Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 98 (11.12.1884)
- Date
- 1884-12-11
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Slonim 4× ep/1000502
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1622 - MWljH W-ilzzz v l;?!s 'nüis^idl n n onoe ,.,:, Für Heu folgenden Theil ist die Redaction nicht verm»1wortlich. f ■: " 1 . .♦’. ' : - ->.r. '?5f »fh»; (Eingefarrd t.) Im Anschluß an die im „Icschurnn" gemachte Mittheilung wegen der aus Slonim (Rußland) bezogenen .-»n"o (abgedruckt im „Israelit- Skr. 65, 1. Beilage, Main; 28. Nov.) empfingen die Herren Rabbiner Hirsch in Frankfurt a. M. und Rabbiner Tr. Plato in (56üi von Sr. Ehrw. Herrn Ober-Rabbiner Jos. Rosin in Slonim Briefe, aus denen nachstehender Auszug zur allgemeinen Kenntnißnahme veröffentlicht wird: „(5s ist uns kund geworden, daß bezüglich der Zuverlässigkeit (des nmo) der von hier bezogenen r"n"o falsche und böse Gerüchte verbreitet worden sind. — Ich erkläre ausdrücklich, daß Alles, was deriew, Herr WolfTopilowsky ans Cöln, von hier bezogen hat, von solchen Leuten ist, die vollständiges Bcrtranen verdienen und die nichts aus Händen geben, was nicht in jeder Beziehung auch vollständig allen religiösen Anforderungen entspricht; dies theile ich Ihnen mit, damit auch der leiseste Funke von bösen Nachreden über die von Topilowsky von hier bezogenen zn? '3ro erstickt und jedes Mißtrauen beseitigt werde. — Um aber für die Folge jeden auch entferntesten Verdacht auszuschließen, erkläre ich, daß von jetzt ab Alles, was genannter Topilowsky von hier bezieht, durch mich zur Versendung kommen soll, nachdem cs von dem Rabbiner Ratner nachgesehen und jeder Sendung ein ivin von mir und von dem genannten von mir dcstelltcn rwo Sp (Corrector) Beigefügt worden ist. Slonim, N2iri iSci 20. November). Der Rabbiner gez. Jos. Ros in." Gern bestätige ich, daß vorstehender Auszug dem Inhalte des vom Herrn Ober- Rabbiner iir Slonim an mich gerichteten Briefes entspricht. — Gleichzeitig empfehle ich Herrn Wolf Topilowsky hier als einen fachkundigen ins von durchaus zuverlässigem, streng religiösem Charakter und Wandel. Cöln, 2. Dezember 1884. gez. Rabbiner Dr. Plato. Auf Ersuchen bestätige auch ich, daß auch mir von dem Herrn Rabbiner zu Slonim ein im Wesentlichen mit dem obigen Auszug eines Herrn Dr. Plato zngekommenen übereinstimmendes Schreiben zugckommen ist. Frankfurt a. M., 2. Dez. 1884. gez. Rabbiner Hirsch. t^ie hiesige Religionskehrcrstelle. verbunden mit Cautor- und Schächterdienst, mit einem fixen Gehalt von jährlich M. 700 nebst 2 M. Schulgeld pr. Kind u. 300 Mf Nebenverdienste, freie Wohnung undHeizung, ist bis 1. März 1885 zu besetzen; es kann nach Umständen auch schon früher geschehen, und wird hiermit zur Bcwerbmig ausgeschrieben. Vorschriftsmäßig gebildete Bewerber wollen ihre Gesuche mit Zeugnissen längstens bis 1. Januar 1855 an denUuterzeichnete» einreichen. Liedolshcim bei Karlsruhe (Baden). Ter Synagogenrath: Wolf Roscnthal, 5970) Vorstand. U Aufruf! Svlv mt&mrett rrnd Ernten in Israel! Eingedenk unsres großen Lehrers Moses, des göttlichen Maunes, welcher zur Leuchte der ganzen Menschheit geworden und das Gebot derNächstenliebe so oft eindringlich in der heiligen Schrift wiederholt, richte ich die innigste Bitte an Alle, welche ihr Gemüth dazu antreibt, daß sie nicht verschließen mögen ihr Herz und bereitwillig öffnen ihre Hand zu milden Gaben! Eine seit vielen Jahren von herben Mißgeschicken schwer heimgesuchte, tief gebeugte Familie auf dem Lande hat gegen Ende vorigen Monats die letzte Stütze ihres Alters, die einzige Hossnung ihres trüben Lebens, einen 2l jähr. Jüngling nach längerem, mit großer Geduld ertragenen schweren Leiden durch den unerbittlichen Tod verloren. Der unglückliche Bater, ein fleißiger Geschäftsmann, möchte trotz der Gebrechen des Alters einen kleinen Erwcrbszwcig ergreifen, wenn die erforderlichen Mittel vorhanden, um sich und seine von den Harten Schlägen des Schicksals gebeugte Gattin mit Ehren zu ernähren. Zur baldigen Erreichung dieses Zweckes wird gewiß Jeder und Jede gern nach Kräften beitragen! Das walteGott! — Unterzeichneter wird dieUebcrmittelüng der Spenden gern übernehmen und über den Empfang quittiren. 31. Rosengarten in Neheim. Auch »vir find bereit, Gaben entgegenzunehmen und weiterzubefördern. 5959) . Die Expedition des „Israelit". nterzeichueter nimmt Bestellungen aus erste Onalität. Maschinen * Mazzoth an; dieselben, von denen 9—10 Stück aus ein Pfund gehen, sind säunntlich unter strengstem win angefertigt. Dswi-l Skinrrtz» Mazzen-Fabrik, Mainz, gr. Emmeransstr. Nr. 2. Aus Verlangen bezeuge ich dem Herrn Bäckermeister Ra viel Strauss von hier, daß derselbe in Bezug aus rons» und pon |>:p mvv» das vollste Vertrauen verdient, und daß die voir ihm angesertigten Mazzoth pwp'r ow 'Sin rrn cw? nSi am Peßachseste genossen werden dürfen. Dr. Lehmann. feine tur Damen neuerfundenen Maar-Touren sind der beste Ersatz für die zu (iesiclit abgeschnitlencn Haare und leichter und bequemer zu frisiren als das eigene Haar. Fester Sitz. Nebertrefsen das echte Haar an Schönheit und das eigene Haar »vird durch die Eonstruction dieser Haartouren geschont. Bei Bestellungen bitte um Haarprobe und Angabe, ob viel, mäßig oder wenig zu Gesicht fallend. Zu beziehen pr. St. von \ 5 M. von Ad; Arras, Friseur, Mannheim. feilte nachweislich in bestem Betriebe ste- >2, hcnde Bäckerei, womöglich in einer Stadt, zu pachten gesucht. Offerten unter .7. X. Nr. 86 an die Annonccn-Erped. von J. MaufFntann inFranksurta.M.(59?7 Ein gut emps., militärsr.. j.Mann.I mit dopp. Buchs., Effectenu. Wechsel-1 brauche u. Conto-Eorrentverkehr genau | vertrant, sucht Stelle als Commis ev.BolonM.I Offerten an die Exped. d. Bk. unter ] fl Nr. 5979.