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Der Israelit · 1884-03-17 · Heft 22 (17.3.1884) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 22 (17.3.1884)
Date
1884-03-17
Page
– (sequence 18)
Language
German
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392 gewiesen, welcher mit dem Lei Karbunkel und Milzbrand der Thiere aufgefundenen übereinstimmt. Wie merkwürdig^ erscheint demnach die Verordnung, daß gewisse Gefäße von den für die Mahlzeit bestimmten Fleischstücken abgetrennt und letztere vor dem Kochen eine halbe Stunde in Wasser und eine halbe Stunde in Salz gelegt werden Dr. Ferner fand, daß die Zersetzung immer von den Blutgefäßen ihren Ausgang nimmt, und erblickt in dem Vorhandensein des Blutes bei zu Tode gehetzten Thkeren die Ursache, der schnellen Verwesung ihres Fleisches. Mannigfach sind die Vorschriften bezüglich der Verwundungen und Krankheitssymptome, welche das Fleisch „unrein" machen; aber keinem Organ ist dabei eine so eingehende Beachtung zu Theil geworden wie den Lungen, welche so genau untersucht wurden, daß das Vorhandensein von Lungenkrankheiten schwerlich übersehen werden konnte. Auch diese Verordnung findet durch die Wissenschaft ihr Rechtfertigung, da die Luftwege wahrscheinlich den Krankheitskeimen Eingang in den Organismus gestatten, wenn sie nicht gesund und widerstandsfähig find. Auch wird jedes Thier verworfen, in welchem ein erkranktes Organ vorgefunden wird. Alle Vorschriften des Talmud scheinen auf Grund eingehender Beobachtung und Untersuchung todter wie lebender Thiere zu beruhen. Rab, einer der hervorragendsten Talmudisten, begab sich achtzehn Monate lang zu einem Schäfer, um die heilbaren von den unheilbaren Krankheiten unterscheiden zn lernen. Der Talmud spricht von einer Sektion einer Frauenleiche, welche von den Schülern des Rabbi Jsmael vorgenommen wurde, wobei die Bezeichnung der einzelnen Organe und Knochen nahezu der heutigen entsprach. In allen Fällen, wo besondere ärztliche Kenntnisse bei Aufstellung der diätetischen Verordnungen erforderlich waren, wandten sich die Talmudisten an die Aerzte um Rath." Oesterr.-Ungar. Monarchie. Wien, 4. März. Bürgermeister Uhl überreichte heute dem Gemeinderathe v. Borkenau die demselben von der Versammlung des Gemeinderathes verliehene große goldene und doppelte Salvator- Medaille. Der Bürgermeister verwies auf die hohen Verdienste, die sich Herr v. Borkenau durch seine, vierundzwanzigjährige Thätigkeit im Dienste der Gemeinde, namentlich in der Eigenschaft als Budget- Referent, erworben habe, und gab der Hoffnung Ausdruck, ihn noch durch eine Reihe von Jahren der Gemeinde erhalten zu sehen. Mit Worten des Dankes, die Gemeinderath v. Borkenau an den Bürgermeister richtete, schloß die Feier. Für den folgenden Ttzeil ist die Redaktion nicht verantwortlich. UM- Abonnements- und Inseraten-Annahme für Frankfurt a. M. bei I. Kaufmann, Buchhandlung; für Hamburg bei A. Goldschmidt, Buchbandlung, Kohlhöfen Nr. 35; für Cöln bei Leo Frank» Steinfeldergaffe 7; für München bei §£. Bettelheim, Färbergraben 29; für Fürth in Bayern M. Dornberger, hebr. und deutsche Buchhandlung; für Böhmen, Mähren und öftere. Schlesien bei Jacob B. Brsrroei-, Buchhandlung in Prag. rupn Der. Unterzeichnete erlaubt sich folgende Bitte allen edlen Menschenfreunden an's Herz zu legen. ES sind bereits 5 Jahre, feit welchen mein Ehegatte mich verlassen und nichts mehr von sich Horen ließ (oop j*pi bip Ich sitze hier einsam und verlassen (cniaj reu 07»nb). Dessen Signalement ist folgendes: Statur: sehr mager; Augen: blau; Nase lang; Haare: blond; Bart: kurz und blond; Namen: Awi Goldstein au8 Porcsatma. Comitat SzatmLr, Kreis Csenger in Ungarn. Mein Gesuch geht nun dahin, jeden Menschenfreund herzlich zu bitten, im Falle Jemandem der Aufenthaltsort meines Mannes bekannt sein sollte, mir sofortige Nachricht geben zu wollen und mich aus den Fesseln einer wm» befreien zu helfen. Demjenigen, der mir zuerst eine sichere Kunde bringen wird, soll eine Belohnung von hundert Gulden oft. Währ, zu Theil werden. puETifa rfrb im oder Goldstern Rosa in SzatmLr, Ungarn. (1308 /Lin verheiratheter junger Mann, mit W einem Baaroermögen von LS,GTV Mar?, sucht eine gutgebende Metzgerei in einer Stadt zu battfen oder zu pachten. Offerten sud Nr. 1580 besorgt die Expedition dieser Blatte?. c^n einer anst. Familie WeilburgS (iSr.) «O finden l auch 2 junge Leute, welche die Landwirth schastsschule oder das Gymnasium daselbst besuchen wollen, Kost und LogiS. Offerten besorgt die Ezped. d. Blatter unter Nr. 1434. S n der Gemeinde Homberg a. d. Ohm ist die Stelle einer Lehrers n. Vorbeters per 1. Juli a. c. zu besetzen. Gehalt 800—1600 M. Bewerber wollen sich melde« an den Borst« d. (1432 liamm. Ei» Lehrtmg mit guten Schulkenn tniffen, kräftig, wird für eine größere Weinhandlung zu Ostern gesucht. Kost und Logis frei. kz Geschäft geschloffen. Offerten unter Z. 1440 besorgt die Cr» yedition dieser Blatter. (

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