Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 92 (20.11.1884)
- Date
- 1884-11-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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1518 Weihung erklärten, beschlossen sie in Zukunft mit leeren Büchsen und den anderen Verzierungen der Scfarim ansznziehen und die Rollen in der Synagoge zu belassen. Ein getaufter Jude, Haim Sann, genannt Marcos, benachrichtigte hiervon den König, welcher sich der Thatsache vergewissern wollte, um die Schuldigen zu bestrafen. Aber die Vorsehung beschützte die Juden. Am Vorabend eines bereits angemeldeten Besuches des Königs erschien der Prophet Elias dem Samas Ephraim Baruch im Traume und gebot ihm, die Rollen, welche bereits aus den Büchsen genommen worden waren, wieder hineinzulcgen. Efraim beeilte sich, diesem Befehl nachzukommen und ebenso geschah es mit den elf anderen Samasim der anderen Synagogen. Am nächsten Tage, nn Augenblick der Prozession, erschien der König in Begleitung des Berräthers Marcos und seines Hofstaats, ließ sich die Kästen öffnen, und gegen sein Erwarten fand er darin die Sefarim. Der.König ließ Marcos.hängen, wie Ahasverus mit Haman gethan, überschüttete die Inden mit Wohlthaten und befreite sie während drei Jahren von allen Steuern. Zur Erinnerung an diese Begebenheit haben die Inden von Saragossa das Fest des 18. Schebat für sich und ihre Nachkommenschaft eingesetzt." Was dafür spricht, daß diese Legende auf einer historischen Thatsache beruht, ist, daß andere Familien Namens Saragossi, welche sich in Melasso und Smyrna niedergelassen, gleichfalls das Fest des 18. Schebat feiern. England. London, 14. Nov. Auf eine Interpellation des Baron H. de Worms bezüglich der Beschwerden der jüdischen Bevölkcrnng .n; Rumänien.erklärte der Unterstaatssecretär des' Aeußeren, Lord' E. Fitzmaurice, gestern, daß noch nicht hinreichend Zeit verstrichen sei, um schon eine Antwort-von der rumänischen Regierung auf die an sie gestellten Anfragen erwarten zn können. Asien. In Bokhara (Centtal-Afien) wurde vor Kurzem eine Telegraphenstation errichtet. Eine der ersten Depeschen, die von diesem Platze des fernen Ostens abgegangen ist, war die der israelitischen Gemeinde an den Chacham Baschi in Jerusalem. A u st r a l i e n. Auckland. (Neu-Seeland.) Die hiesige jüdische Gemeinde, die nn stetigen Emporblühen begriffen ist, hat beschlossen, eine neue Synagoge zn erbauen, deren Kosten sich auf 3000 L. belaufen sollen. Die Gemeinde besitzt zu diesem Zwecke bereits einen Fonds von 1630 L. Archktge LÄprrrgerr Jattfefeu ettu Lehrer R. I. Leenneester in Frechen. Lehrer Sekigmann Lob in Köln. H. I. Hanau in Frankfurt a. M. Jsaac Herzberg in Aerzen bei Hameln. Jsaac Rosenthak in Wronke. Anna Wilheim geb. Eisler in Wien. Lehrer Nathan Niedermann in Ober-Seemen. Lehrer Schlesinger in Mergentheim. I. Samuel in Zülpich. A. Eahn in Sobernheim. Lehrer I. Pollaschek in Bodersweier. Frau Rabb. Iosefine Gelandauer in Soborten. Jenny Friedmann in Ung. Skalitz. Lehrer M. Spier in Groß - Zimmern. Raphael Seide in Zirke. MoseS Schweriner in Czarnikau. Traiteur Gustav Goldschmidt in Posen. Salomon Kaufmann aus Köln. S. Finkelstein in Soldau. S. L. Ehrlich in Adelnan. R. Wachs in Heilbronn. Rudolf Haas in Prerau. Jacob Werner in Strasburg (Westpreußen). Adolf Bachrach in Elmshorn. Hauptschullehrer und Eantor Neftali Koch in Prag. M n n o n e e n. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Abonnements- und Jnseraten-Annahme für Frankfurt a. M. beiI.Kanffmann» Buchhandlung; für Hamburg bei Ä. Goldschmidt, Buchhandlung, Kohlhöfen Nr. 35; für Cöl» bei Leo Frank, Steinfeldergasse 7; für München bei N. Bettelherm, Färbergraben 20; für Fürth i»t Bayern bei M. Dörnberger, hebr. und deutsche Buchhandlung; für Böhmen, Mähren und^österr. Schlesien bei Jacob B. Branders, Buchhandlung in Prag; für Warschau bei Jonathan Birnbaum, Maryjanskastraße Nr. 11.; ' ' v -• - :■ ffsic hiesige ReligionSlehrer- und Eantor- ** stelle, verbunden mit cnvt* und Kvp Sya soll sofort obft bis zun: 1. Januar 18S5 beseht, werden, wird aber hauptsächlich auf einen guten praktischen pn, der im Stande ist ein Synagogen-Ehor zu leiten, und kein scheinheiliger Klosterbruder sein darf. Rücksicht genommen. Bewerber wollen unter Beilegung ihrer Qualisicationszengnisse und Beschreibung ihrer Onalificationszeugnisse und Beschreibung ihren bisherigen Lebenslauf bei dem Unterzeichneten Borstande sich melden. Kirn a. d. Nah. 14. November 1884. 5519 E. Brück. 'In f. Mann, sektlJ. in einemManns? Geschäfte en ckStnit thätig, nn!» welcher für dasselbe kleine Touren besorgte, sucht, gestützt ans In. Referenzen, anderweitig Engagement. - : ' Gef. Franco-Offerten unter M. M; Nr. 5497 besorgt die