Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 101-102 (23.12.1884)
- Date
- 1884-12-23
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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8M. Hahrgmg. «( r.iyt «S s'.MA» j :/f: Ä -.<7 . .7.,;:y! n i-vym^r,’p MM. 101 M des IsraW Leitender Artikel. Literarischer Bericht. :iE>r6 rUD» Unter obigem Titel ist ein neues Buch in hebräischer Sprache erschienen — ein neuer, wichtiger und wunderschöner bhd über die Thora. Das Buch bietet dem Leser sowohl einfache als ferner liegende Erklärungen — dtod, cm und tm; auch sehr viel mit nmo. Eine Abtheilung in dem Buche, genannt “pD viele nwn niirn 'öidi ,n*D'n '©nsn nwieiM nuiTi in derselben Weise der O'iirsn '7z?2. Bei diesen Erklärungen hat der Verfasser viele Stellen von unsem D'j:n von dem *no7n und den o'tnio besprochen und dem Verständnisse näher gebracht. Der berühmte Verfasser dieses Buches, durch feine bis jetzt erschienenen Werke — niicn n©D D7prr. NVv 27^ vV u. s. w. — in der Gelehrienwelt allgemein bekannt, ist der Rabbiner Ascher Amscheicwitz, welcher an Sir Moses Montefiores Theological-College (Vinvn n'2) in Ramsgate angestellt ist. Der Raine des geehrten Verfassers dürste genügen, um die Austnerksamkeit der geneigten Leser auf obiges Werk zu lenken. In dem betreffenden Werke hat der Verfasser blos feinen hebräischen Namen angegeben; den Familiennamen aber fortgelasscn; der Grund ist mir nicht bekannt. Das Buch ist dem 100jährigen Geburtstage Sir Moses Montefiores gewidmet; der Reinertrag soll einem. heiligen Zwecke dienen und zwar für 7*ntr p« 21L", d. h. für die Colonisten und unsere armen Glaubensgenossen von und dem heiligen Lande. Das Buch enthält 416 Seiten, groß Octav. Der Preis ist verhältnißmäßig ein geringer und zwar M. 5.20. Zu beziehen von dem Verfasser und dem Unterzeichnetem Beiläufig will ich noch bemerken, daß von dem Buche d7btpi rwo tidd desselben Verfassers, welches die letzte Reise Moses Montefiores nach Palästina zum Gegenstände hat, noch eine kleine Anzahl von Exemplaren vorhanden und zu dem ermäßigten Preise von M. 1.50 zu beziehen ist."' Zum Schluffe können wir es nicht unterlassen', dem berühmten Verfasser für seinen Fleiß und seinen Erfolg auf dem Gebiete der jüdischen Literatur unsere volle Anerkennung auszusprechen und. hoffen und wünschen, daß Gott denselben weiter stärken und kräftigen möge, daß wir das Glück haben, auch ferner die Literatur durch denselben bereichert zu sehen. London, im Dezember. . Rev. S.. Münz,; 30, Thornhill Crescent, Barusbury, R. Zeitungsnachrichten und Correfpondenzen. Deutschlan d. Aus Süddentschland, im Tebeth. Ueberzeugt, wie gerne Sie, geehrter Herr Redacteur, die Spalten Ihres gesch. Blattes den Interessen unsrer hl. Religion öffnen, insbesondere, wenn cs gilt 7w2Q Tnn7, möchte ich Sie um gef. Aufnahme folgender Zeilen höflichst bitten. Wohl dürste es bekannt sein, daß die für unsre Hauswirthschaft verwandten Gänse theils gefuttert, theils „gestopft" werden. Bei diesen letzteren war es von jeher geboten, vor dem Genüsse des Thiercs dessen Schlund (stn) von einem fachkundigen Manne, (einem Rabbiner oder dessen Stellvertreter) Nachsehen zu lassen, ob nicht eine das Thier nont: machende Verletzung wahrzunehmen sei, während dies bei den ' ersteren niemals für nothwendig gefunden wurde. Dieses Untersuchen hat seine volle Begründung in B'pDiBi d"bn Da nun bei den sogen. Stopfgänsen häufig Erscheinungen an den Tag traten, wodurch das Thier füd nonao erklärt werden mußte, kam man in vielen Gegenden von diesem Verfahren ab und fiitterte die Gänse, um nicht oftmals sich große Mühe zu machen, deren Erfolg nur e!n sehr: zweifelhafter war. In neuerer Zeit lehrt. jedoch die Erfahrung, daß dieses „Stopfen" der Gänse ' wieder in Anwendung kommt und zwar in bedauerlicher Weise, indem man nämlich nicht selten das