Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 66 (19.8.1886)
- Date
- 1886-08-19
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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lav.migmjgöj] von ih'ji Lan<!!.utt«-n und idi.-n jj.5wolnu-rn dor Kolonie ompfuiignu wunb». Am Montage besnohio er die Koloni«*n p"pt' und mu mid kehrte Almuds wieder nach um dort, xii üheruachtoii, zurück. Ifi-u.^tag Morgen leist« er weiter, besichtigt« die Koloni«n JYTiT* und iTpfl nrS, kehrte gegen Abend nach Jutta zurück, um daselbst über Nacht zu bleiben und reiste Mittwoch Morgen nach Jerusalem. Ain Donnerstag besuchte Herr Scheid den Pascha, die Babbincn und einige Wohltliätigkeitsanstaiten dahier. Freitag Morgen ging er in die Räume des Vereins BYFC JVTC?, besuchte dasAlterversorgungshaus, das auf demselben Hofe sich befindet und besichtigte die Häuser, die von dem Verein S'iTTi mir für die armen arabischen Juden am Abhange des Oelbergs erbaut worden. Nach seiner Rückkehr schrieb er Folgendes in das Fremdenbuch des Vereins: Nach anderthalb Jahren befinde ich mich wieder in der heiligen Stadt und sehe mit unbeschreiblicher Freude, dass der Verein DTTE n*T> bereits ein grosses Theil dessen erreicht habe, das er sich zum Ziel gesetzt hat. Als ich zuletzt hier war, fand ich nur drei Häuser vor, die für die armen arabischen Flüchtlinge fertig gestellt, um! zwei, die itis Üau wun-o, wübreml gegenwärtig bereits zwanzig vollständig bei gestelltn Häuser aulgebaut Hirni, leb bahn oh fiir iimlm* IMibbt, dem InnlgHlon i Danke einen Ausdruck zu geben, den Ich aus dor Tiefe meines Herzens dou I,eitern dieses Brüden creins zolle, dor mit aller Kraft sich dom heiligen Werke, dem Wofile unserer Urinier widmet, ich holle, dass unsere Glaubensgeiiosseii ln Europa ferner dieses gute Work unterstützen werden, dass es von kleinen Aidlingen immer grösser sich gestalten und in Zukunft immer bedeutender und segensreicher wirken werde. Jerusalem, 14. Mai 1886. Elias Scheid. Am p"w war Herr Scheid in der grossen Synagoge nxsn... die den "dNI 'TCn gehört, und besuchte einige Angesehene der Gemeinde. kehrte er nach Jaffa zurück, um von dort nach den Kolonien "23 .3p?' p"3* und flSsöH TC*' sich zu begeben. Er wird auch das Land des Vereins TiT.T ’;3* in p'l zu p?3 jenseits des Jordan besichtigen, von dort nach flSS und X'^3'3 gehen und über 333* nach Jerusalem zurückkehren. — Möge seine Reise von segensreichem Erfolge begleitet sein! JN otiafe'il. —»4' Aus Jsomir wurden drei Knaben in die Alliance-Sehulenach Jerusalem verbracht, um die Schlosserei daseihst zu erlernen. Es sind nicht Knaben armer Eltern, denn letztere bezahlen vollständig die Unterhaltungskosten für ihre Sprösslinge. Wir erwähnen diesen scheinbar nicht wichtigen Umstand, weil er uns der Anfang einer schönen Zukunft bedeutet. Wir nehmen an, dass einst der Tag kommen wird, an welchem Jerusalem der Mittelpunkt sein wird für unsere Brüder ausserhalb Palästinas, oder doch wenigstens für die orientalischen Juden. Diese werden ihre Kinder hierher schicken* um Torah- und allgemeines Wissen* Bildung und Geschäftskenntniss sich anzueignen. Nach unserem Dafürhalten kann es nur dadurch gelingen, das Nationalgefuhl und das Einheitsbewusstsein. dem kommenden Geschlechts einzupfianzen. "Wir i kommen auf diesen Gegenstand " "X noch zurück. In einer früheren Nr. dieser Blätter theilten; wir mit, dass Juden aus Egypten ihre Kinder! nach der Missionsschule in Jerusalem bringen. | Auch jüngsthin kam eine Frau ans Kairo und! brachte ihre zwei Kinder und zwei Neffen, zwei : Knaben und zwei Mädchen in die Missionsschule. (Die Herren Rabbiner in Jerusalem werden dringend ersucht, dieser Angelegenheit ihre vollste; Aufmerksamkeit zuzuwenden I D. Red.) Was die Ankündigung der Missionäre, den jüdischen Kindern unentgeltlichen Unterricht im Hebräischen und Englischen zu ertheilen, betrifft, so hat die Warnung des ‘‘*33?!* Früchte getragen* ■yrrai _ - - - -; L! »ra 'aiigoaegwaaBWPWMw