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Der Israelit · 1885-10-12 · Heft 79 (12.10.1885) · page 24

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 79 (12.10.1885)
Date
1885-10-12
Page
– (sequence 24)
Language
German
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— 18 — Briefkasten. An alle meine geehrten Herren Correspomlenteii die ebenso höfliche als dringende Bitte: 1. Die Speiiden-Lisle von den brieflichen Mitthcilnngen stets getrennt zn halten. 2. Die Spenden-Liste, mag sie selbst noch so bescheiden sein, nicht auf dem Coupon der Postanweisung, sondern auf einem Blättchen Papier verzeichnet, einzusenden. 3. Für die Spenden-Liste niemals die jüdische Currentschrift in Anwendung zu bringen und falls die Spenden für verschiedene Rubriken und Zwecke bestimmt sind, sie auf ebensoviel einzelnen Blättern zu verzeichnen. Die gütige Beachtung dieser bescheidenen Bitten von Seiten meiner geehrter Herren Correspoudenten würde mir viel unuöthige Mühe und Zeitverlust ersparen, eine Rücksichtnahme, die gewiss jeder billig Denkende als eine vollkommen berechtigte und dringend gebotene bezeichnen wird. Jedem Sie mir Gewährenden im Voraus schon den herzlichsten Dank dafür! Dr. A. Salvendi. F. 8. in 8. Bedenken Sie gütigst auch die Rubriken II, III, XI und XII, sowie den Verein DTHi miS und die arabischen, russischen und rumänischen Flüchtlinge in Jerusalem. J. J. in G. Ich habe schon unzähligemal bekannt gegeben, dass der Betreffende ein Schwindler und Nichtsthuer sei, und dass man darum alle seine Sendungen (Jsob, Erde etc.) unberücksichtigt lassen solle; ich habe darum auch die für denselben von den Frauen F. B. und C. VV. bestimmten 4 M. der Rubrik VIII zugewendet. Rabb. Dr. Z. in T. Ihre Sammlung für den Beamten-Pensionsfond war die erste für diesen hochheiligen Zweck, was mich hoch erfreute und wofür ich Ihnen ein herzliches ’1UTV' "“pTll “jrP zu ferneren reichen Sammlungen für den gleichen Zweck sowohl, als für alle anderen Rubriken meiner Spenden-Verzeichnisse zurufe. B. in M. Als Empfangsbestätigung sende ich gemeinhin das neueste Spenden-Verzeichniss, und ein solches werden auch Sie wohl s. Z. erhalten haben. L. A. K. in M. 5.55 M.‘ für Rubrik VII verwendet. H. S. in B. Ich gratulire Ihnen und Ihrem lieben Sohne herzlichst zu dem sehr erfreulichen Avancement. Dessen Vorgänger hat in B. die Jahresbeiträge tür die Allian ce besorgt und mir regelmässig zugesandt; ich will hoffen, dass der würdige Nachfolger dies ebenfalls mit Freuden thun und zu den alten Mitgliedern noch viele neue gewinnen wird. Frau Dr. R. in H. 2.90 M. für R. IX verwendet-, die übrigen 9 M. habe ich mit Frenden der von Ilmen gegebenen Bestimmung zugeführt. Recht herzlichen Grass! M. A. in H. 55 M. richtig erhalten und Ihrer Angabe gemäss für höchst dringliche edle Zwecke verwendet. Erfreuen Sie mich auch fernerhin mit Ihren geehrten Zuschriften! N. B. in B. 5 M. richtig erhalten. A. K. in W. Heber den Petenten habe ich bei dem Rabbinafce in 8. besondere Erkundigungen eingezogen, und von demselben die gemachten Angaben Jenes bestätigt erhalten; ans der p"nS-Kasse jedoch kann ich derartige Gesuche keineswegs berücksichtigen, sonst würde sie bald bis auf den letzten Pfennig geleert sein. — Was mir jedoch bei dem Betreffenden, trotz der erwähnten glaubwürdigen Auskunft, seit Jahren bereits sehr auffällt, das sind die zahllosen Briefe, die derselbe, in verschiedenen Sprachen an alle ihm aus den öffentlichen Spendenlisten bekannt werdenden Adressen versendet. Wenn alle rassischen Emigranten ein Gleiches thun wollten, — dann müsste die deutsche Reichspost ihr Beamtenpersonal ganz gewaltig vermehren.- L. B. in C. Es wäre Schade um die 5 M für den Vielschreiber gewesen, ich habe dieselben darum der R. VIII zugewendet; die anderen 5 M. werde ich, Ihrer werthen Angabe gemäss, für Nothleidende in Deutschland verwenden. U. K. in W. 8.60 M. für den Verein DTTD fHXS verwendet. A. E. in HL Ch. W. habe ich ausnahmsweise eine Mark von der erhaltenen Sendung zugewendet. Sie thuen aber viel besser daran, sowohl ihre, als andere unerbetene Sendungen aus J. nicht anzunehmen, sonst werden Sie niemals Ruhe bekommen. Würde diese Nichtannähme der zudringlichen, durch die blauen Briefmarken und den Poststempel ihre Herkunft deutlich kondgebenden Briefe and Säckchen eine allgemeine werden, dann wäre gründliche und glückliche Beseitigung derselben in ganz kurzer Zeit erzielt. Nach den bisher gemachten traurigen Erfahrungen jedoch kann ich leider nicht der Hoffnung Raum geben, dass mein wohlgemeinter Rath auch dis gebührende Beachtung finden wird. Druck voa David Louis Wolff, J£agdebax$.

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