Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 26 (1885)
- Issue
- Heft 52 (2.7.1885)
- Date
- 1885-07-02
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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— 189 — Kolmberg. Durch Lehrer N. Hermann 5 M. Kalmar. Durch kl. kl. 3 M. Kippenyeim. Aus I. 5 M. König. Durch Lehrer Ehrman» 5 M. Kalmar in S*osen, Aus R. I, 1.70 M. Kolmberg. Durch Vorstand A. Neuburger 5 M. Lndwigshafea. Durch Frau Henriette WcingartoM. Wemmelsdorf. Aus R. I. 5 M. Watsch. Durch Lehrer Bergmann 5 M. Wannsvach. Aus R. Ui. Blarkeksheim. Durch Lehrer I. Bambcrgcr 5 M. Dieder-Hymen. Durch E. Frank 5 M. Neideastein. Durch Lehrer Strauß 15 M. Dördkiugeu. Ungenannt 6 M. Hverkauringeu. Aus R. I. 6 M. Htteusoos Durch Carl Sommrich 5 M. Hrteksöurg. Durch R. Frcymanu 5 M. Nuhrort. Aus R. I. S M. MegensKnrg. Durch Cultusbemnten S.J. JacoböM. Stuttgart. Durch Prediger S. Abraham 5 M. Schikdöerg. Durch Rabbiner I. L. Marmor stein 5M. Sennfeld. Durch Lehrer 9L Wolf 4 M. Strahöurg. Durch Joseph Bloch 5 M. Storndorf. Durch Lehrer I. Stern 3 M. Schnaittach. Durch Borstand I. Lichtenstädter 2 M. Stargard. Frau Ritzcwollcr 5 M. Straubing. Frau Therese Lippmaun N^N-Geld OM. Salmünster. Dnrä, Vorstand A. Stern 1.50 M. Stuttgart. «. 8. 10 M. Schopfloch. H. N. 5 M. Scheiasekd. Durch Lehrer Federlei» 4 M. Greuchtlingen. Durch Vorstand S. .H'rschmau» 17 M. - LrenchtKageu. Durch L-hrer I. Heß 5 M. Treysa. Durch Lehrer M. Rothschild 6 M. Wrefche». Dttrch 9!abbiner Vr. I. W. in R. 20, Cohu 5 M. Waanvach. Durch Vorstand Josef Schah 5 M Wiadeckeu. Durch Vorstand A. Heß 5 M. Wrefchen. Durch Lehrer H. Wolfs 6 M. Zabrze. Aus R. XI. 5.38 M. Für den israelitischen Beamten- Pensionsfond. Asgenannt. 20 M. Brief des Herrn Olipliant an Herrn Samuel Montaguc in London. Clutlfa, den 5. März 1885. Die einzige Schwierigkeit, eine Colonie mit russischen oder sonstigen ausländischen Juden zu gründen, liegt in dem fortwährenden Widerstande der Regierung. Dieser Widerstand zeigt sich besonders in Galiläa und Samaria. die zum Vilayet Syrien gehören, da der gegenwärtige General-Gouverneur von Syrien ein fanatischer Muselmann ist, der Alles auf bietet, um jeden derartigen Versuch zu Nichte zu machen. Ich glaube, dass er selbst iur den Fall, dass die ausländischen Juden türkische Unterthanen werden wollten, dennoch Schwierigkeiten machen wurde. So befinden sich in Tiberias einige polnische Juden, die sich an ihn wendeten, man möchte ihnen erlauben, türkische Unterthanen zu werden, um später eine Colonie zu gründen; allein, sie erhielten gar keine Aut wort auf ihr Gesuch. Vielleicht erhalten sie die Erlaubnis dennoch; gewiss ist, dass in diesem Theile Palästina’«, der gerade der geeignetste zur Colonisation ist, kein ausländischer Jude eine Colonie gründen darf, ln Judäa liegt die Sache anders. Der Statthalter von Jerusalem, Reo uf Pascha, welcher von dem Vali von Syrien ganz unabhängig ist, ist ein aufgeklärter und toleranter Mann, der keine Einwendungen dagegen machen würde, wenn Jaden sich dort ansiedeln wollten, vorausgesetzt, dass sie türkische Unterthanen würden. Jedenfalls würde ich das Wort „Colo nie “ vermeiden, welches bei den Türken einen abschreckenden Klang hat. Ich würde damit anfangen, ein geeignetes Stück Land irgendwo iu dem Gebirge Judäas auf den Namen eines einzigen Mannes zu kaufen. Wenn es in der dortigen Gegend einen Juden gäbe, so würde ich es auf seinen Namen kaufen und dann lang-