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Der Israelit · 1884-03-06 · Heft 19 (6.3.1884) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
25 (1884)
Issue
Heft 19 (6.3.1884)
Date
1884-03-06
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M 19. XXV. Jahrgang. £22 Ein Cenkal-OMn für das srthsdsze Jndenthum. Herausgcgcben von ZlS,'. Lehman» in Mainz. Donnerstag, den 6. März 5644 (1884). Diese Zeitung erscheint wöchentlich zweimal, MontagS und Donnerstags, jedeSmal in »nindestenS 2 Bogen. Preis der Jahrgangs für Deutschland und Oesterreich 12 Reichs-Aiark, für's Ausland 16 Reichs-Mark. Man abonuirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 26 Pfennige die dreigespaltene Petitzeile oder deren Raum. — Oestereichische Banknoten laut CourS. — Directe Francozufendung unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder 8 fl. österr., sur'S Altsland 16 ReichS-Mark an die grpeVuion franco einzusenden. -* (HSUptblatt): Leitende Artikel: Der Ksmpf gegen die Feinde Israels. — Frneute Verhandlungen deS Prozesses wegen des Steustettiner Synagogenbrandes. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Fünh. Birlin. Wiesbaden. — Oest.-Ung. Monarchie: Wien. — Rußland: Petersburg. — Feuill-lon: Nur standhaft. — Näthsel. — ',7 Inhalt der ersten Beilage: Leitender Artikel: Briese über Runiänien. — Zeitungsnachrichten »nd Correspondenzcn: Deutschland: Frankfurt a. M. — Frankreich: Paris. — Türkei: Konstaminopel. — Feuilleton: Ein Schrecken in drr Purimnacht. Znhalt der zweiten Beilage: Zeitungsnachrichten tlnd Correjpondenzcn: Delltschland: Elberfeld. Lmal Könitz. — Silben-Iräthfel. — — Leitende Artikeln Aer Kampf gegen die Ieinde Israels, m. Mastz, 4. Marz. Wie wir die Judenfeinde erfolgreich zu bekämpfen vermögen, das deuten uns die Weisen durch weitere Anlehnungen an den in Rede stehenden Bibelvers an. ,vai k/k-> "<v as: a^x *ino ,7izt227l #ox"»x oms e'xid o noxjr oVyn nox nci .'.nirx n'yiiQ) ")Dxj2r ,ni~Dxn n'Di 1070 ’jx Es ist die Familie, das innige, liebevolle Familienleben, welches im Judenthume stets eine hervorragende Stelle hat eingenommen, von den Stammvätern und Stammmüttern an bis auf den heutigen Tag. Nicht als Volk, sondern als Familie treten die Unseren zuerst in der heiligen Geschichte aus. Abraham und Särah, vollkommene Menschen, von gleichem Streben beseelt, vor Gott zu wandeln, den Mitmenschen Gutes zu erweisen, die Männer und die Frauen zur Gotteserkenntniß zu führen, erhalten sie in vorgerücktem Alter einen Sohn den sie in ihrem Sinne erziehen und der, herangewachsen, bereit ist,^ sein Leben hinzugeben für die Heiligung des görtlichen Namens. Und Jizchak erhebt die Riwkah er st dann zu seiner Gattin, nachdem er beobachtet hat, daß sie in Bezug ans ihr Streben und Wirken feiner ebfcir Mutter gleicht. Und Jakob wächst heran, kämpfend und ringend, sich zu einer geistigen und sittlichen Höhe emporschwlngend, welche die feiner Väter noch übertrifft, und er gesellt sich Gattinnen zu, die zu ihm sprechen: Alles, was Gott Dir geheißen, das thue. — Und Jakob erzieht zwölf Söhne in der Furcht Gottes und zum Dienste des Allherrn. Und in der Familie Jakobs ist Niemand, der nicht von dem Streben beseelt wäre, dem einzigen Gotte zu dienen und in Seinen Wegen zu wandeln. So konnnt die Familie Israels nach Aegypten, um dort zu einem Volke zu werden. Und was auch Unserem Volke sich ereignet hat im Lauf der Jahrtausende, die Familie, das innige, liebevolle Familienleben ist die Grundlage seines Wesens , und der Hort seines Bestehens geblieben. Das ist auch von allen Völkern und zu allen Zeiten anerkannt worden. Erst in der allerneueste» Zeit sind bei Solchen, welche das Joch der Gebote unseres Vaters im Himmel abgeschnttclt haben, die Faniilicnbande gelockert worden. Heute gibt cs, namentlich unter den. reichen und rornehmen Glanbensgenoffen Ehen, welche die Gatten nur äußerlich verbinden,

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