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Der Israelit · 1885-09-08 · Heft 71-72 (8.9.1885) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 71-72 (8.9.1885)
Date
1885-09-08
Page
– (sequence 27)
Language
German
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1241 Mrrzergerr. Für den folgenden Th eil ist die Ikedaetion nicht verantwortlich. Soeben erschien: Uolks-Kalender des „Israelit" fuv das Aatzv S«4«. Derselbe enthält: Vollständiges Kalendarium, eine Tabelle der Sabbat-Ausgänge für die meisten Städte Deutschlands, vier spannende Erzählungen von berühmten Autoren, Gedichte für verschiedene Feste des Jahres, orientalische Volkssprüche, altjüdische Sprüchwörter und Redensart"«, eine Titel-Illustration, Weltnhr re. rc. Ferner enthält Ler Kalender ein Mthset. auf dessen richtige Lösung „DrFfirrgs FllrrPkrrrkr Mrrkr" in prachtdand (Ladenpreis Mir. 39) als Prämie ausgrfetzt find. Preis 33 Pf. Gegen Einsendung von 38 Pf. in Marken erfolgt Francozusendung. Wieoerverkäufern Rabatt. — Placate für Schaufenster gratis. Die Verleger: Hscar Lehmann, Mainz. I. Kanffmann, Iran kfurl a.M. Für Schule u. Haus, für Cautoren und Synagoge! Soeben erschien im Verlage von Jakob B. Brandcis in Prag: rbm sjfeö Vollständiges israelitisches Gebetbuch mit klarer und sastlichcr Beleuchtung des Ritus, zum Gebrauche bei häuslicher und öfsentlicher Gottesverehnmg, hauptsächlich zum Zwecke der Verwendbarkeit in Schulen als correctes Lehr- und Uebungs-Gebetbuch eingerichtet und systematisch geordnet, mit anszugsweise den Inhalt, die Quellen sammt Autoren der einzelnen Gebetstücke bezeichnenden Titeln und zttgleich mit biographischen und chronologischen Anmerkungen versehen von 8. Königsberg, öffentlichem Religionslehrer an Volks-und Mittelschulen. Herausgegeben vom israel. Landeslehrerverein in Böhmen. PreiS: In dauerhaftem Gänzleinwandband 1,30 M., mit franco Zus. 1,50 M. Bei Bestellungen wolle man den Betrag mittelst Postanweisung oder in Briefmarken im Vorhienein einsenden._(4503 /ttes.lcht ein junges Mädchen znr Stütze ™ der Hausfrau und Beaufsichtigung der Kinder. Familiäre Stellung. Offerten sub HO. befördern Haasenstein und Vogler, Lüberk. 4569 Hilferuf! Ein braver Israelit, Familienvater, in der hiesigen Gemeinde, lebt in sehr ärrnlichcn Verhältnissen und ist durch Nnglückssälle in große Armnth gerathen. Ein kleines Häuschcn, noch hypothekarisch belastet, ist in Gefahr, versteigert zu werden, wenn nicht rasche Hilfe geleistet wird. Die Endesunterzeichneten ersuchen daher edle Glaubensbrüder um rasche Hilfe 2-i.Tv rhri; rrvaVi — Der Ewige wird solche edle That gewiß belohnen. Jede kleine Gabe ist wiurommen und sind die Unterzeichneten gerne bereit, solche in Empfang zu nehmen, zil übermitteln und im „Israelit" zu veröffentlichen. (4514 Meudt (Nassau), im August 1885. Der Eultusvnrsteher ' Michael Heilberg, Alex. Stern, I. Brivorsteher. Auch wir sind bereit, Gaben entgcgenzunehmen und weiterzubefördern. Die Expcd. des „Israelit." /Litt im Baukfach eingcweihter >2, junger Hamburger sucht zur Erweiterung seiner Kenntnisse auswärts Stellung, wo er Sonnabends u. s. w. dispensirt würde, ev. könnte im Hause seines Vaters ein ausw. junger Mann unter gleichen Bedingungen engagirt werden. Adr. unter V. 4089. erbeten an die Annoncen-Expedition von Heinr. EiSler, Hamburg. 4564 Bekanntmachung. Im Hinblicke auf die der jüdischen Lehre widersprechenden Stellen, die sich in der vor zwei Jahren in Wien unter dem Titel „Archäologische Beschreibung Jerusalems" erschienenen Schrift des I. S. Kolbe besinden, sehen wir uns verpflichtet, hiemit zu erklären, daß wir in Bezug auf diese Schrift nie ein Gntachtei« gegeben haben; daß uns diese Schrift bisher gänzlich unbekauttt war-, daß sich unsere dem I. S. Kolbe ertheilten Empfehlungen nur auf sein unter dem Titel 'wr.s pa in hebräischer Sprache erschienenes Werk und auf sein Vorhaben, das Hciligthum zu Jerusalem in verkleinertem Maße plastisch darzustellen, bewgen; daß daher diejenigen der „Archäologischen Beschreibung Jerusalems" vorangedruckt'cn angeblichen „Auszüge der von den jüdischen Sachverständigen über dieses Werk abgegebenen Gutachten", welche unsere Namen tragen, Falsifikate sind. Obwohl wir überzeugt sind, daß die meisten der Herren Rabbinen, deren Gutachten jene Auszüge entnommen sein sollen, sich verpflichtet hallen werden, dieser Erklärung beizutreten, glaubten wir doch wegen der verderblichen, theils auf Ignoranz, theils auf prinzipieller Leugnung der jüd.. Lehre bcrnhrnden Angaben, die in der erwähnten „Archäologischen 'Beschreibung Jerusalems" Vorkommen, mit der Berossentlichuug unserer Erklärung um so weniger zögern zu dürfen, als die löbliche Redaktion dieses Blattes bei der Wichtigkeit des Gegenstandes gewiß die Güte habe» wird, die nachträglichen Beitrittserklärungen anfzunehmen.*) Im Elul 5645. B. Schreiber, Oberrabbiner in Preßburg. Salomo» Spitzer, Rabbiner des onh. Bethauses Gr. Schifsgaffe, Wien. Dr. Joseph Gugenheimer, _Rabbiner in Kolin. *) Wir sind dazu gern bereit. Red. Lehrling gesucht! Wir suche» für unser K urzwaaren-Ln§ro3- Geschaft (an 2"', ra» geschlossen) einen jungen Mann aus guter Familie und sind uns Offerten ohne Anspruch aus Kost und Logis im Haufe erwünscht. (455S Gebrüder Carlebach, Frankfurt a. M.

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