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Der Israelit · 1884-03-10 · Heft 20 (10.3.1884) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 20 (10.3.1884)
Date
1884-03-10
Page
– (sequence 14)
Language
German
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348 hier nicht erlangen, da cs ihnen unmöglich gewesen wäre, die landesüblichen Zinsen von 18-24 pCt. aufzutreiben. Um diese Zeit entschloß sich Baron (& v.. Rothschild in Paris, die Ihnen schon bekannte jüdische Colonie Samaria auf eigene Rechnung zu übernehmen. Es wandten sich daher auch die Rosch- Pinaher mit der gleichen Bitte an ihn, welche ihnen auch vor einigen Tagen gewährt wurde, nachdem auch sie schon seit einigen Monaten von ihm sog. Monatsgelder — 10 Frcs. pro Seele und Mpnat — erhalten hatten. Sie treten ihm ihre sämmtlichen Liegenschaften als Eigenthum ab, er dagegen verpflichtet sich, ihnen noch bis zum kommenden Herbst die seitherigen Monatsgelder za zahlen und bis dahin auch jeder Familie ein Hans (deren sie noch nicht genug hatten), 1 Pferd, I Paar Ochsen, 1 Kuh und 1 Esel, sowie die nöthigen Ackergcräthschaftcn zu beschaffen, damit sie sich fortan ihren Unterhalt selbst durch die Bearbeitung und den Ertrag des Bodens verschaffen können. Den. enormen Vortheil haben diese Colonisten vor jenen Samarias, daß ihre Colonie ein ausgezeichnetes Klima und gutes Wasser genug hat; ob 'sie aber neben ihren sonstigen guten und bösen Eigenschaften Ausdauer und Energie, verbunden mit der erforderlichen Sachkenntuiß, besitzen werden — muß ja die Zukunft lehren; bis jetzt zweifelt man noch daran. Dennoch wünscht man ihnen den besten Erfolg, weil nur durch richtige und praktische Arbeit das Land rcformkrt und von seinem Fluch befreit werden kann. Zum Schluß möchte ick noch zur Steuer der Wahrheit bemerken, daß ich kürzlich bei meinem Besuch in Jaffa von den betreffenden Behörden erfuhr, daß das Verbot der Landung jüdischer Emigranten nicht nur m Haffa und Beirut, sondern auch in Jaffa noch bestehe und nur durch Bakschisch hie und da überschritten werde. Die auswandernngslustigen Inten in Rußland thäten gut, sich nicht durch falsche Berichte zu falschen Schritten verleiten zu lassen, welche die übelsten Folgen für sie haben können, vielfach haben. Noch ist ihre Zeit für Palästina nicht gekommen. Eine in der Nähe Jaffas angelegte und bis jetzt ans 11 Wohnhäusern bestehende jüdische Colonie soll jetzt strenger ministerieller Ordre zufolge wieder ausgehoben, d. h. ihre Häuserniedergeriffen werden, weil nun einmal die türkische Regierung hier keine jüdischen Colonien haben will." Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Für Wiederkäufer! In meiner Verlagsdruckerei erschienen soeben:! in streng orthodoxem Sinne und ans die correctcste Weise ausgearbeitel. Gutes Papier. Billige Preise. Amöneburg. Gestern 1Tb'v, 6. Januar, wurde ich durch mehrere Vorstände nnbMit- ' glicdcr der hiesigen und verschiedener Rachbar- : gemeinden, unter Vorantritt des Provinzial-'! Rabbiners Herrn Pros. Munk aus Mar-! bürg überrascht, die als depntirt erschiene», i mir im Rainen zahlreicher Israeliten des ' Kreises und der Provinz Glück zu wün- ' scheu, als heute fünfzig Jahre fungiren- - den irw. Unter kurzer aber höchst sinnvolle» An- ..—t . .. .. . spracke, überreichte mir Herr Tr. Munk, 10. Arm c. T. ein loyacht. ibaijcimu ein prächtiges, werthvolles Besteck, seitens bnrgerl. Kochm, reugws u. der auswärtigen Gemeinden und einzelner' j tüchtig, Placement, ^tciclfic muß gute Israeliten, während von den hiesigen mir Ieugnige engch. Lohn Uuiang oo ^.hlr. ^ieichzeitig ein Etui mit Silberzeug verehrt §8-». Waisenhaus, »ur£ ioio\ Bon dieser so unenvarteten als für mich 1312) Pagedamm.- höchst ehrenvollen Ovation tief inniglich Buchdruckers und Verlag, Frankfurt a. M. P. 8. Die Tesilloth haben noch vor vielen Anderen den Vorzug, daß sie ohne r>sc ü'p hergcstellt, daher jedem gntcn Iehndi aufs LLännste empfohlen werden können. Mein Geschäft ist an Sabbat und jüdischen Feiertagen streng geschlossen, was durch namhafte orthodoxe Rabbiner bezeugt werden kann. Wochen - Kalender. Freitag, 14. März. 17. Ador. Samstag, 15. März, 18. Ador. m* nzns fnm n Sabbat-AuLaang 7 Uhr — Min. (Mainzer Uhr.) ^uche rür meine Tochter eine Stelle Stütze der Hausfrau in einem relig Hause. Es wird mehr auf gute Behandlung wie aus hohes Salair gesehen. , . 1 . M. Gottsclmlk, - besonders reslcctirt ans die Putzbranche. Osnabrück.! Offerten besorgt unter 1311 die Grped. 1354) Barfüßer Kloster 7.; dieses Blattes. .QttEM! o«nn ,D2r.ii <inci i*nrü 1361 LiSbard.

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