Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1884-03-24 · Heft 24 (24.3.1884) · page 24

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 24 (24.3.1884)
Date
1884-03-24
Page
– (sequence 24)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2446951-2449406-2449431--19864-2509367
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 92 — Jj. tD. in C. K. schreibt an jede ihm aus den öffentlichen Spcnden-Berzcichnissen bekannt werdende Adresse Briefe, wie Sie deren mehrere von ihm erhalten haben und dieser Umstand ist's, der mich etwas mißtrauisch gegen ihn macht, weshalb ich auch die 5 M. für den unglücklichen Familienvater (Aufruf von der Expedition der „Jüdischen Presse") verwendet habe.. , ■ Rabb. Dv. Z. in T. Sie haben bereits entschieden,—> nun, so erübrigt mir denn nur noch die Bitte: Sie möchten den bedeutsamen Ausfall durch häufige Sammlungen in Ihrem weit ausgedehnten Wirkungskreise für die anderen Rubriken meiner Verzeichnisse reichlich zu decken suchen. Frau Dr. Z. li. in II. Für Ihre freundlichen Wünsche den'herzlichsten Dank! Machen Sie sich, hochgeehrte Freundin, über die erhaltene Aufmerksamkeit keine besonderen Bedenken, — sie ist solcher wahrlich nicht werth. 1 M. genügt vollständig dafür, die ich für Sie, selbstverständlich ohne Angabe Ihres geehrten Namens, dem Absender mit Freuden übermitteln will. Rabb. Dr. C. in J. Ihre freundschaftlichen Zeilen habe ich mit besonderer Freude gelesen. Die! bescheidene Sendung sehe ich als b a h n brechende n Anfang an. Daß es mir innerlich wehe thut, die in Ihrer verehrt ichen Gemeinde fließenden beträchtlichen Summen nicht zweckentsprechend verwendet zu sehen, kann ich Ihnen nicht vvrenthalten; da Sie aber keine Aenderung darin herbeiführen zu dürfen glauben, so muß ich mich vorläufig mit Ihrer vollen lieberem-, stimmung im P ri nc i p zufrieden geben, obwohl dami t an dem sehr bcdaucrnswerthen Uebelstände nichts gebessert wird. — Die von Herrn ll. gesammelten 6 M. habe ich schon um deßwillen der Rubrik VIII zugcwendet, als dann das betreffende „Kälial“, sofern es würdige V. 01»." besitzt, jedenfalls auch seinen Theil davon erhält. IV. JE. in M. 7.35 M. für die russischen Flüchtlinge in Jerusalem bestimmt. JK. B. in K. Ich muß von den . „directen Sendungen nach J." auf's Entschiedenste abrathen, da die Gelder dann in den allermeisten Füllen nicht an die rechte Stelle gelangen. M. F. in B. Ihre höchst liebenswürdigen Zeilen habe ich mit inniger Freude gelesen und hätte auch ganz gewiß in einen» besonderen Schreiben darauf geantwortet. wenn mir dies irgendwie möglich gewesen wäre. — Was die „Tendenz" von „A. B. A" bildet? Nach meiner nur sehr unmaßgeblichen Ansicht die Absicht: unklaren Köpfen und schwankenden Gemüthern einmal mit ergreifender und erschütternder Klarheit das Ziel vor Angen zu halten, das sie mit Worten heiß erflehen, sobald cs sich aber um die wirkliche Anbahnung derselben handelt, unterdiesen oder jenen Vorwänden sich abwcndcn und durchaus nicht gewillt sind, ihren Worten die entsprechenden Thaten folgere zu lassen. Daß noch Memand bisher es gewagt, die- Wahrheiten, von denen Millionen unserer Glaubensgenossen tief durchdrungen sind, vor aller Welt sooffen und rückhaltlos auszusprcchen, wie dies in dev erwähnten Schrift geschieht, ist ein unwiderlegbarer- Beweis für die seltene jüdisch-nationale Begeisterung, für das chrfurchtgebietcnde jüdisch-religiöse Selbstbewußtsein und die erhabene Chäracterstärke des Verfassers. — Was die Theilnahme unserer russischen. Brüder an dem hochheiligen nationalen Werke betrifft, so kann ich Ihnen dieselbe nur als eine 'höchst rühmcnswerthc bezeichnen; man unterschätzt die Leute im Kaftan ganz gewaltig auch in dieser Angelegenheit. — Um. nun schließlich auch auf Ihren akademischen Verein kurz zurückzukommen, so. bleibt das Wort Koheleth's- (9,11) gewiß ein wahres und unantastbares für alle Zeit : ein ganz klein wenig jedoch dürfte derselbe seine nicht hoch genug anzuschlagende ideelle Theilnahme in's practisch Materielle übersetzen. Und was man nicht selber zu leisten vermag, dafür muß man um so eifriger Andere zu gewinnen bemüht sein; meinen Sie nicht auch so, junger Freund? -x A. 11. in IV. Es giebt kein Wohlthätigkeitsgebict, wofür ich nicht Gaben entgcgennehme und ihrer Bestimmung gemäß weiter befördere, und so habe ich denn auch Ihre 3.20 M. ganz nach Ihrem Wunsche verwendet. Lassen.Sie öfters etwas von sich hören! TF. L in F. Wenn auch etwas spät, aber doch, wohlgemeint, meine innigsten Glückwünsche zu dem freudigen Familienfeste! — Die 37.40 M. habe ich Ihrer Bestimmung gemäß, die 6.10 M. Challah- Geld für R. HI verwendet. G. S. in JBL. 8.65 M. Den russischen Flüchtlingen in Jerusalem zugewendet. Hnnnnechakeh. Sie haben wohl irrthümlich bei den 2 M. diese Bezeichnung vorgesetzt; aus Ihnen leicht erklärlichem Grunde habe ich dafür „Ungenannt" gesetzt. JI. S. in A. Waiten Sie. mein Werthester, in Zukunft nicht erst das Erinnerungsschreiben ab; .J-iCHplÖ fnr . J. IV. in II. Sie werden Alles nach Wunsch verzeichnet finden. S. L. in S. Nach reiflicher Erwägung habe ich die 25 Al. für den Wiederaufbau der Schule in Gal ata bestimmt. Für Ihre freundliche Theilnahme meinen besten Dank! . 71 B. in A. Sie hätten dem Gelde keine bessere Verwendung geben können. 7\b\ll rrixöpt (.rr »po 2'*n mrc; und crntf sind die Betreffenden, trotz ihrer äußeren Freiheit. Ja, aus den Netzen der Mission befreit zu werben, ist oft noch weit schwieriger, als irgend einer leichten Haft zu entkommen, und die traurigen Seeleufänger treiben ihr Geschäft an den heiligsten Stätten der Erde in einer scham- und ehrlosen Weise. —- Lassen Sie mich bald wieder etwas hören! D»ul! von Tavid Louis Aolff in Magdkduro.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.