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Der Israelit · 1885-11-26 · Heft 92 (26.11.1885) · page 24

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 92 (26.11.1885)
Date
1885-11-26
Page
– (sequence 24)
Language
German
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stehen, dieaeJSorte^ iat^ jedoch^ kleinjjundgnicht so gut wie die andere, weshalb sie im Lande selbst aufgebraucht wird. Diejenige Sorte Orangen, die alleinizur Ausfuhr bestimmt ist, ist gross und citronenähnlich mit dicker Schale; ihresgleichen giebt es nirgends wieder. Citronen werden in den Orangengärten nicht viel gezogen, nur für den Bedarf des Inlandes; doch nimmt auch die^Cultur dieser Frucht zu, welche hier ziemlich gross ist, aber nicht so viel Säure hat, wie die amerikanische. Der Baum gedeiht hier sehr gut, denn Boden und Klima eignen sich dazu vortrefflich. 111. Der Weinstock. I, Der Wein stock wächst^anJBergabhängen, in der Ebene längs der Küste und in Thälern und liefert überall eine gute Frucht. Doch übertreffen die Trauben und der Wein der Bergreben diejenigen der im Thale wachsenden an Güte und Menge, was von der Verschiedenheit des Bodens verursacht wird. Der Weinstock tiägt schon nach drei Jahren und dann ununterbrochen eine lange Reihe von Jahren; die Einwohner sagen hundert Jahre. IWenn’Jder Winzer den Weinstock gut pflegen möchte, so würde dieser sich sehr dankbar erweisen; aber auch bei der jetzigen Cultur muss man über die Menge Trauben und ihre Süssigkeit staunen. Oestlich vom Jordan und in Hebron macht man gute Kosinen, die jedoch fast alle im Lande selbst verbraucht werden, da Kosinen in Palästina so vielfach, wie die Kartoffel in Amerika gegessen werden; nur wenige werden nach Egypten und in sonstige Länder geschickt. Zwei Centner Trauben geben etwa einen Centner Wein. IV. Feigen. Der Feigenbaum fängt im driften Jahre uu Früchte zu tragen und hat im fünften Jahre die volle Kraft erlangt. Die Eingeborenen unterscheiden zwölf Arten Feigen; die beste ist die sogenannte weisse, die aber in Wirklichkeit grün ist. Die grünen Feigen können nicht transportirt werden; man muss sie vorher trocknen. Aus schlechten Feigen bereitet man ein berauschendes Getränk, das besonders von den Griechen gern getrunken wird. *0>— 8. L. in K. pS’ 'Q niKW; der Fehler war aber so unbedeutend, dass Sie denselben gewiss gern entschuldigen werden. 8. L. R. in 8. PpS D2F1, und so war denn auch Ihre Annahme, dass der Betreffende zu den berüchtigten, die Bettelei in grossem Stile geschäftsmäasig Betreibenden in J. gehören möchte, eine vollkommen zutreffende. Dass Sie mir eine anderweitige Verwendung der 6.75 M. gestattet, bat mich darum sehr gefreut, und habe ich dieselben der Sammlung für die in grossem Elende sich befindenden in Jerusalem einverleibt. Recht herzlichen Gruss an Sie und meinen theueren Freund und Collegen v'l! M, M. H. in 6r. und sehr vielen Anderen. Durch Ihre fortwährende Berücksichtigung der Ihnen ans dem heiligen Lande zugehenden Briefe von D’TIT ermnthigen und fördern Sie die professionsmässige Bettelei und schädigen noch ausserdem in bedauernswerthem Grade die Interessen der anderen Bewohner von p'TlB. Ich bitte Sie darum wiederholt dringendst, von derartigen Spenden ganz abzusehen und die von Ihnen den berüchtigten Polygraphen zugedachten Gaben den Rubriken IV, VII, VUI und IX, oder dem Vereine OTTU miS gütigst zuwenden za wollen! t Dsuok von David Itouis Wolff, JCogdabarf* -

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