Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 26 (1885)
- Issue
- Heft 17 (2.3.1885)
- Date
- 1885-03-02
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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288 lendnng flchniflt kin. Mannte man ia sogar die Ijcutc vergessene ^-abvicntioii bc» biegsamen (Glases. C\m Talmud Iernschalmi (Succa gegen Ende) heißt es: rOspr,£ rmw p.'rirr “^2 n"2 2*r,;r cvc und int Babli wird die Parallelftelle nur verständlich, wenn man, wie Dr. Ehrcntrcn ganz richtig bemerkte, den wcggesallenen Zusatz pPcpps nn*nr ergänzt, womit auch die von Tossaphot (Ehullin -18 b.) anfgcworsenc JJragc ihre Beantwortung findet. Ter Lortragcnoc nahm auch Anlaß die Art und Weise zu schildern, wie die wirthschaftlichc, jüdische .Hausfrau, die nicht bei Bäckern ihr Brot bezog, dasselbe.mittels eines detaillirt beschriebenen Ofens bereitete. Bei Gelegenheit der Beschreibung der palästinensischen Hausbrnnncn und Cistcrnen wurde auch die vonKönig Salomo in Jerusalem erbaute Wasserleitung erwähnt. Ans dem Bortrage, der von dem gründlichen, linsgebreiteten, hoch über dem Gewöhnlichen stehenden Kenntnissen des Dr. Ghrcntrcu auf dem Gebiete des jüdischen Schriftthnms Zeugnis; abgab, und für den das überaus zahlreich versammelte Auditorium zum Schluß durch rauschenden Applaus seinen einstimmigen Beifall kundgab, konnte man die llcberzengnng gewinnen, daß das jüdische Volk nicht nur wegen seiner Literatur, sondern auch wegen seines Handels und seiner Industrie, wegen seines häuslichen und socialen Lebens zn den größten Enltnrvölkcrn des AltcrthuiuS gehörte. ' Dr. S. R u ß l a n d. Ter Zeitung „Shisu" wird mitgetheill, in der Gonvernementsstadt M 0 h i l e w sei seitens der Behörden das Verbot ergangen, an öffentlichen Orten sich der polnischen Sprache zn bedienen. Außerdem seien alle in der Stadt lebenden Inden durch Nnterschrist verpflichtet worden, sich im Verkehr unter einander des Gebrauchs der polnischen Sprache zn enthalten. Zuwiderhandelnde würden bestraft werden. P <t i ä ft i n a. Am 27. v. M. wurde die im Aufträge der türkischen Regierung von dem Ingenieur Georges Fcrcnghia über den Jordan in der Rahe der Rinnen der Stadt Jericho erbaute hölzerne Brücke dem allgemeinen Verkehr übergeben und wohnten dieser Feier der Gouverneur von Jerusalem, Renf Pascha, die Militär- und Eivilbehörden, dann die geistlichen Ehcfs der verschiedenen religiösen Gemeinden der Heiligen Stadt und zahlreiche Bcduincn-Scheikhs an. Die Brücke, welche die erste ist, die über diesen Fluß führt, hat eine Länge von 4-> und eine Breite von fünf Nietern und ist ganz solid gebaut. Nach den Mittheilungcn christlicher Pilger aus dem 7. Jahrhundert soll schon damals eine Brücke über den Jordan geführt haben; von dieser Brücke ist jedoch heute keine Spur mehr vorhanden und ist dieselbe wahrscheinlich während der Kreuzzüge zerstört worden. Jerusalem. Das Localcoinite unter der Dircction des Banquier H. Valero zur Unterstützung der Flüchtlinge aus Beinen, ist von dem Vorhaben, für dieselben am Olivenbergc Häuser zu errichten, zurückgekonnnen, weil die Tcrrainvcrhältnissc daselbst ungünstig und diese Wohnungen viel zn entfernt von den Plätzen sind, wo die Einwohner derselben Arbeit finden können. Es ist dem Eomite gelungen, die nothwendigen Bauplätze in der Nähe der „Mischkenoth Israelhäuser" zn erwerben. Die heilige Stadt war in jüngster Zeit der Schauplatz vieler Ranbanfälle und Einbrüche; es verging fast keine Nacht, tit der nicht in öffentlichen und Privathäusern ciugebrochcn wurde. Auch die Snnagoge der Maghreb-Gemeindc wurde erbrochen und alle goldnen und silbernen Schrnncksegenstände der Dhorcirollcn gestohlen. Wochcn-Kalender. Freitag, 6. Mär;. N». Ador. Samstag, 7. Mär;. 20. Ador mc nnc *: Tabbal-AuSgang C Uhr 15 Min. (Main;er llht.'i igen. Für den folgenden Thcil ist die Nedaetion nicht verantwortlich. 'wdjÜbrfjllt l'ljijiic R. :'Jr. 15 an die Annoncen Orpcdition von A. I. Hofuianu, hebr. Bnchhandi.. 10N7) Frankfurt a. M. snchc für mein?a»s nnd Wechsel t^eschäfr pr. I. April oder 15. Mai c. einen jnnflen Monn als Bnchlialter. welcher im Bankgeschäft condinonirt hat. Alex. Meyer Locwcuthal. Hcilig:nstadt. ^iir ein junges, gebildetes Mädchen. t*nde O der;wan;iger Jahre, ans sehr achtbarer, religiöser Zamilie, mit 1000 Mk. Mitgift, wird ein 0?ane (auch A'illwcr mit hindern) gefacht. Ernstgemeinte Offerte» »ntrr R. 8. öiv. 1025 an die (rjrpeb. d. Bi. 1027)