorrärl.igi erschien soeben: Rebekka AZolf, gco. Hcincmann, Kochbuch für m. Frauen. S. sebr rermebne und verbenerre Ru'lage. 4806 Preis clcg. gcb. M. .‘ISO. Praktisch, ökorrrmisch rusehr empstölenswerch. Gesucht. Zum l. Pckober suche ich eine Haus- Cfrcrten a:t die Crvedition d. Blaues nmer ,'lr. 4054._' Zur gefall. Beachtung: BRr suchen »ür unser Manusaerur- und Kurrwaaren-t^eschän ein Mädchen, welches im Schreiben und Rechnen perfekt ist und in: .»ereidermaLen errnas (srsahrung har. Sonnabend und Feiertage geschlossert.. tfnrcs Zeugui»: erforderlich. 4Ü64 Geschwister I. u. B. Baruch. Bad L-ildunZen.