Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 25 (1884)
- Issue
- Heft 7 (24.1.1884)
- Date
- 1884-01-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XXV- Jahrgang. Der Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthnm. HcraüZgegeben von Lelrmann in Mainz. D o n n e r st a g. den 24. Januar 3644 (1884). Diese Zeitung erscheint wöchentlich z w e i m a l, Montags und Donnerstags, jedesmal in mindestens 2 Bogen. ' Preis deS Jahrgangs für Deutschland und Oesterreich 12 Reichs-Mark, sur's Ausland 16 Reichs-Mark. Man abonmrt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pscnnige die dreigcspaltene Petitzeile oder deren Raum. — Oestereichischr Danknoten laut Cours. — Direkte Francoznsendnng unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder 8 fl. österr., für's Ausland 18 Reichs-Mark an die Expedition franco cinzusenden. Inhalt (Hauptblatt): Leitende Artikel: Die Gotteslehre, da? Gottesvolk, der Gottesbote. — Briefe aus Nngarni — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Mainz. Aus Ballenstedt. — Oest.-Nngar. Monarchie: Wink. Prag. Kremsrer. — England: Liverpool. —Rußland: Charkow. — Amerika: Baltimore. — Feuilleton : Nur standhaft. Inhalt der ersten Beilage: Leitender Artikel: Literarisches. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Frankfurt a. M. Memel. — Oest.-Nng. Monarchie: Pcsth. Krakau. — Feuilleton: Das isracl. Lehrerseminar und die Synagoge der Adaß Ieschurun in Cökn. Inhalt der zweiten Beilage: Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Berlin. Altona. ... Leitende Älrtikel. Die Hotteskehre, das Hottesvokk, der Hottcsöote. Mainz,-14. Januar. III. „Gelobt fei Gott, der da gegeben die dreifache Thora dem dreifach geeigenfchafteten Volke durch den dreifach gecigenschafteten Boten." Eine Erklärung der dem Gottesbotcn nothwendigen drei Eigenschaften finden wir im Midrasch (Bereschith Nadbah Cap. 49). Dort heißt cs, daß Gott Lrein Geheimniß nur Denen mittheilt, auf welche die Bezeichnungen an', gottesfürchtig, -w», redlich und Prophet, Anwendung haben, wie wir es in der heiligen Schrift angedeutet finden: :DyH7D uv~o* *, rsr4.’} ,mi hd „Das Geheimniß Gottes, denen die Ihn fürchten, und Sein Bund, ihnen kund zu thun." (Plalm 25. V. 14.) :n?o O'iL" r«i 'i rayin >:>*) *') unsren Midraschausgaben steht >7,2; ein solcher Vers existirt nicht; im Tanchuma lesen wir 272', enr* 71=3, was „Denn ein Gräuel ist dem Ewigen der Abtrünnige; dem Redlichen aber wird Sein Gell et in 11 i ß offenbar." (Mischlö Eap. 3. B. 32.) bn niD p« oonVx rivjj' *6 o : ü’KOjn inny „Denn es wird der ewige Gott nichts thun, Er habe denn zuvor Sein Geheimniß offenbart Seinen Dienern, den Propheten." (Amos Cap. 3. V. 7.) Auf Abraham finden diese Bezeichnungen Anwendung. wie es in dem erwähnten Midrasch ausgeführt wird: nnx o >njn' r.ny. „Run weiß ich, daß Du gottesfürchtig bist." (1. B. M. Cap. 22. B. 12.) „Die Redlichen lieben Dich." *) (Hohes Lied Eap. 1. B. 4.) (on'M'33 *3 «P'xn 2&n nny\ „Und nun gib zurück die Frau des Mannes, denn ein Prophet ist er." (t. B. M. Cap. 20. V. 7.) Aber nicht Abraham war es beschieden, der Gottesbote der Offenbarung zu werden, sondern unserm großen Lehrer Moscheh, von dem es heißt: nicht recht paßt. Die von uns angeführte Lesart ist ossertbar die richtige. ..... *) Unter de» sind die Goltesirennde Abraham, Zrzchak und Jakob verstanden.