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Der Israelit · 1884-03-24 · Heft 24 (24.3.1884) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 24 (24.3.1884)
Date
1884-03-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XXV. Jahrgang. Central-Organ für das orthodoxe Jndenthnm. Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Motttag, de« 24. März SL44 (1884). Diese Zeitung erscheint wöchentlich zweimal, Montags und Donnerstags, jedeSmal in mindestens 2 Sogen. Preis deS Jahrgangs für Deutschland und Oesterreich 12 Reichs-Mark, für's Ausland 16 ReichS-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum. — Oestereichische Banknoten laut CourS. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder 8 fl. österr., für'S Ausland 16 Reichs-Mark an die Expedition franco einzüfenden. >? , Aa mit dem l. April 1884 ein nenes Quartal beginnt. fo ertauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerLfa« zu machen, daß namentlich bei der Kost das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Merfendung Leine Unterbrechung erleide. Jtthalt (Hauptblatt): Leitende Artikel: Der Kampf gegen die Feinde Israels. — Jüdische Armen-und Krankenpflege. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Frankfurt a. M. Neustettin. Naugard — Oest.-Ung. Monarchie: Pesth. Budapest. — Feuilleton: AuS dem Leben eines orthodoxen Rabbiners. i Inhalt der Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschand: Mainz. Paderborn. — Oest. -llng. Monarchie: Wien. Sinal Pesth. Kremsier. — - Trrhatt der Extrs-Beikage: Spendenverzeichniffe Leitende Artikel. Der Kampf gegen die Ieinde Israels. VII. Mainz, 20. März, noy nnx o in amt aem di '2-vM' non *in:j?pDv ■pstc' „Auch wenn ich wandele im Thale des Todesschattens, fürchte ich nichts Böses; denn Du bist bei mir. Dein Stab und Deine Stütze, sie werden mich trösten." Wie ein gehetztes Wild mußte David vor seinen Verfolgern einherfliehen; nur durch Gottes ganz besonder» Schutz entging er oftmals dem Tode. Schon war Schaul im Begriff, David und seine Leute zu umringen und gefangen zu nehmen. Da kam ein Bote und meldete ihm, daß die Philister ins Land . eingefallen, und Schaul mußte eiligst zurückkehren, um sein. Land aus der Hand der Philister zu retten. — Der ewigen Verfolgungen müde, entschließt sich David endlich, ins Ausland zu wandern, und er findet Schutz bei einem Könige der Philister, der ihm und seinen Leuten die Stadt Ziklag zum Wohnsitz anweist. Da bricht ein Krieg aus zwischen den Philistern und Schaul, und David, der mit seinen Kriegern den Philisterkönig begleitet, wird verdächtigt und zurückgewiesen. Aus feinem Vaterlande verbannt, von seinen neuen Freunden verschmäht, kehrt er nach Ziklag zurück und findet es als einen rauchenden Trümmerhaufen, eine wilde, amalekitische Räuberbande hat die Stadt überfallen, geplündert, angezündet, hat die Frauen und Kinder als Gefangenehinweggeführt. Und David und seine Leüte.erheben ihre Stimmen und weinen, bis sie keine Kraft mehr zum Weinen haben. Und nun wendet sich der Zorn und die Herzensbitrerkeit der Leute gegen den eigenen Führer, gegen David. Wer anders als er ist Schuld an ihrem grenzenlosen Unglück? Sie überschütten ihn mit Vorwürfen, und schon erheben einzelne von ihnen Steine, um ihm das Haupt zu zerschmettern. — Verlassen, verlassen ist David von Allen. Feinde in der Heimath, mißtrauische Gegner in der Fremde, vom Feuer zerstört sein Haus, gefangen weggeführt Weib und Kind, wird David mit dein Tode bedroht von den Männern, die sich ihm angefchlossen. Nur Einer ist ihm treu geblieben, und das ist der allmächtige, allgegenwärtige Gott. mt>ae /miD m piruvr „Und David kräftigt sich in dem Gedanken an den Ewigen, seinen Gott." Und Gott versagte ihm die Hilfe nicht. David und die Seinen verfolgen.

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