Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 26 (1885)
- Issue
- Heft 79 (12.10.1885)
- Date
- 1885-10-12
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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- Safed 1× ep/1046078
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WMWWWWW --■wA». — 18 — Steiuerdkinge». Ungenannt 3 M. ». N. aus K. 5 M. Meudamm. G. Ephraim 1 M. Schwerin. Commcrzienrath S. Salomo» 5 1. Für die Abgebrannten in Grodno. Warchfekd. Durch Cultusbeamten I. LMiiivti; Sammlung der rP"D bei M. I. Straus 4.05 M. Wadenweiter. Sammlung bei der Hochzeit des Hrn. Albert Bauer mit Frl. Jckelheimcr aus Mühlhausen 9 1. Wethhosen. Bon einigen Gcmcindemitglicdern 5 M. ßotmar. Dr. Z. Wolfs 3 M. Kinbeiü. Durch Lehrer E. Kaufmann: Bon der israclitifchen Gemeinde daselbst 15 M. Kktiugen. ». 10 SK. H. I 6.30 M. Kieferstädtet. Durch Frau Fanny Kober 10 M. Karlsruhe. Sam. Straus 30 Sit. H. N. tu D. 5 M. Jaruach. Durch Frau Adele Goldschmidt: Wolf Goldschmidt 16, Benjamin Goldschmidt l, Dreysus Abraham 0.50, Nathan Geis;,nanu 0 50. Salomo» Goldschmidt de Jaques 4, Pauline 1 , Schweizer et famile Wallach 15, Hernie Joseph Geigmaun 12, Leopold Gcisunanu 8. Morse Geigmaun 3, Lazar Geigmann O.50, Jules Geigurauu 1. Samuel Geigmaun 3, Henrie Geigmann 6. David Geigmann 0.50. Lazar Geigmaun de Joel 1, Leon Weil ministre oiftciaut 1, Lehmann Spira 0.50, Theresa l^h'is; uauu 0.50, Salomon Goldschmidt 1 M. zus. 70 M. Wosen. M. Meyer 3 M. Stuttgart, j. B. 5, Gebr. Spaugcinhal 3, Ploni 3 «?., zus. 11 M. Stuttgart. Durch Prediger S. Abraham: I. Berlinger 5. li. 6. 15 M., zus. 20 M. Sterbfrih. Durch Borstand Sam. Schuster: Sara Hecht 1.50, aus der Armenkasse 25 M.. zus. 20.50 M. Straßburg. Okabb. Dr. M. Staripolsky 3 M. Tarier. Durch Oberrabbiner Or. Zuckernraudel 10 M. Dis 6slGA.iss.tisN. ^s.ls.stiN.s.'s. —---— Die vier jüdischen Colonien in Galiläa und Juda. I. Rosch Pinah. (HiS Diese Colonie wurde vor zwei Jahren von rumänische n Juden aus Mones ti gegründet. Dieselben kauften eine bedeutende Strecke Landes in einer Entfernung von circa einer Stunde von Safed, bauten auf eigene Kosten daselbst Häuser und bearbeiteten mit aller Mühe und Anstrengung den Boden. Gar bald erwiesen sich jedoch ihre Mittel als durchaus ungenügend, sie waren in grosser Noth, bis sie durch Vermittelung des Herrn Scheid reichliche Unterstützung erhielten. Letzterer bewies sich auf’s Freigebigste gegen die Colonie, schaffte viele Materialien an, baute Pferdeställe sowie neue Häuser für einige ältere und einige neu aus Russland hinzugekommenen Colonisten u. s. w. — Gegenwärtig befinden sich daselbst vierundvierzig (Kolonisten, darunter z weinndvierzig Familienväter, insgesammt einh un dertein- und sechzig Personen, die siimmllieh gute und geräumige 'Wohnungen und Speicher, einen grossen Viehstall, sowie durch die Munificenz des genannten Gebers Jeder im Besitze von zwei Stieren, einer Milchkuh und einem Esel. Der Grund und Boden der Colonie, der verhältnissmässig nach Anzahl der Familieu-Mitglieder einzelnen Colonisten zugetheilt ist, umfasst 300 Hektar oder 3300 Duuam; es sind darunter Getreidefelder, Wein- und Baumpflanzungen und Gemüsegärten. Die Colonisten erhalten durch den genannten Wohlthäter ausser Saatfrucht und Viehfutter für ihre Lebensbedürfnisse pro Person 10 Francs, monatlich, die verheiratheten jedoch 2 Baten, kinderlose Eheleute 3 Baten, so dass im Ganzen 165 Baten ä 10 Francs monatlich vertheilt werden; ein- oder zweimal im Jahre empfangen sie auch Kleidungsstücke An