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Der Israelit · 1884-12-15 · Heft 99 (15.12.1884) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 99 (15.12.1884)
Date
1884-12-15
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXV. Jahrgang. M SS. *-i:' Ein \ ‘'' Aentrat - Hrgan für das orthodoxe Zudenthum. 7 ' HeranZgegeben von Vr. Lehmann in Mainz. Montag, den 15. Dezembee 5645 (1884). Bezugsbedingungen und Jnhaltsverzeichniß befindey sich am Schlüsse des HnuptblattcS. "DK Da mit dem 1. Jan. 1885 ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. < w Wiederum ist bald ein Jahrgang unserer Zeitschrift vollendet. Ein Vierteljahrhundert ist verflossen, seitdem wir zum ersten Male, zagend und bangend, aber doch voll Mnth und Gottvertrauen, an unsere Brüder und Schwestern unser Blatt hinaussandten, um sie aufzufordern, für die Erhaltung unserer heiligen Religion einzustehen. Der allgütige Gott hat unsere schwache Kraft gesegnet und uns das hohe Glück verliehen, unseren Worten Eingang zu verschaffen in die Herzen der Söhne und Töchter unseres Volkes. „Der Israelit" hat sich seitdem fast in allen israelitischen Gemeinden des deutschen Reiches und des österreichischen Kaiserstaates, so wie vieler anderer Länder, eilten Leserkreis erworben, der gern und freudig bezeugt, wie Vieles unsere Zeitschrift zur Erhalttmg des religiösen Sinnes, zur Förderung des jüdischen Lebens, zur Anregung für alles Gute beigetragen hat und beiträgt. Die leitenden Artikel, die Tagesfragen auf dem Gebiete des Judenthums besprechend, religiöses Wissen verbreitend, jedweden Angriff gegen unsere heilige Religion, sowie gegen Juden und Judenthum bekärnpfend, bilden eine fortlaufende Kette, die sich um die Herzen der Leser schlingt, um sie zu ihrem eigenen Heile an das unschätzbare Erbthell der Gemeinde Israels zu fesseln; die Nachrichten und Correspondenzen aus allen Ländern der Erde bilden ein einigendes Band für die auf dem ganzen Erdboden zerstreute» Glieder unseres Stammes; die zu Herzen sprechenden Erzählungen aus Israels ruhmvoller Vergangenheit und kämpfereicher Gegenwart führen in markigen Gestalten die gleichsam verkörperten, crhabellen Grundsätze des Judenthums den Lesern lebendig, vor Augen, und selbst in den Anzeigen entwickelt sich ein farbenreiches Bild des spezifisch jüdischen Lebens. . Seit dem Bestehen unseres Volkes ist die Grundlage desselben das reine und gottgefällige jüdische Familienleben, und in der jüdischen Familie erscheint wöchentlich zweimal „derIsraelit" als ein gern gesehener, vielfach heißersehnter Gast, die Herzen der Eltern wie der Kinder mit gleichem Streben erfüllend. . „•f., :; Die einzige Körperschaft, der wir Juden als Juden angehören, ist die jüdische Gemeinde.' Sie war es, die um die Mitte des gegenwärtigen Jahrhunderts von dem zerstörenden Einflüsse der modernen Ideen am meisten bedroht wurde. Mit aller Kraft ist der „Israelit" stets bestrebt gewesen und ist es heute noch, die jüdische Gemeinde vor verderblichen Einflüssen zu schützen und sie dem wahren Judenthume zu erhalten. - Als Kinder unseres Vaterlandes, als Bürger der verschiedenen Staaten, als Unterthanen unserer Könige und Fürsten gehören wir einem' größeren Verbände an, und auch in dieser Beziehung ist „der

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