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Der Israelit · 1885-03-19 · Heft 22 (19.3.1885) · page 24

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Journal
Der Israelit
Volume
26 (1885)
Issue
Heft 22 (19.3.1885)
Date
1885-03-19
Page
– (sequence 24)
Language
German
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Keikbron«. Durch Cantor M. Dreifus 5 M. Hardyeim. Durch Lehrer Cm. Wertheimer 5 M. Höchst im Hdenwalde. Herz Löb I., n^N-Geld 3 20" Komburg v. d. Köße. Durch Rabbiner vr. M. Appel 50 M. Heidelberg. Frau vr. K 10 M. Jnorvraztaw. A. 8. am Jahrzeittage seines sel. Vaters 6 M. Kalmar in Hessen. Durch N. N. 2.10 M. Kippenyeim. Durch Frau Leop. Weil! 5 M. Fadenburg. M K W. io M. Lanpheim. Durch Frau Rabbiner Wälder 5 M. Lautervnrg. Jules Halff 4 M. Leugfeld i. G. Durch Lehrer A. Oppenheimer: ^hi^-Geld von den Frauen daselb'i 6.35 M. I Münstereifel. Durch Lehrer I. Mehrgut: nbn= 1 Geld von den Frauen daselbst 9.40 M. Mayen. Durch Lehrer E. Nathan: n^N-Geld von Frau Jak. Frcidel. abz. Porto 5.47 M. München. Durch Rabbiner vr. Perles: N. N. 6 M. Marköbel. Durch Lehrer L. Stein 7 M. Meffelyanfen. Aus R. I. 3 M. Äördlingen. Durch I. L. Marx 5 M. Neustadt. (Main-Weser-Balml. A H. 4 M. Hbereuerheim. Durch Vorstand Moses Neuburger 6 M. Hsthofen i. K. Durch Vorstand Sam. Dreyfus, 71^^-Geld von nachgenanlrten Frauen: Hanna Dreyfus 2.40. Schanette Dreyfus 1.20, Zerla Wcill 1, Krcsla Levi 1. Adel Wcill 1, Güdel Meyer 0.80, Brunnette Weill 0.80. Adel Dreyfus 0.80, Fräulein Racket Wcill 0.80. Nennele Dreyfus 0.50. zus. 10.30 M. Meschen Durch M. Nctlgcdaeller 6 M. Nasen. Commcrzienrath Samuel Jasfe 10 M. pioni iu 0. 4 M. Notsdam. A. K. 3.80 M. f Wappenheim. Durch D. Feuchtwanger 8 RI. Mülzheim. Durch Lehrer N. Salomon 5 M. Megensburg. Durch Vorstand I. Weißmann 5 M. Neichelsßeim Durch Lehrer Jonas Meyer 4 M. Scheinfeld. Durch Lehrer M. Federlein 5 M. Saargemünd. Durch Fräulein Henriette Haas 5 M. S—g. S. L. 5 M. Schwerin. Commcrzienrath S. Salomon 10 M. Stuttgart. I. M. Levy 4 M. Spangenberg. Durch Lehrer Blumentrohn 5 M. Salmünster. Durch Vorstand A. Stern 5 M. Sulzbürg. Durch Frau Bertha Löwenberger 5 M. Stargard. Frau Nitzewoller 6 M. Steyerberg. Frau Georgine Jacobsohn 7 Bl. Thenre Glaubensgenossen! Mit aller Kraft und Innigkeit eines vom tiefsten Mitleid erfüllten Herzens wenden wir uns an Euch, Ihr Glaubensbruder, und bitten um eine kleine Beihilfe zur Fortführung unseres grossen Unterstützungswerkes. Der augenblickliche Bedarf, den wir Unumgänglich herbeischaffen müssen, beläuft sich auf 4000 Mark als Unterstützungen für das Pesachfest, für die Krankenpflege, die Armenschule und anderweitige Unterstützungen, die nicht näher detaillirt werden können. Die stetige Auswanderungs-Unterstützung, welche sehr viel Geld erfordert, wird immer noch von den Zuschüssen bestritten, welche uns das deutsche Central- I Comitö in Berlin durch die Hand seines Vorsitzenden, des Herrn Justizrath Mako wer, gewährt. Im gegenwärtigen Augenblicke aber werden Unterstützungsanforderungen an uns gestellt, durch welche ganz unermessliches Unglück verhindert werden soll. Am hiesigen Orte allein sind mehr als fünfzig russisch-jüdische Familien mit Ausweisung bedroht. Schon seit Monaten halten wir! die Angelegenheit in der Schwebe. Durch diese Unterstützung soll den verschiedenartigsten Anforderungen ein Genüge geschehen und die überaus traurige Angelegenheit ohne alles Aufsehen, ohne alles Aergerniss, ganz in Ruhe und Stille beglichen und geordnet werden. Die Behörden selbst zeigen uns dabei alle mögliche Beihilfe und Nachsicht. Ihr Israeliten, die ihr in Ruhe und Frieden; lebt, umgeben von Liebe und Ueberfluss, gedenket der unglücklichen, verfolgten und bedrohten Glaubensgenossen; gedenket der unglücklichen Frauen und Kinder, der Kranken und Alten, die allesammt ohne Sitz und Besitz nirgends eine bleibende Stätte haben. Lasset ihnen eine kleine Spende von Eurem Ueberflusse zu Theil werden, damit auch sie das herannahende Pesachfest als Fest der Befreiung und Erlösung feiern können. .. . am „Taanis Esther 5645, eme, jen gß. Februar 1885. Das ständige Hilfs-Comite für die Notlistände russischer Israeliten. Rabbiner Dr. FLülf. S. Bloch. -ZV. Margnlies. L. Lewy. Ji. Hillelsolin. J. iWT. Seh&piro. Die Sendungen* sind zu richten an den mitunterzeichneten Rabbiner Dr. J. Rülf. Auch Bezirks-Rabbiner Dr. A. Salvendi in Dürkheim a. d. Haardt ist bereit, für uns bestimmte Gaben entgegen zu nehmen. Quittung und Veröffentlichung erfolgt wie gebräuchlich.

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