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Der Israelit · 1884-04-08 · Heft 28-29 (8.4.1884) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 28-29 (8.4.1884)
Date
1884-04-08
Page
– (sequence 13)
Language
German
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503 Ich sah ein, daß Nathansohn recht habe. Auf beschrieb ihm, wie ich die Wohnung wünsche, denn'' der Postftation mich meinem Bruder zu nähern, , ich war entschlossen, meine Mutter und Schwester zudürste Aufsehen erregen, das wollte ich gerne ver-! mir zu nehmen. meiden und so fügte ich mich ins Unvermeidliche. Sonntag Morgen in aller früh verließ ich M <. . Der Chasan sang schon Ledowid boruch, als wir und trotz der frühen Stunde waren sehr viele aniu die Synagoge eintratcn und ich stimmte in den , gesehene Männer vor der Post, mit. mir Lebewohl Gesang kräftig ein. * zu sagen und die Hand zu drücken Der Postillon . War doch mein Herz so froh bewegt durch Na- ' blies sein Liedchen und der Postwagen fuhr rasselnd ' Ihansohns Kunde und hatte ich doch jetzt die feste; durch die Straße. Taschentücher winkten mir noch Ucberzeugung, daß, der ^«,5 D’jjzn nwV-Ruf nicht - den letzten Abschiedsgrub zu und allerseits wurde mir mehr auch meinem Bruder gelte, welcher sich auf ' ein kräftiges Wiedersehen nachgerufen, dem Wege zur Nene und Besserung befand. Ach welch ein unvergleichlicher Unterschied zwi- Jn der stattgefundenen Sitzung , wurde beschlossen, scheu meiner Ankunft und Abfahrt von M . . A daß ich meine Uebersiedlung im Zeiträume von drei; Betrübt und hoffnungslos kam ich hier an und Wochen veranlaffen muffe, weil innerhalb dieser Frist reich an Hoffnung und einer schönen Zukunft verließ mehrere Hochzeiten gefeiert werden und keiner sich ich das Städtchen, welches'mir sogar meinen irregc-, von einem andern Rabbiner trauen lassen will. Da! leiteten Bruder wiederzugeben verspricht, an der Amtswohnung noch sehr viele Reparaturen; Unwillkürlich erhob sich mein Blick zum vorgenommen werden mußten, erklärte Nathansohn, : himmlischen Vater und meine Lippen sprachen in eine geeignete Wohnung für mich suchen zu wollen,; tiefster Demuth: Gelobt, der allgütig ist und jedem so daß mein Umzug auf keinerlei Hindernisse stoße. - Gutes thnt! Ich dankte Nathansohn für seine Freundlichkeit und; (Ende des ersten Bandes.) Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. Abonnements- und Inseraten - Annahme für Frankfurt a. M. bei I. Kanffmau», Buchhandlung; für Hamburg bei A. Goldfchmibt, Buchhandlung, Kohlhöfcn Nr. 35; für Cöln bei Leo Frau?, Steinfeldergaffe 7; für München bei 97. Bettelheim, Färbcrgrabeu 21); für Fürth in Bayern M. Dornberger, hcbr. und deutsche Buchhandlung; für Böhmen, Mähren und österr. Schlesien bei Jacob B. Brandeis, Buchhandlung in Prag. ZsmMWs Lehrmb FrzlehuUS-IilßttllL zu Pärnigstadt bei Darmstadt. Beginn des Lommerscntcsters am 29. April. ProlpcctuS und jede gewünschte Auskunft ertheilt (185!) r I>i*. .Joel. Tirector. Eine tücht. Köchin für die Sommerfaifon gegen Hohes Sakair gesucht. Aad-Komvurg. nsis Ifotel Kraunscliwcig. CViir ein wohlerzogenes, gebildetes Fränlein (Waise), aus einer den bcnem Ständen angehorige israel. Familie, wird eine Stelle gesucht, entweder als Lonne, oder zu einer einzelnen Dame als Gesellschafterin, Vorleserin x. Vorzügliche Etnpfehlungen stehen zur Seite, E'cfl. Osfcrtca nntcr Z. 3927 bittet man an Rudolf Rosse, München, zu richten. 1830 Ein tüchtiges Mädchen das eine bürgerliche Küche vollständig leiten kann, wird gegen hohen Lohn gesucht. J. Bacnaracb, Debergasse 2, 1845 Wiesbaden. Cgur das Eomptoir eines grösicren Lx- O northanses wird ein ge^andler Correspondent gesucht, welcher der französischen und englischen Sprache vollkommen mächtig ist. Lolche Bewerber, welche mit der Bisen-, Metall- oder Berglt. Hüttenbranche vertrant sind, würden ev. bevorzugt. Samstag geschlossen. Qsserten snb II. 61062 an Haas enstein & Vogler in Köln erbeten. 1814 Die neu cingctrctencn Abonnenten erhallen gegen Einsendung von 0,70 Psg. die 35 Eapitcl derc^rzählung..)Inr standhaft" franco nachgclicfcrl und das Feuilleton ..Alls dem Leben eines orlhodorcir Rabbiners" soweit der Borrath reicht gratis. CVu unserer Gemeinde Ist die yj Nabbincr-Ttclle mit einem sährlichen Gehalt von 320«! Mark und Nebencinkommcn znm L. ^ctober er. zu besetzen. Die Enheilimg des Religion-Unterrichts an dem hiesigen königl. c?l)innas , sowie die Funktion als Dirigent der hier bestehende» Religionsschnle und die Vertretung des ersten Rabbiners, da wo cs erforderlich wird, ist mit der Stelle verdundc». Bcivcrbcr wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstaild utilcc Beisngllng ihrer Zeugnisse melden. Der Vorstand der Synagogen-Eemeinde zu Lromberg. 1802 Louis Aronsohn.

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