Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 84 (23.10.1884)
- Date
- 1884-10-23
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- Beirut 1× ep/1047833
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Das Klima Palästina’s. (Fortsetzung statt Schluss.) In einem gewöhnlichen Jahre verstreichen etwa 188 Tage vom ersten »TTP bis Ende des TSfipbö. In einem der in Bezug auf die Regentage von uns verzeichneten Jahre (S. die später folgende „Tabelle I.u) ist eines mit 126 und eines mit 221 Regentagen. Doch nicht fortwährend fliesst während dieser Zeit der Regen herab, sondern manchmal zwei bis drei, oder auch fünf bis sechs Tage hintereinander, denen dann einige liebliche Tage mit Sonnenschein und Wärme folgen,, welche die angenehmsten im Jahre sind. Gewöhnlich regnet es etwa dreiundzwanzig Mal,, d. h. in 23 Perioden in einem Jahre, manchmal auch dreissig, manchmal nur sechzehn Mal. Durchschnittlich ist jede Periode von sieben bis acht Tagen; in der von uns entworfenen Tafel (S. die später folgende Tabelle II.), welche 22 Jahre umfasst, findet sich eine Periode, in welcher der Regen an vierzehn aufeinander folgenden Tagen herabströmte. ■ In Jerusalem und an sonstigen hochgelegenen Punkten des Landes regnet es circa zweiundfünfzig Tage jährlich. In einem der zweiundzwanzig von uns verzeichneten Jahre gab es einmal nur siebenunddreissig, ein anderes Mal einundsiebenzig Regentage. Die Regenmenge, die in Palästina fallt, ist sehr bedeutend, nämlich jährlich durchschnittlich fünfundzwanzig (922SR „Fingerbreite“, etwa 2 l/s Centimeter); manchmal fielen in einem Jahre schon dreiundvierzig 222£S; einmal während der zweiundzwanzig Jahre fielen nur zwölf 22L8. Selbst im Küstenstrich, wo die Zahl der Regentage geringer ist als in Jerusalem, ist die Regenmenge in Folge stärkeren Regens doch dieselbe. Im Jordangebiete jedoch regnet es weniger; die vom Meere her kommenden Regenwolken ziehen meist über dieses Gebiet weg, um den grössten Theil ihres Inhaltes in östlich vom Jordan liegenden Ländern abzugeben. Im nördlichen Palästina ist die Zahl der Regentage grösser als im südlichen; Beirut hat durchschnittlich dreiundsechzig Regentage jährlich. Der meiste Regen wird durch den West- oder auch Südwestwind gebracht. Oft wechselt der Wind während des Regens, wodurch derselbe aufhört; schlägt er aber nach Südwest um, so gilt dies als Zeichen, dass der Regen nicht sobald aufhört. Nur wenn die drei Regen, nämlich der nTT, der Q1M (der eigentliche Winterregen) und der V1p*7V in genügender Menge kommen, giebt der fruchtbare Boden reichlichen Ertrag; bringt einer dieser drei Regen nur eine spärliche Wassermenge, oder bleibt er gar ganz aus, oder halten die trockenen Tage zwischen den Regenperioden zu lange an, so tritt Dürre, Theuerung oder gar Hungersnoth ein. So ist das Gedeihen des Landes an den Regen geknüpft. Wir lassen jetzt drei Tabellen folgen, aus denen Zeit und Dauer des Regens in Palästina ersichtlich sind. In Tabelle L sind Anfang und Ende der Regenzeit verzeichnet. In Tabelle II. die Anzahl der Regentage und regenlosen Tage in jeder Perioden In Tabelle DL die Anzahl der Regentage und die Regenmenge in jedem Mnmid».