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Der Israelit · 1886-03-04 · Heft 18 (4.3.1886) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
27 (1886)
Issue
Heft 18 (4.3.1886)
Date
1886-03-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXVIt ZühTMLg. iina u>: r^f5^ r^io* *- vlf-^ / ■' tv%^ ft n i k5 kj ß h ■ - Eis Kenlrak - Hrgan für bas orthodoXe Zudsntßum. HerüLsgcgcben von Dr. LehWarru in Mainz. Donner ft ag, des 4. März 5S46 (1886). 35 e Ie g * « mm.; : ’ AmfterdaM, 3. März. Oberravbiner P a n i f 1I nnb Sal a n t in Jerufalcm bitten -flehentlich um Exttagaöen für Mazzoth-Anschaffung, da die Noch sehr gestiegen und die Mittel völlig fehlen. Wir bitten Sie daher um sofortige recht eindringliche Aufforderung zu recht ansehnlichen Beitragen und um deren rascheste Einsendung hierher.. Pekidim.— (Wir vereinigen unsre Bitten mit denen der Herren Pekidim (Central- ComiLe) und bitten eindringlich um recht baldige Zusendung reichlicher Spenden.— Die Redaction des Israelit".) > > - Lertende. MsäSeL WaHaMH KafcheKek. ' IV. Mainz, 1. März. „Wenn Du erheben wirst das Haupt der Kinder Israels!" Gott hat Israel einporgchobcn aus allen Nationen der Erde. Schon von Anbeginn an hat die besondere Fürsorge Gottes über Israel gewaltet. Aus allen Geschlechtern der Menschheit waren es stets die Edelsten und Besten, welche erkoren waren, die Stammväter dieses Volkes zu werden. Nachdem Israel zu einer Nation herangcwachsen, ward ihm das Höchste zu Theil, was Menschen erringen können: Es wurde zum Volke Gottes, zu einem Reiche von Priestern, zu. einer heiligen Nation erkoren. Aus Seiner Mitte war der Mann« hervorgegangcn, den Gott gewürdigt hat, mit ihm zu reden von Angesicht zu Angesicht. In seiner Mitte wurde das Heiligthum errichtet, die Wohnullg Gottes: in ihm durften die Priester in Reinheit und Heiligkeit dem Allmächtigen sich nahend Auf der Brust des Hohenpriesters offenbarte sich in dem Lruftschilde des .Rechts der göttliche Geist, die Wahrheit verkündend, die Zukunft enthüllend. Propheten, vom göttlichen Geiste erfüllt, der göttichen Offenbarmig gewürdigt, belehrten das VoLuud zeigten ihm die Wege, die es zu wandeln hatte.' Kein anderes Volk hat so große, Lrhabene^ heilige Männer hervörgebracht wie Israel. Zu einer Zeit, da geistige Finsterniß die Erde bedeckte und. die abscheulichste Sittenlosigkeit das Lebensmark der Nationen zerstörte, war Israel hocherhaben über alle Völker, ein heiliges Volk. Während die Heiden ringsum in Lüge und Wahn befangen waren, gelangte Israel in den Besitz der einzigen, der ewigen Wahrheit. Ihm wurden Gesetze und Rechte gegeben, die noch nach Jahrtausenden die staunende Bewunderung der Welt erregen. In der Thora ist die Verfassung des Reiches, sind sämmtliche staatliche Einrichtungen, enthalten. Nicht wie in andern Staatsverfassungen wird im Lause der Zeiten und durch die Veränderung der Verhältniffe das Recht zum Unrecht und das Gesetz zur Plage; die israelitische Satzung bleibt ewig neu und zutreffend, weil sie der Weisheit des Allweksen entsprungen. — Auf granitenem Felsen ward die jüdische Familie gegründet und nach den weisesten Regeln geregelt. Sie ist musterhaft geblieben für alle Zeiten. —* Nicht mir das Volk im Großen und Ganzen, son-' dern jedes einzelne Individuum soll heilig sein dem Ewigen, und Um die Größe und Erhabenheit jedes einzelnen Mitgliedes der israelitischen Nation zn bcthätigen, sollen sie gezählt werden, im Aufträge

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