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Der Israelit · 1884-10-02 · Heft 79-80 (2.10.1884) · page 33

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 79-80 (2.10.1884)
Date
1884-10-02
Page
– (sequence 33)
Language
German
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XL Plock.*) Für den Monat September: Josef Askanas 1.50, Samuel Askanas 1.20, E. Borastein 0.20, J. Braun 0.20, Buri 0.20, Byszowswerder 1.50, F.Czapka 0.50, S. Chasen 0.20, L. Eibszytz 0.60, E. Flatau 0.60, G-. Fleiszer 0.15, N. Blay 0.30, Ob. Goldmann 1, A. Golda 0.50, B. *) Auf besonderen Wunsch werden diese russischen Spenden mit lateinischen Typen gedruckt. Golda 1, L. Golda 0.50, Glogowski 0.15, F. Gnzik 0.40, J. Grünberg 0.40, Hartsilber 0.20, Joszpe 0.15, G. Kohn 0.75, M. Kirstein 1.50, J. Kirstein 0.30, L. Kempner 0.75, IX Lewen« berg 0.50, Bindenfeld 1, W. Makower 0.60, D. Markiewicz 0.20, Moronowicz 0.15, H. Neumark 0.50, Pokrzywa^ 0.20, A. Papiernia 0.20, Ruza 0.20, K. Sarna 0.40, M. Sacks 0.30, B. Schiff 0.40, Szczypezyk 0.25, M. Schönwitz 0.60, Schön« witz, Optyk. 0.40, Wolfsohn 1, Wassermann 0.15, M. Finkienstein 0.30, zns. 22.10 Rubel — 44 M. ■<> Das Klima Palästina’s.*) I. Die Temperatur. In einem Lande, in welchem Gebirge und Tiefebenen abwechseln, wie in Palästina, muss nothwendiger Weise auch das Klima in den verschiedenen Theilen verschieden sein, so dass ein Gelehrter die Behauptung entstellte, dass man in Palästina alle]Klimate Russlands, vom äussersten Norden bis zum äussersten Süden antreffen könnte. In den Thälem und den Ebenen herrscht im Sommer eine grosse Hitze,-während das Klima im Winter sehr angenehm ist. Dagegen ist der Winter im Gebirge streng und der Sommer angenehmer als in der Ebene. In Jerusalem, das etwa 1500 Ellen über dem Spiegel des Mittelländischen Meeres liegt, beträgt die mittlere Jahrestemperatur 17 Grade Celsius. Während der 5 Jahre, in denen der Amerikaner Barclay in Jerusalem wohnte, stieg das Thermometer nur ein einziges Mal bis zu 33 Grad und fiel nie bis zu 2,5 Grad. In der Jordanebene, unweit Jericho, sah Robinsohn Ende des Monats Ijar, dass das Quecksilber bis zu 43 Grad stieg; auch war dort die Weizenernte schon Ende A dar fertig, während dies in Hebron und-am Karmel erst viel später der Fall war. Oft hingegen erreicht die Kälte sogar in den Thälem eine solche Höhe, dass die Menschen in ihren Wohnungen selbst vor Frost zittern und das im Freien sich aufhaltende Vieh zu Grunde geht. Und auf den Bergen kann es hinwieder im Sommer so heiss werden, dass man durch Berühren von Metallgegenständen, die einige Zeit den Sonnenstrahlen ausgesetzt waren, Brandblasen an den Händen bekommt. Im Allgemeinen ist das Klima des Landes angenehm und gesund (VergL Arno über Palästina Seite 304). Denn die Sommertage sind durchaus hier nicht so lang, wie in Europa, ebenso wie auch die Wintemächte Palästina*.« -kürzer sind. Der längste Tag in Palästina hat 14 Stunden 10 Minuten, der kürzeste Tag nicht weniger als 9 Stunden 48 Minuten, so dag« die Sommertage durch die längeren Nächte abgekühlt und die Wintemächte durch die längeren Tage erwärmt werden. Nur im Süden des Landes erreicht die Kälte während der Wintemächte oft einen sehr hohen Grad und fällt das Quecksilber des Thermometers oft bis unter den Gefrierpunkt, während die Hitze bei Tage wie im Sommer ist. So beobachtete der Engländer Trist ram bei 22V 182, dass das Quecksilber bei Nacht auf 30 Grad Fahrenheit gefallen war und bei Tage auf 72 Grad stieg. *) Aua dem kSIV" pK 1SD von rPfWT* p 112^8 C.TBin

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