Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 27 (1886)
- Issue
- Heft 2 (7.1.1886)
- Date
- 1886-01-07
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2446951-2449600-2449603--23555-2513226- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Odesa 1× ep/1000834
- Rinteln 1× ep/1045557
OCR text
1, Simon Lohn 1, S. Danhauser 6.5V. Dav. Mustern 1, Tos. Weil 0.50, A. St Erlanger 0.50, Michaelis 0.50, Hch. Moos Ww. 0.50, Straßburger I, zus. 51.40 M. — B. Kleidungsstücke: D. Neuburger S'ne. 6 St. Dächer, G. Bernheim S'ne. 3 Paar Hausschuhs Leop. Erlanger Wwe. Schuhe und Kleidungsstücke, Dav. Wallersteiner Kleidungsstücke. L. A. Erlanger 3 Paar U.-Hosen, Hermann Moos desgl. Bergheim. Durch Rabbiner K. Weill: Bon der x&np rron 20, rra rren 20, DTwtrcn 20, vnpn 25, Ungenannt 4. zus 90 Frcs., abz. Porto =-71.70 SK. Ass». Robert Goldschmidt 20, Jakob Meyer 10, Louis Block 10, Alfred Cahn 10, Caesar Meyer 10, I. Bock 10, Carl Cahn 10, Oscar Simon 10, Jocki 5, Gebe. David 5, S. und L. Alsberg 5, zus. 105 M. ßarmKatt. Durch Feist Straus: vom »Wohlthätigkeits-Berein* 100 M ßzarsika«. Wittwe L Schweriner 9 M. 1 M. M. HaaS 10, L S. Windmuller 2. S. Windmuller 2» A. Windmüller 3. C. JonaS 2, S. Jonas 2, I. M. JonaS 2, I. Braunstein 1. S. Frank 1. G. Cohen 1, I. Mendel 1, I. Fcith 1.50, Wwe. Hirsch 1, Wwe. Coßmaon 0.75, Einsender 6, H. Löwenstein in Geure»3L. Löwenstein 1,SR. Landau 2, zus. abz. Porto 42 M. Aetmekd. Julius Michaelis-Aeua 1, Gerson Michaelis-Iemr 2, I. A. Erda 2, S. Weinberg 1, Rinteln 2, M. Buchholz 2, Solomon 1, Springer 1, Frl. Treuenfels 1.50, Ed. Meyer 1, Rechtsanwalt. Spanger 1, Schiff ssu. 1.50, D. Cahn 1.50. Dr. ArenSberg 2, Frau Katz 2, A. Meyer 1, Heine 1, M. Weinberg 1, Gebr. Heineberg 4. M. Schönhaus 1, Sal. Löwenstein 3, Frau Fromme 1, S. Examus 1, zus, abz. 2 M. für den Sammelboten 31.50 M, -- ^Q.LA.WtLLS.'s. •HX-b Das Schreiben des Herrn K.S. Wissotzki ans Moskau an den Präsidentender ereine, Herrn Dr. Pinsker in Odessa. Dr geehrtes Schreiben No. 169 vom 16. Tammus habe ich empfangen. Bevor ich auf dasselbe antworte, mochte ich* Ihnen, wie mir dringlich erscheint, die Verkettung aller Umstande darlegen,' denen gemäss ich meine Thätigkeit ausübte, seitdem ich in’s heilige Land kam; denn morgen, s. G. w., reise ich von hier ab, und gegenwärtiges Schreiben ist das letzte, das ich aus dem heil. Lande an Sie richte; es soll eine Art Memorandum sein, das meine ganze diesseitige Wirksamkeit umfasst— die Wendung mancher Verhältnisse, die mich veranlasste, Anderes zu unternehmen, als ich Anfangs bestimmt hatte, die Hindernisse, die sich mir in den Weg stellten, mein fortgesetztes Bemühen , dieselben zu beseitigen und die Blade zu ebnen, sowie meine Ansicht über den jetzigen Stand der Hache! Mein Herr! Wohl ist es dom Gesetzgeber leicht, Gesetze zu entwerfen, wenn er in seinem behaglichen Heim weilt, und dem Foldherrn, seinem Heere Züge vorzuzoichnon, wenn er in seinem herrlichen Palast wohnt; aber wie schwer wird es den weisesten und bewährtesten Beamten und den aufopferungsfähigsten Feldherrn, ihre Entwürfe und Pläne in Thaten umzusetzen. Die Zufälligkeiten wollen nicht hören auf den Befehlshaber und nicht merken auf den Gebieter, auch zerstören sie alle Wälle, die der Mensch errichtet, und das Bollwerk, das er mit Myriaden Händen - ayfgebaut; besonders ist dies bei Angelegenheiten der Fall, welche die Gesammtheit betreffen, da zieht Jeder seines Weges, betrachtet Jeder die Vernältnisse nur von seinem Gesichtspunkte und von der Hohe seines Sonderinteresses, und die weltbewegenden Ereignisse, die sieh nach Ihrem Verhältnisse zu dem Einzelnen aus dom Besonderen entwickeln, sind ebenfalls verschieden und ändern ihre Gestalt und Art, dio Aomlorung „wendet ent? sprechend die Hchüssol“ und mit ihr —- auch den Willen derer, die sie haben. Mein Herr! Hie haben mir folgende gewichtige Aufträge ertheilt: l. die Kolonisten in Hflß