Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 70 (2.9.1886)
- Date
- 1886-09-02
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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L ’ . hochherziger Gaben erwähnen, ili«*. uns seit Alifa.-Miiu' unsren letzten Heiiehien zügellosen hind. Zunächst Imf. .11*?»' t'omnn rziematb .ine oh Israel in Berlin nun Anlass seines 50jä!,rigen 4*'«iil'fsjii 1 *ilüiiiiis uns asm* Erlangung *l«-r «iu«s Stifters diu Summe von Alk. 1500 geSpen- «l.i. Dann hat auch unser treuer Freund und College Herr Henry A. Franklin wiederum im Jahr* 1885 Lst. 100 und im Jahr I8K(j abermals Lst. 100 Namens der Kuratoren des Nachlasses des Herrn Jacob A. Franklin dem Jacob A. Franklin-Fonds zugewiesen. Herr Franklin hat ferner die etwa AI. 12 betragenden Zinsen einer Obligation gestiftet als Prämie für denjenigen sonst braven Zögling unserer Anstalt, der in der Becliar’schen Handwerksschule im jeweils abgelaufenen Jahre die besten Fortschritte gemacht hat. Allen diesen edlen Gönnern, sowie den übrigen Spendern, die auch im abgelautenen Jahre unserer armen Waisen gedachten, sagen wir unseren besten Dank. Die Zahl unserer Verwaltungsmitglieder ist durch das beklagenswerthe Hinscheiden des Vorsitzenden des Verwaltungsraths, Herrn Arthur May, abermals verringert worden. Wir werden diesem zu allen Werken der Menschenliebe stets bereiten Manne immerdar eine ehrende Erinnerung bewahren. Eine Ergänzung des Verwaltungsrathes hat sich bis jetzt noch nicht als unumgänglich nothwendig herausgestellt. Aber auch freudige Anlässe können wir G. s. D. innerhalb unserer Gremien verzeichnen. Unser Ehrenpräsident, Herr Moritz Gottschalk Lewy zu Berlin, feierte am 27. Schebat 5646! seinen 70. Geburtstag in voller Rüstigkeit und : Frische. Zu diesem Festtage wurde dem Jubilar; Namens des Vorstands und Verwaltungsraths eine I künstlerisch ansgeführte Adresse durch verschiedene Herren aus beiden Gremien, sowohl von hier . als von Berlin, unter passender Anrede überreicht. { Der Direktor und die Zöglinge, des Waisenhauses übersandten gleichfalls dem verdienten Alaune j herzliche Glückwunschschreiben. Möge der AL’-? gütige das Wirken des Herzu Lewy weiter segnen! Von unseren Verwaltungsrathsmitgliedern j feierte Herr Ascher Levy in Polzin seinen 70.; und Herr J. Hamburger in Berlin seinen SO. Geburtstag. Auch diese Freudentage Hessen wir j nicht vorübergehen. ohne unsere Glückwünsche j darzubringen. Gott gebe, dass die würdigen; Männer iioi-I, , Iii. lange.'unserer Yri Witlliiiu:; gehören möchten! Im Lauf**. *i«*H Jahres 1*85 ha!ton wir das Vergnügen, Hon* ('lutjim 1(1 n* che ns («hu uns .1 erusalem hierzu sehen. Zu unsererGenugilmung I hat Herr Hirscbensohn seine volle Cebereinstiinnuiug mit dem Wirken unseres Vereins ausgesprochen. Das Interesse, welches dieser allgoi mein hochgeachtete Mann an unserer Anstalt i nimmt, hat uns veranlasst, ihn zu bitten, dem i Lokalkomitfe in Jerusalem beizutreten. Herr llir-! scliensolin hat sich zur Uebernalime dieses Amts : bereit erklärt und ist von den übrigen Afitglie- ' (lern des Lokalkomitcsfreudig willkommen ge-;■ heissen worden. Auch von anderer Seite sind anerkennende Berichte über die Anstalt an die Oeffentlichkeit getreten. Wir erwähnen nur das Jahr buch „Haasif“ für 5646, das in Warschau erscheint, in einem Lande, das unseren Bestrebungen noch gar keine j Unterstützung zu Theil werden lässt, obgleich j doch der grösste Theil der Zöglinge unserer : Anstalt oder deren Eltern aus jenem Lande ' kommen. Wie wir in unserem vorjährigen Berichte mittheilten, ist für die Kosten der Tagesschüler eine separate Kasse eingerichtet worden. Für diesen Zweck sind uns mehrfache Spenden geworden. Wir sagen den Gebern gleichfalls unseren innigsten Dank. Möchten doch recht viele unserer wohlhabenden Glaubensgenossen der Verlassenen im heiligen Lande sich erinnern, auf dass wir die Segnungen der Bildung immer weiteren Kreisen zugänglich machen könnten! Anmeldungen zur Mitgliedschaft, sowie Gaben und Geschenke nehmen die Unterzeichneten jederzeit gerne entgegen. Rabb. Dr. Horovitz, Vorsitzender. Dr. H. Heinemann & Alfred Geiger, Schriftführer. Bericht über das Israelitische Waisenhaus zu Jerusalem für 1885, vom Dirigenten. Das jüdische Waisenhaus der heiligen Stadt hat im verflossenen Jahre nicht Gelegenheit gehabt, die Zahl seiner Zöglinge zu vermehren; llllMlil .m*Lj^uaMiuMm #