Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 26 (1885)
- Issue
- Heft 65 (17.8.1885)
- Date
- 1885-08-17
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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172 — Stuttgart. I. M. Levi 8 t SHikdberg. Durch Rabbiner I. L. Marmorstem 60 M. Stuttgart. I. M. Levi 7 M. Stargard. Frau Rihewoller 9 M. Spangenberg. Durch Lehrer Blumenkrohn 15 M. Stadtlengsfekd. Durch S. L. Rosenblatt 7 M. Stbeinfetd. Durch Lehrer M. Federlein: S. Frank- Nürnberg 3. Albert Weil-ÄrauKfurt a. M. 5, Samson Waldmann-Scheiufeld 3. zus. 11 M. Treuchttiuge«. Durch Lehrer I. Heß 15 M. Treysa. Durch Lehrer M. Rothschild 16 M. T-». Pb. v. 5 M. ÄWeiin. Durch Dan. Dreyfuß 8 M. Aehkfekd. AuS R. I. 4 M. Auteraromvach. Durch Hauptlehrer B. Meerapfel 15 M. W. in N. 20 M. Wellenberg. Durch D. Reis 6 M. Mannbach. Durch Vorstand Joses Schatz 10 M. Windeten. Durch Vorstand A. Heß 7 M. WittKomo. Durch Rabbiner S. Lewin 5 M. Weingarten. Durch Lehrer I. Roscnbusch 7 M. Meisendorf. Ungenannt 4 M. Mrefcheu. Durch Rabbiner Dr. John Cohn 18 M. Maugen. I. I. Picard 15 M. Zerkow. Durch Lehrer I. Israel 9 M. MMteGOrEsrDMd zur Förderung des Ackerbaues bei den Israeliten in Palästina, Zweigverein Zabrze. I. Reinertrag aus dem Verkauf von 75 Biographien Montefiore's 33.60, Sammlung bei der Vermählung des Frl. Cäcilie Schiller-Zabrze mit Herrn W. Gerechter-B erl in 8.20. bei der Vermählung des Frl. Auguste Schäfer-Loslau mit Herrn S. Pinczorer- Myslovitz 11.98, bei der nV'Ö ITHS bei Herrn I. Scheycr 6.10. die Hälfte des Ertrages der Sammlung bei der tfytt JV“Q bei Herrn I. Lewin 4.30, Sammlung in der Synagoge 8.76, zus. 72.94 M. II. Spenden. I. Sachs T» 4.37, M. Schiller 4.50, D. Scheinwcchslcr 2.50, S. Heilborn 1.50, I. Schauer 6, ein Zionsfreund 11.06, L. Steinitz 2.80, Isidor Kochmann 2.72, Jsack Böhm 2. H. Wiener 5.13, A. Fechner 0.62. S. Fechner 1.50, D. Waldmann 4.76. B. Riffel 1, W. Borinski 3, I. Zimmermann 2.08, I. Sprai 1.30, L. Morgenstern 1.59, S. Herzberg 2.70, F. Ritter 4.50. I. Locwenstamm 2. I. Olschowski 7.80. Max- Glaser 0.82. Julius Pollak 4.68, I. Loebmann 4.50, Isidor Scheyer 3.17, M. Tichauer 5.50, I. Zeppler 1.96, I. Gerschlowitz 2, Jsid. H. Lewin 1, zus. 172 M. HI. Verband Ratibor. L. Pinczower 8.36. M. Fränkel 1. H. Zweig 2.50, Cantor Bernstein 4.37, M. Fröhlich 3.98, I. Benjamin 3. Cantor Engel 2, A. Lomnitz 3.27, S. Steinitz 2.50. H. Wachsmann 3, zus. 205.98 M.. wovon IV pCt. 20.60 M. für R. I. 10 M. für den Verein und 5.38 M. für R. H. Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina. P. P. Wenn es anerkanntermassen kaum eine edlere Art der Wohlthätigkeit giebt, als die Erziehung von Waisen, so ist es ein um so höherer Act der Menschenliebe, sich solcher Waisen anzunehmen, die an ihrem Wohnorte nicht nur physisch verkommen würden, sondern denen dort auch nicht die geringste Gelegenheit geboten wird, ihre intelleetuellen und moralischen Fähigkeiten auszubilden und dadurch tüchtige, nütlziche Glieder der menschlichen Gesellschaft zu werden. Und dies ist leider nirgends mehr der Fall — als in Palästina. Es war im Jahre 1878, als einige edle Menschenfreunde in Berlin den Entschluss fassten, einen Verein zu gründen, dessen Aufgabe es sein sollte, die Erziehung jüdischer Waisen im heiligen Lande zu übernehmen. Es fanden sich eine hinreichende Anzahl theilnehmender Glaubensgenossen, und bald gelang es, eine Waisenanstalt für Knaben zu Jerusalem ins Leben zu rufen. Auch in Frankfurt fand der Appell an unsere jüdischen Mitbürger Widerhall. Ein ungenannter Menschenfreund stellte eine so bedeutende Summe (40,000 Mk.) zur Verfügung, dass es möglich wurde, in Jerusalem ein Haus mit Garten für die Zwecke der Waisenanstalt zu erwerben. Der Umstand, dass jene grossartige Spende von Frankfurt ausging, und verschiedene andere Gründe veranlassten die Verlegung des Vereinssitzes nach Frankfurt a. M. Nach mehrjährigen Verhandlungen ist es dem Vorstande nunmehr gelungen, für den Verein von der k. Staatsregierung die Rechte einer juristischen Persönlichkeit zu erlangen. Leider haben es unsere Mittel bisher nicht erlaubt, mehr als dreizehn Waisenknaben in die Anstalt aufzunehmen, obgleich die Räumlichkeiten die Unterbringung einer grösseren Anzahl gestatten würden. Das Haus liegt innerhalb der neuen westlichen Vorstädte Jerusalems, südlich von der Heerstrasse nach Jaffa auf einer kleinen Anhöhe. Es besteht aus einem massiven Steinbau, der einen geräumigen Hof einschliesst, und von einem grossen, mit Fruchtbäumen und Weinstocken bepflanzten Vorgarten und einem kleineren Garten hinter dem Hause mit Hintergebäude und